Monate: Oktober 2016

Beitragsbild: Slow Food, Fischmonat Oktober

Fischmonat Oktober Langsamer Sterben mit Slow Food

Da einige Leute Plastik nicht mögen, hat sich die Slow-Food-Bewegung gegründet. Für alle die nicht wissen was Slow Food ist, es ist das Gegenteil von dem was Ronald McDonald, der Erfinder der Psychoclowns feilbietet und hat auch nichts mit diesen Leuten zu tun, die sich brüsten Könige in frikadellenform zu verkaufen. Slow Food kann man nicht im Drive-in erwerben. Slow Food ist langsam, meistens grün manchmal aber auch mit harter Schale. Leckerer Salat zum Beispiel. Schnecken aber auch. Slow Food ist gewissermaßen ein Downgrade von normaler Nahrung.

Beitragsbild: Wie du in 23 Minuten deinen Tag ruinierst

Wie du in 23 Minuten deinen Tag ruinierst Starte verzweifelt und ohne Hoffnung in den Alltag

Oh, diese Optimisten! Wollen mir ernsthaft weismachen, dass mit einer 23-minütigen Morgenroutine meinen Alltag angenehmer gestalten könnte. Ich glauben denen kein Wort. Als ob ich mich in diesen schweren Zeiten mit solchen billigen Tricks positiv konditionieren könnte. Pah! Stattdessen glaube ich an die unerschöpfliche Macht des Negativdenkens. Zur Bestätigung brauche ich nur 30 Sekunden bei Facebook rumscrollen oder die Nachrichten einschalten. Freilich freut sich die Wellness-Industrie, wenn ich die ganze Happiness-Scheiße für voll nehme und sie mit meinen besten Möglichkeiten unterstütze – mit meiner Kohle.

Beitragsbild: Dinge, die wir bereuen - oder auch nicht

Verpasste Gelegenheiten Dinge, die wir bereuen - oder auch nicht

Jeder hat diesen stillen Moment, in denen im Kopf »Das was-wäre-wenn-Spiel« startet. Manchmal ärgert man sich im Nachhinein über seinen mangelnden Mut oder Weitsicht. So ähnlich, wie wenn man die Zahlen der Lotto-Ziehung betrachtet und sich innerlich denkt: Da hätte ich auch vorher drauf kommen können. Gottseidank gibt es da unseren Freund, den Selbstschutz. »Immerhin haben mich mein Weg und meine Erfahrung zu dem gemacht, was ich jetzt bin!« Egal, ob das ein Alkoholiker, RTL-Konsument oder AFD-Wähler ist. An dieser Stelle denke sich der Leser mein gelangweiltes Gesicht, mit ausgeführtem Applaus in Zeitlupe.

Beitragsbild: Die schlimmsten Wörter für Sex

Die schlimmsten Wörter für Sex Ruiniere dein Sexleben mit dem falschen Wort zur falschen Zeit

Im Rahmen dieses Blogs liegt mir die Aufklärung enorm am Herzen. Aufklärung darüber, wie man Alltagssituationen verschlimmert und man jeden Silberstreif am Horizont als Hirngespinst abtut. Für die Destabilisierung der eigenen Zufriedenheit ist der zwischenmenschliche Bereich ideal geeignet. Kaum ein Thema bietet eine derartige Themenvielfalt, wie man sich selbst nachhaltig das Leben zur Hölle macht. Da ich unmöglich bei Adam und Eva anfangen kann und möchte, belasse ich es beim Übeltäter Nummero Uno, der Sexualität.

Beitragsbild: Tsundoku – Stapelweise Bücher, nie gelesen

Tsundoku – Stapelweise Bücher, nie gelesen Wenn du Bücher lieber kaufst bzw. stapelst, anstatt sie zu lesen

Was haben »Der Fänger im Roggen«, »Schuld und Sühne« und »Ich bin dann mal weg« gemeinsam? Staub. Diese mehr oder weniger bekannten Bücher stapeln sich in zig Haushalten; oft noch frisch verpackt, ohne Eselsohren und somit ungelesen. Ein solcher Zustand hat einen Namen: Tsundoku. Wenn du am laufenden Band Bücher kaufst und stapelweise hortest, anstatt sie zu lesen.

Beitragsbild: Wie wir entscheiden, was wir posten und was nicht.

Gut, aber nicht teilbar Wie wir entscheiden, was wir posten und was nicht

Du liebst Katzenvideos, möchtest aber dafür nicht im Fitnessstudio ausgelacht werden? Dein Musikgeschmack umfasst neben Heavy Metal auch Helene Fischer? Dann weißt Du genau, was ich meine, wenn ich davon spreche, dass nicht alle Vorlieben auf sozialen Medien bedenkenlos teilbar sind. Egal, ob auf Facebook, Twitter oder Instagram: Mit jedem Post musst du dich fragen, ob du diese Information nicht nur lustig oder interessant findest und sie deshalb teilen willst. Nein, es muss auch zu deiner Marke passen, damit der rote Faden deines virtuellen Selbstbildes nicht reißt.

Beitragsbild: Grundnahrungsmittel für Schwarzmaler

Grundnahrungsmittel für Schwarzmaler Von Sauerbraten bis Pustekuchen - Gerichte für den schlechten Geschmack

Sämtliche Schwarzmaler sind sich einig: die beste Zeit ist die Sauregurkenzeit. Zugegeben, dieses Wortspiel in den Zusammenhang des hier gefeierten Pessimismus zu zwängen, ist ein recht auffälliger Taschenspielertrick. Trotz alledem brachte es mich auf die Idee, Begrifflichkeiten zu sammeln, die in irgendeiner Form mit Nahrung und Schwarzmalerei zusammenhängen. Es gibt unendlich viele Redewendungen, die in irgendeiner Form mit Essen zu tun haben. Da dieser Satire-Blog von (mehr oder weniger gelungenen) Wortspielen und ironischen Zutaten lebt, kommt eine solche Auflistung wie gerufen.

Beitragsbild: Wie ein Staubsauger-Roboter mich aus der Wohnung jagte

Wie mich ein Staubsauger-Roboter aus der Wohnung jagte Die künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch - leise und saugend

Es war ein sogenannter lazy sunday, als mir die Unordnung in meiner Bude auffiel. Meine unverschämte Faulheit begünstigte die Vermehrung von Wollmäusen, sodass ich am nächsten Tag in den Laden stiefelte, um mir einen topmodernen Saugroboter zu kaufen. Normalerweise hätte ich mir das Ding via Amazon ins Haus liefern lassen, aber die ausgespuckten Suchergebnisse (»Schraub und Saug Twist and Suck – 10,20 EUR«) bremsten meine Motivation. Ein solcher Saugroboter ist der Traum aller faulen Hausmänner und Katzen. Man kann weiterhin Netflix-Serien schauen, während der Roboter die Drecksarbeit macht. Als ich das Modell mit der lässigen Bezeichnung »chill« auf dem Boden platzierte, wurde mir schon ein wenig anders. Am Vorabend hatte ich den Sci-Fi Thriller Ex Machina gesehen; ein britischer Streifen, in dem eine künstliche Intelligenz mit Kurven jeden Menge Ärger verursacht. Zum Glück gleicht der Saubroboter eher einem stylischen Waffeleisen denn einer Cyborg-Blondine. Es soll ja mittlerweile Exemplare geben, die auf Sprachsteuerung reagieren. Dieser Gedanke löst weiterhin Unbehagen aus. Man kann dem Ding zwar Anweisungen wie »Okay, Robosauber! Schlürf mal das Bad sauber!« geben, aber was passiert, wenn es irgendwann (dank lernfähiger künstlicher Intelligenz) Antworten gibt, die mir gar nicht passen?

Beitragsbild: Schlechte-Laune-Songs für Morgenmuffel

Schlechte-Laune-Songs für Morgenmuffel Mit dieser Musik startest du miserabel in den Arbeitstag

Ehe man sich morgens in den Stau oder Zug quetscht, wird man von seinem Weckton ironisch verhöhnt. Katharina and the Waves trillern unrealistische Scheiße (auf Sonnenstrahlen laufen, Hallo?) und James Brown fühlt sich nur so gut, weil er das Elend bereits hinter sich hat. Um sich auf zermürbende Tretmühle (Arbeit) musikalisch einzustimmen, bedarf es eines passenden Soundtracks.

Die folgenden Lieder eignen sich auch wunderbar als Mixtape des Schmerzes, welches man passend auf dem Weg zur Arbeit hören kann … besser kann man sich kaum einstimmen bzw. die Laune verderben. Eine Ausnahme ist aber gegeben: den letzten Titel dieser Liste kann man zu jedem Feierabend hören.

Beitragsbild: Ein Virus, der blöd macht

Ein Virus, der blöd macht Haben wir endlich eine Erklärung für den Erfolg von Trash-TV?

Donald Trump sollte US-Präsident werden. Ich spiele analog Candy Crush, indem ich Snickers zerdrücke. Was ist das für 1 Life. Keine Sorge, ich bin nicht total durchgescheppert, sondern wahrscheinlich nur von einem Virus befallen. Ein ominöser Algen-Virus könnte laut kompetenter Wissenschaftler schuld daran sein, wenn Mitmenschen nachhaltig verblöden. Ist insgeheim schon längst eine Epidemie ausgebrochen oder ist das nur der nächste Clou der Pharmaindustrie?