Alle Artikel in: Freizeit

Frei-zeit

Substantiv [die]

die Zeit, die einem außerhalb der Arbeitszeit zur freien Gestaltung verbleibt.
“In seiner Freizeit treibt er Sport.”


Die Freizeit beschreibt all die furchtbaren Dinge, die einem nach der Arbeit widerfahren können. Die Möglichkeiten scheinen hier unbegrenzt, da die Freizeitgestaltung – und somit das Unglück – für jedermann frei wählbar scheint. Selbst in den eigenen vier Wänden ist man nicht sicher.

Beispiele für Themen in dieser Rubrik:

Lebensmüde Hobbies, die nicht euch sondern auch eure Umwelt nachhaltig deprimieren
Kulturelle Ernüchterungen, von denen man sich vorher mehr versprach
Feier- und Gedenktage, die man besser schon im Kalender ignoriert hätte
Wein, Weib und Gesang – oder eher Fressen, Saufen und YouTube
Filme, Bücher, Musiken, die Dich zum Schlechten veränderten

Beitragsbild: Probleme, die du vor 20 Jahren nicht hattest

Probleme, die du vor 20 Jahren noch nicht hattest

Nicht ohne mein Handy. So könnte man unseren derzeitigen Alltag beschreiben. Immer online, immer in Kontakt und jede Mahlzeit muss vorab fotografiert werden. Wer sehnt sich da nicht zurück? Zu den unkomplizierten Tagen unserer Jugend. Nur eine handvoll Fernsehprogramme, echte Bücher und Menschen, die man vorzugsweise offline traf. Das Neuland bescherte uns lauter unverzichtbare Geräte mit kleinem »i« im Namen, welche unsere Verhaltensweise im Alltag neu ordnete.

Beitragsbild: Dinge, die ich nicht verstehe: Unboxing

Dinge, die ich nicht verstehe: Unboxing Was soll an gefilmter Müllproduktion so spannend sein?

Unboxing? Was soll das sein? Allen Unwissenden möchte ich kurz erklären, was es bedeutet. So werden Online-Videos bezeichnet, in denen einzelne Produkte ihrer Verpackung entnommen und vorgestellt werden. Sprich, man kauft sich beispielsweise ein Smartphone und filmt, wie man es auspackt – begleitet von mehr oder weniger hilfreichen Kommentaren wie »Ein Aufladekabel, wie cool ist das denn!?«

Beitragsbild: Noch mehr unpopuläre Meinungen

Noch mehr unpopuläre Meinungen Weitere Einstellungen, die dich an den Rand der Gesellschaft drängen

Das immer häufiger verwendete Hashtag #unpopularopinions legt den Verdacht nahe, dass kontroverse Meinungen im Trend seien. Anstatt beim Kennenlernen auf das sichere Pferd zu setzen, wird hemmungslos verkündet, dass Nutella nur etwas für Perverse sei. Autsch! Pure Schadenfreude und ein leichter Hang zum Sadismus – anders kann ich mir die Beweggründe für solche unpopuläre Meinungen kaum erklären. Bislang sammelte ich bereits einige kontroverse Thesen, falls einem jegliche Gesellschaft zuwider ist und man Freiräume schaffen möchte.

Beitragsbild: Bestenliste der depressiven Lieder

Die traurigsten Lieder aller Zeiten Welche Songs und Musiker ziehen euch so richtig runter? Stimmt ab!

Musik weckt unkontrollierte Emotionen, die wir uns eigentlich abgewöhnen wollten. Sie lässt uns grinsen wie ein Honigkuchenpferd und zwingt uns zu peinlichsten Moves auf der Tanzfläche. Manche Lieder bringen es sogar fertig, dass wir wie auf Knopfdruck todtraurig werden und zum Trost drei Becher Eiscreme essen. Damit ihr nicht ständig nach Ausreden für solche Zustände suchen müsst, habe ich hier eine Bestenliste der traurigen Lieder zusammengefasst. Die hier aufgeführten Titel könnt ihr sogar nach Belieben upvoten, um euren liebsten Depressionssong an die Spitze zu wählen.

Beitragsbild: 20. Juli - Tag der Weltraumforschung

20. Juli, der Tag der Weltraumforschung

Wie alles begann: Im Hippie-Jahr 1969 entdeckte der der Wissenschaftler Neil Armstrong das Weltall. Vorher dachte man, um die Erde herum wabere eine Äther genannte Flüssigkeit oder es handle sich um eine Art Zelt, das man da oben als Himmel ausmachte. Zugegeben, eigentlich wurde das Weltall bereits viel früher durch den sowjetischen Hund Laika entdeckt, aber da dieser nicht darüber sprechen konnte, beziehungsweise nur mit einem One-Way-Ticket ausgestattet war, hat sich das im kollektiven Bewusstsein der Menschheit einfach nicht so recht verankern können.

Beitragsbild: Meine ultimative Hass-Liste

Meine ultimative Hass-Liste

WARNUNG: Dieser Beitrag verletzt unter Umständen Gefühle, einzelne Personen und (Rand)Gruppen. Für den Fall, dass Du Dich aufgrund der folgenden Zeilen beleidigt, denunziert oder verkannt fühlst, so solltst Du nicht immer alles auf Dich beziehen – Du Schlingel. Wie zum Beispiel: Facebook-Nutzer, die bei Veranstaltungen posten, dass sie nicht erscheinen können. Verkäufer und Verkäuferinnen, die einen extremer mustern als jede Überwachungskamera. Leute, die auf die Frage »Was hörst Du so?« mit »Alles Mögliche« antworten. Kleinfamilien, die geschlossen in einer Reihe – oder gestapelt – den Bürgersteig blockieren. Männer, die jede vorbeilaufende Frau bewerten müssen. Nachbarn, die stets aus dem Fenster glotzen, sobald ich zum Mülleimer gehe. Freunde, die Bullshit auf Facebook liken.

Beitragsbild: Schon mal was von Atmosphäre gehört?

Schon mal was von Atmosphäre gehört? Wenn man zum Fotografieren in die Kneipe geht

Hemingway sagte: Ein intelligenter Mensch muss sich manchmal betrinken um Zeit mit Deppen zu verbringen. Ich ergänze: Manche müssen sich betrinken, um auch mal sexy zu sein. Denke ich an wilde Abende in diversen Spelunken zurück, gab es nur zwei Möglichkeiten. Entweder trinkt man den Rest der Welt schön oder nutzt den schwachen Schein des Kneipenlichts. Das war noch Atmosphäre! Selbst die widerlichste Pickelfresse wurde zum mysteriösen und verruchten Objekt der Begierde. Selbst wenn der Rest des Schuppens bei Daft Punk abspackte, konnte man trotz motorischer Einschränkungen selbst am Tresen noch geil aussehen. Danke, Kneipenbeleuchtung! Ohne Dich wäre ich heute noch Jungfrau. Und wie ist das Ausgehen heute? Wie auf dem OP-Tisch. Alles gnadenlos ausgeleuchtet und transparent. Wer hat bloß das Licht angemacht?

Beitragsbild: Mysophobie – wenn der Abwasch zum Boss-Level wird

Mysophobie – wenn der Abwasch zum Boss-Level wird Viele von uns scheitern am Endgegner schlechthin: dem eigenen Haushalt

Mysophobie ist der Fachbegriff für die Angst vor Schmutz und der damit einhergehenden Zwangshandlung, alles und jeden ständig zu putzen. Die gute Nachricht vorweg: ich bin pumperlgesund! Leider kann man das von meinem Haushalt nicht so ganz behaupten. Ich weiß es, er hat es mir gesagt. Er hat nämlich die nächste evolutionäre Stufe erreicht und kann sich artikulieren.
Ihr kennt das: man schleppt sich zur Arbeit, ackert sich dumm und dämlich, um dann abends nach Hause zu kommen und noch mehr Arbeit zu sehen. Da euch aber niemand dafür bezahlt, lasst ihr es einfach bleiben. Wäsche = 1 – du = 0. In diesem Spiel gewinnt eigentlich immer nur einer, und das ist der innere Schweinehund.

Beitragsbild: Die vier Jahreszeiten im Alltag – eine Hassliebe

Die vier Jahreszeiten im Alltag – eine Hassliebe

Ich unterstelle einfach mal dreist, dass die meisten von uns keine Bauern sind. Dennoch beschäftigt uns der Jahreskreislauf immens. Die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer (auch wenn es Mode geworden ist, diese mit ‘Arschloch’ zu bezeichnen – ich bleibe bei Sommer), Herbst und Winter beeinflussen unseren Alltag stark.
Antonio Vivaldi, seines Zeichens Musikfachmann, widmete einer jeder sogar ein komplettes Konzert! Muss also was dran sein, muss also wichtig sein. Ich persönlich widme den vier Quartalen nur einen kleinen Text und sage ihnen Danke! Für nix!

Beitragsbild: Gute Gründe, um den Sommer zu hassen

Gute Gründe, um den Sommer zu hassen Nerve Deine Mitmenschen, indem Du den Sommer partout schlecht redest!

Keine Bange, Du bist mit Deinem Hass auf den Sommer nicht alleine. Er ist (wie jedes Jahr) absolut überschätzt und hat eindeutig mehr Nachteile als Vorteile. Jedoch ist es kein Zuckerschlecken, mit dieser Inselmeinung gegen die Verfechter der wärmsten Jahreszeit zu bestehen. Damit Du genügend Argumente für Deinen einzigartigen Standpunkt hast, habe ich hier ein paar Stichworte samt Erläuterung notiert, die jeden Deckenhocker verstummen lassen müssten.