Monate: Mai 2016

Beitragsbild: Wie man Frust erfolgreich und endgültig abbaut

Wie man Frust erfolgreich und endgültig abbaut

Ehrlich gesagt? Keine Ahnung. Wenn man sich mal ernsthaft auch nur eine Sekunde mit dem Thema beschäftigt, könnte man vor Wut ins nächste Kissen beißen. Frust loswerden. Wie soll das gehen, wenn man jenseits der 18 ist? Ich persönlich brauche nur an den heutigen Morgen denken, als ich mit einer freiwilligen Einschläferung liebäugelte. Oder gestern. Oder der Tag davor. Es kommt die Zeit, in der Frust durch unangenehme Lebenslagen absolut unvermeidbar scheint. Hauptgrund dafür sind meist andere Personen und Briefe, die einem die Stimmung ruinieren. Wer kennt die Situation nicht? Man öffnet den Briefkasten und möchte beim Anblick der Mahnungen, Pizza-Flyer und GEZ Nervereien das Postfach als Kotzeimer zweckentfremden.

Beitragsbild: Wörter, die Dich total »kluk« wirken lassen

Wörter, die Dich total »kluk« wirken lassen

Die richtigen Worte zu finden ist nicht immer einfach. Wer hat sich nicht dabei ertappt, wie er um den heißen Brei herumredet und dabei recht unkompetent wirkt? Nicht nur zu viele »Äh« und »Öööh« Laute lassen dich wie einen Vollidioten wirken, sondern unpassende Wörter. Es ist ein offenes Geheimnis, dass man dem Gegenüber Intelligenz vorgaukeln kann, indem man beschreibende Wörter in Hülle und Fülle nutzt. So wird ein Satz wie »Ich war zum faul zum Müll rausbringen« zum beeindruckenden »Angesicht der einnehmenden und überaus wichtigen TV-Informationen war zumindest in diesem Fall die Situation nicht gegeben, dass ich den zuvor bereits mehrfach angesprochenen und zudem höchst überfälligen Unrat-und Schmutzcontainer zum nahe gelegenen Ort der Entsorgung befördern konnte, da zusätzlich und zu allem Überfluss meine Ermüdungsphase aufgrund von diversen Aktivitäten auf dem Feld der Freizeitgestaltung noch nicht zufriedenstellend abgeschlossen werden konnte«. Bäm.

Beitragsbild: 26. Mai: Sorry, Gyöngyvér

26. Mai: Sorry, Gyöngyvér

Lieber Phillipe, an deinem Namenstag ist mal wieder allerhand los. Doch vorweg der Einwurf, dass du auch Gyöngyvér heißen könntest und trotzdem den gleichen Namenstag hättest. Ha, ha. Genug geplaudert, heute vor genau 188 Jahren betrat ein Kasper die Bildfläche, um dir die Show zu stehlen. Denken wir uns einmal in diese Zeit zurück. Wir befinden uns in Nürnberg – nicht um dort Bratwürste zu essen, sondern um zu beobachten, wie der Schuhmachermeister Weickmann von einem sechszehnjährigen Knaben namens Kasper Hauser angesprochen wird, der sich wichtigmachen will. Erst 1962 wird die Szene unter dem Namen »Meister Eder und sein Pumuckl« verfilmt.

Beitragsbild: Die Fussball EM steht vor der Tür - eine Verwandlung

Die Fussball EM steht vor der Tür – eine Verwandlung

Wenn ich am Hauptbahnhof diesen lieblichen Bierduft in die Nase bekomme und alles irgendwie bunter erscheint, weiß ich, et is Fuppes. Irgendwas mit Bundesliga, diesem oder jenem Pokal oder aber einfach Schalke gegen Dortmund. Schwerbewaffnete Polizisten wuseln durch die schalbewährten Fans und schütteln hier einen Fan oder schwenken dort heimlich eine Fahne ihres Lieblingsvereins. In solchen Fällen gelange ich nur zum Ausgang des Gebäudes, indem ich mich selbst wie ein Fußball verhalte: ich lasse mich durch gekonnte Pässe der anwesenden Schalträger gezielt Richtung Tor Tür treten. Selbstverständlich schimpfe ich in solchen Momenten erbost »Abseits!«, aber grundsätzlich mag ich diese Situationen nicht. Generell den deutschen Fußball, auf die Gefahr hin, nun gesteinigt zu werden.

Beitragsbild: Die 10 fiesesten Fragen beim Bewerbungsgespräch

Die 10 fiesesten Fragen beim Bewerbungs­gespräch

Es gibt zwei unmögliche Gegebenheiten, die nahezu jeder von uns mal durchstehen muss. Zum einen ein erstes Date und zum anderen das Bewerbungsgespräch. Heute soll es glücklicherweise nur um das harmlosere der beiden Übel gehen. Ein Vorstellungsgespräch gleicht einem Revolverduell zu High Noon, bei dem sich beide Protagonisten mit scharfem Blick gegenüber stehen (oder sitzen) und auf ihre Chance wittern. Beide tragen dabei ein Pokerface und lügen dennoch so übertrieben, dass sich die Balken biegen. Plötzlich wird aus dem faulsten Arbeitnehmer unter der Sonne ein fleißiges Lieschen und aus dem Betrieb, der seine Aufträgte ausschließlich an Praktikanten und studentische Hilfskräfte vergibt, wird ein Konzern mit Zukunft und Festeinstellung.

Beitragsbild: Total Banane - Wenn Obst überfordert

Total Banane – Wenn Obst überfordert

Die Zahlen sprechen für sich. 74 Prozent der deutschen Bevölkerung haben keine Ahnung, wie man eine Papaya essen soll. Noch alarmierender ist nur, dass 50 Prozent davon nicht einmal wissen, wie man Papaya schreibt. Ohnehin ist mit uns Deutschen nicht gut Kirschen essen, denn wir sind totale Obstmuffel. Wenn überhaupt, dann wird Obst allerhöchstens in Form eines saftigen Smoothies konsumiert, der zusätzlich dank unzähliger Zusätze extrem unnatürlich schmeckt. So wird aus einem superlangweiligen Apfel ein ziemlich hipper und angesagter Club-Mate-Apfel-Meersalz-Smoothie mit einem Schuss Gin. Gesundheitliche Aspekte spielen dabei kaum noch eine Rolle.

Beitragsbild: #VeraFake - Deutschland und die Schadenfreude

#VeraFake – Deutschland und die Schadenfreude

Deutsche lieben Trash. Sie jubeln es in die Höhe, um es dementsprechend fallen zu lassen. An kaum einem anderen Format lässt sich der deutsche Unterhaltungsgeschmack so sehr beobachten wie bei den derzeit typischen TV-Sendungen aus dem Hause RTL. Sei es das ‘Dschungelcamp’ oder ‘Schwiegertochter gesucht’ – hier werden aus C-Promis und Muttersöhnchen schillernde Medienstars, über die sich die Meute herrlich das Maul zerreißen kann. Nichts Neues, oder? Weiß eigentlich jeder. Das ZDF Neo Format ‘Neo Magazin Royal’ mit dem gegenwärtigen Vorzeige-Rebellen Böhmermann war dennoch der Meinung, das man diese Offensichtlichkeit ruhig noch einmal durchkauen sollte.

Beitragsbild: Vergebene Männer werden zu Pussies

Vergebene Männer werden zu Pussies

Männer sind unergründbar und muss man nicht verstehen. Zumindest behaupten das betroffene Frauen, die ab und zu Zeit mit Männern verbringen. Das klassische Beispiel wären jene Typen, die zu Beginn einer Beziehung zum mannshohen puscheligen Glücksbärchen mit Zuckerguss mutieren. Zuvor eroberten sie ihre Herzdame, indem sie eine chauvinistische Lässigkeit vor sich her trugen. Nach wenigen Tagen verschenken sie Kuscheltiere, schauen freiwillig eine Staffel Grey’s Anatomy und nennen ihre Freundin »Schnupsipups«. Seine Auserwählte würde bei so einem süßen Verhalten von ihrem verliebten Männlein niemals auf die Idee kommen, ihn als Pussy oder Weichei zu bezeichnen. Das übernehmen die entnervte Freundes- und Bekanntenkreise, die bereits Karies bekommen, wenn beide grinsend debil nebeneinander hocken.

Beitragsbild: Sommerhits, die wir alle hassen

Sommerhits, die wir alle hassen

Der Sommer bietet eigentlich genug Gründe, diese Jahreszeit in Grund und Boden zu hassen. Angefangen von den unerträglichen Temperaturen bis zu den Überschuss an nackter Haut, die schwabbelnd und miefend an einem vorbei geschleppt wird. Doch gibt es da noch das alljährliche Ohrmuscheldesaster namens »Sommerhit«, welches einem zu jeder unpassenden Gelegenheit vorgedudelt wird. Sei es im Aufzug, in der Warteschlange oder im Stau – ein Song pro Jahr schafft es, sich in Sachen Eintönigkeit und Idiotie über alle anderen hinwegzusetzen. Die meinungsmachenden Medien verpassen diesem Titel den passenden Stempel, damit auch jeder weiß, was er beim Eisschlecken für einen Soundtrack hören sollte. Solch ein Sommerhit markiert möglicherweise den Startschuss für den nahenden Urlaub und setzt dabei nicht unerhebliche Mengen an Endorphinen frei. Vielleicht ist das der Grund, warum wir wie von Sinnen spontan Macarena tanzen wollen. Oder die Sonne macht uns balla-balla. Wie dem auch sei, hier sind zehn einschlägige Sommerhits, die viele abgrundtief hassen. Zumindest diejenigen, die noch Monate auf ihren Urlaub warten müssen.

Beitragsbild: Viraler Schwachsinn Die Löffel-Liste

Viraler Schwachsinn: Die Löffel-Liste

Was einem niemand sagt ist, dass dies sicher tolle Erfahrungen sind, war man jedoch vorher nicht glücklich, wird man es danach auch nicht sein. Allein die Vorstellung Glück über eine Liste von Erfahrungen erarbeiten zu können, scheint verlockend. Man erliegt gerne dieser Idee, da sie einfach umzusetzen klingt. Verführerisch: Statt sich mit der zerstrittenen Familie zu versöhnen, stellt man eine Liste von Städten ins Internet, die man besuchen möchte vor seinem Tod. Schafft man es alle Punkte abzuhaken, ist das Lebensziel erfüllt und man kann glücklich sterben. Wirklich?