Alle Artikel in: Miteinander

Mit-ei-n-an-der

Adverb

so, dass mehrere Personen etwas gemeinsam tun.
»Wir haben miteinander gesungen.«


Wie Sartre schon sagte: »Die Hölle, das sind die anderen«. Wobei in dieser Rubrik auch Beziehungsfragen und das Familien, die Quellen allen Scheiterns, abgehandelt werden. Nichts ist so zermürbend wie andere Menschen. Zweifler mögen bitte einfach zur Rush-Hour die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.

Themen in dieser Rubrik

Sex und all die Komplikationen, die sich daraus ergeben
Beziehungen, Partnerschaft und Familie. Denn da werden Opfer geschaffen.
Wie man mit Freunden umgeht, als ob es Feinde wären.

Beitragsbild: Die Antwort auf alle Fragen: Babyfoto

Die Antwort auf alle Fragen: Babyfoto

Abseits dieses Blogs bin ich zuweilen ein recht umgänglicher Mensch, trenne Müll, gehe zur Wahl und furze nicht in Aufzügen. Wider Erwarten überkommt mich sogar ab und zu eine Welle der Nächstenliebe, in der via Smartphone zum Geburtstag gratuliere oder einfach so frage: Hey, wie geht’s? Und was bekomme ich als Antwort? Kein Kommentar zum Befinden, kein »Wessen Nummer ist das?«, sondern ein … Babyfoto.

Beitragsbild: Es wird Arschlöcher geben

Es wird Arschlöcher geben

Ein kleines Beruhigungsmittel in Textform an mich selbst: du kannst es drehen und wenden, wie du möchtest – es wird immer und überall ein absolutes Arschloch geben. Es wird dir ins Gesicht lügen und schlimmstenfalls nehmen, was dir lieb ist. Vielleicht reißt es dir gar das Herz raus und hinterlässt bleibende Schäden. Egoismus ist eine Motivation, nicht selten der Treibstoff; es macht ein solches Arschloch aus. Solche Gestalten sind selbstsüchtig, rücksichtslos, habgierig, träge und weisen letztlich jede Verantwortung von sich. Zugeben, dieser Absatz liest sich, als hätte ich ordentlich eins auf die Mütze bekommen. Als ob ich in Selbstmitleid zerfließen würde und die Gelegenheit nutzen möchte, ordentlich Frust abzulassen. Teilweise richtig. Zusätzlich ziehen mich die Erzählungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis runter, die zwangsläufig auch an Arschlöcher geraten sind. Wie geschrieben, diese Zeilen sollen eine Art friendly reminder darstellen. Sie werden jedem begegnen, aber alleine diese Erkenntnis kann deren Einfluss schwächen.

Beitragsbild: Beziehungsspeck: Fett und schnaufend im siebten Himmel

Beziehungsspeck: Fett und schnaufend im siebten Himmel

Alles hat einen Haken. Du dachtest, mit dem Ende des Single-Daseins hätte das Unglück ein Ende. Kein Tinder und Dating mehr, sondern stattdessen die volle Dröhnung Endorphine – in Form einer brandneuen Partnerschaft. Endlich hört sich jemand fasziniert deinen Scheiß an und möchte im Anschluss trotz Jogginghose Geschlechtsverkehr mit dir. Selbstverständlich ist das nicht, zumal der Langzeiteffekt bitter ist: du wirst fett. Die meisten Dauersingles begründen ihren Status mit Angst vor der Ehe oder gar Kindern, dabei haben sie bloß Schiss, dass sie ihre Füße nie wieder sehen werden.

Beitragsbild: Romantik-Killer Strandurlaub: Eine Warnung für alle Meersüchtigen

Romantik-Killer Strandurlaub Eine Warnung für alle Meersüchtigen

Urlaub am Meer ist nicht toll! Zumindest nicht für mich oder einen Oldschool-Metaller. Ich erkläre euch warum: wir haben lange Haare! Ihr kennt alle diese ach so atmosphärischen Schnappschüsse vor dem Sonnenuntergang am kühlen Nass? Das Haar flattert romantisch im Wind, das Licht ist famos? Von wegen! Du kaust die ganze Zeit deinen Kopfschmuck! Wage es ja nicht zu lächeln. Eine kecke Strähne findet sofort ihren Weg in deine Mampfluke und aus deinem lasziv-verträumten Blick wird der einer Stroh kauenden Ziege. Am Ende des Urlaubs sieht deine Mähne übrigens auch aus wie das Hauptnahrungsmittels dieses Wiederkäuers.

11 Tipps für Helikoptereltern Und solche, die es werden wollen

Oft hört man in den Medien von sogenannten Helikoptereltern. Das sind Eltern, bei denen sich alles um die Kinder dreht. Wie man es anstellt Kinder für alles als Ausrede zu benutzen, um sich selbst in den Mittelpunkt zu drängen erfahren wir heute in diesem Praxisratgeber.   Helicoptereltern werden leicht gemacht Nimm immer einen Zollstock oder ein Maßband mit. Damit kann die Höhe der Fensterbänke, Treppenstufen, der Sicherheitsabstand zum Nachbargrundstück, die Erreichbarkeit der Herdschalter etc. nachgemessen werden, ganz egal wo man hingeht. Diese Maße können dann mit den Worten „Das ist aber nicht sicher für Kinder“ oder „Hier werde ich mit Justin nicht zum Spielen herkommen“ kommentiert werden. Markiere vermeintlich unsichere Stellen mit Edding oder Flatterband, ganz so als ob es sich um eine unfertige Baustelle handeln würde. Sieh die Leute die dich beobachten dabei vorwurfsvoll an, als ob sie an den Missständen Schuld seien. Lerne die StVO auswendig oder zumindest einige Floskeln daraus, die du bei jeder sich bietenden Gelegenheit zitierst. Weise immer wieder darauf hin wie gefährlich der Straßenverkehr für Kinder ist. Besuche verschiedene …

Beitagsbild: Gewagte Rollenspiele, die nachhaltig verstören

Gewagte Rollenspiele, die nachhaltig verstören

Nehmen wir für einen kurzen Augenblick an, dass dein Liebesleben am Nullpunkt angekommen ist. Finito. Tote Hose im Schlafzimmer. Kein Bunga Bunga, sondern Barbie und Ken machen Urlaub auf dem Ponyhof. Was tust du? Zum Glück gibt es das Internet. Wie bei allen wichtigen Fragen des Alltags (siehe »Wie binde ich eine Krawatte« oder »Wie werde ich Bauchfett los«) muss die Suchmaschine auch bei intimen Themen die Antwort wissen. Tippe locker aus der Hüfte heraus die Worte ein: »Mehr Spaß am Sex«. Sei aber gewarnt: dort wirst du mit Sicherheit erfahren, dass du dich für deinen nächsten Orgasmus als Krankenschwester verkleiden musst – an einem öffentlichen Ort wie einer Bushaltestelle.

Beitragsbild: Sexting - Wie man es nicht macht

Sexting – Wie man es nicht macht

Es ist eine fordernde Zeit, in der wir leben. Keine Sekunde für Tiefgang, nichts darf verpasst werden. Kein Wunder also, dass besonders zwischenmenschlich der überspringende Funke auf der Strecke bleibt und verpufft. Stichwort Lebensabschnittspartnersuche. Anstatt langsam und schüchtern Vertrauen zueinander aufzubauen, wird via Textnachricht (neudeutsch Sexting) gefragt, ob später am Abend die Fleischpeitsche geschwungen wird – verharmlost mit einem absurden Smiley.

Beitragsbild: 8 Filme für eine heftige Beziehungskrise

8 Filme für eine heftige Beziehungskrise

Kuschelnd mit der großen Liebe vor dem Bildschirm, was kann es Schöneres geben? Scheinbar soll es jedoch Zeitgenossen geben, die weniger Fingerspitzengefühl an den Tag legen, wenn es um die Filmauswahl für einen romantischen Abend geht. Offensichtlich dämliche Filmtitel und bestimmte Darsteller können die Haltbarkeit einer Beziehung extrem verkürzen. Ehe du dich wieder auf Tinder wiederfindest, solltest du folgende Titel als Vorschläge meiden.

Beitragsbild: Phubbing - Wenn das Smartphone interessanter als der Partner ist

Phubbing – Wenn das Smartphone interessanter als der Partner ist

Streng genommen waren meine Eltern bereits Phubbing-Opfer. Für alle, die mit dem Begriff nichts anfangen können, ist hier eine schnelle Erklärung: Phubbing setzt sich aus den Begriffen »phone« (Telefon) und »snubbing« (von to snub, grob übersetzt »brüskieren«) zusammen und wurde für eine Kampagne eines australischen Wörterbuchverlages kreiert. Solltest du somit lieber auf dein Smartphone starren, anstatt mit deinem Partner zu interagieren, betreibst du besagtes Phubbing. Selbstverständlich kenne ich solche Momente, nur hätte ich nie gedacht, dass sich irgendwer einen seltsam klingenden Begriff dazu ausdenkt. Klingt fast so dämlich wie Cuddling, Breadcrumbing oder Ghosting.

Beitragsbild: Glücklich dank Lebensabschnittsgefährte-Goals

Glücklich dank Lebensabschnittsgefährte-Goals

Glückliche Pärchen sind unerträglich. Besonders Singles verachten die stolz präsentierte Zufriedenheit und Harmonie, die Paare hemmungslos verbal und online zur Schau stellen. Damit vor Glückshormonen überschäumende Selfies und gemeinsame Facebook-Postings glaubwürdiger erscheinen, werden gerne diffuse Hashtags wie #happycouple oder #relationshipgoals verwendet. Letzteres ist an Frechheit kaum noch zu überbieten: irgendwelche rosa glotzende Paare geben Normalsterblichen vor, wie eine optimale Beziehung zu führen ist. Typische Relationship-Goals wären zum Beispiel eine tägliche Kissenschlacht vor dem Petting, Ugly-Sweater im Partnerlook oder ein Wunderkind namens Thorsten-Finn.