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Die Pegida kann nicht mehr spazieren gehen. Um deren Existenz außerhalb Dresdens zu sichern, denken sie über eine Zersplitterung nach. Die Ergebnisse sind erwartungsgemäß – gaga.
Die Pediga, die „Peinlichen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“, erlebten bei ihren letzten Spaziergängen massiven Gegenwind. Nun denkt Initiator Lutz Bachmann über eine Aufteilung seines Wandervereins nach, damit sein neuester Karriereversuch nicht nur ein ostdeutsches Phänomen bleibt. Mittlerweile gibt es Pediga-Ableger in sechs Städten – und Bayern. Sie nennen sich Bagida, Bogida, Dügida, Kögida, Legida, Wügida und Kagida. Doch das ist nur der Anfang. Demnächst folgen Darmgida (Darmstadt), Garpargida (Garmisch-Partenkirchen), Wannegida (Wanne-Eickel), Haßgida (Haßloch) und Tuntengida (Tuntenhausen).
Doch damit nicht genug. Abgesehen von den neuen Städtebewegungen wurden themenspezifische Untergruppen gegründet, um die Angst vor dem Untergang des Abendlandes zu bändigen.
Frauen retten irgendwann einmal das Abendland: Da im Osten seit 2007 eindeutig ein Mangel an Weiblichkeit herrscht, denken die Pediganer über eine verbindliche Frauenquote nach.
Angst im nächsten Abendland: Pediga-Anhänger fürchten ja bekanntlich jede Menge. Zum Beispiel verspüren sie Beklemmungen, wenn ein neuer Döner-Imbiß nebenan eröffnet. Außerdem haben sie Angst, dass sie eines Tages neben der heimischen Kirche auch noch eine Moschee ignorieren müssen.
Veganer agieren gegen ihr neues Abendland: Um neue Zielgruppen zu erreichen, sprechen sich Pediga-Spaziergänger für den Verzicht auf Fleischprodukte aus. Das schließt zwar die gängige Currywurst aus, aber was tut man nicht alles für das Abendland.
Voll kaputt und ungebildet, ich liebe Abendland: Eindeutig die Sparte für die BILD-Leser. Lutz Bachmann war mal Lesereporter für das Boulevardblatt und hat demzufolge den richtigen Umgangston für die Abendlandfreunde.
Dombesucher irren durchs neue Abendland: Da nun sämtlichen Pegida-Demonstrationen das Licht ausgedreht wird, fordern die Angsthasen Sympathien der Touristen ein. Besucher des Kölner Doms zum Beispiel bekommen Kurbeltaschenlampen und Knicklichter, damit endlich mal ein Licht aufgeht.
photo credit: magnetic letters by davidd
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