Alle Artikel in: Freizeit

Frei-zeit

Substantiv [die]

die Zeit, die einem außerhalb der Arbeitszeit zur freien Gestaltung verbleibt.
“In seiner Freizeit treibt er Sport.”


Die Freizeit beschreibt all die furchtbaren Dinge, die einem nach der Arbeit widerfahren können. Die Möglichkeiten scheinen hier unbegrenzt, da die Freizeitgestaltung – und somit das Unglück – für jedermann frei wählbar scheint. Selbst in den eigenen vier Wänden ist man nicht sicher.

Beispiele für Themen in dieser Rubrik:

Lebensmüde Hobbies, die nicht euch sondern auch eure Umwelt nachhaltig deprimieren
Kulturelle Ernüchterungen, von denen man sich vorher mehr versprach
Feier- und Gedenktage, die man besser schon im Kalender ignoriert hätte
Wein, Weib und Gesang – oder eher Fressen, Saufen und YouTube
Filme, Bücher, Musiken, die Dich zum Schlechten veränderten

Beitragsbild: Meine ultimative Hass-Liste Teil 2

Meine ultimative Hass-Liste – Teil 2

WARNUNG: Dieser liebreizende Text erschüttert dich bis ins Mark und verletzt mit großer Wahrscheinlichkeit deine Gefühle. Für den Fall, dass Du Dich aufgrund der folgenden Zeilen erneut verhohnepipelt, für dumm verkauft oder gar durchschaut fühlst, solltest Du für die volle Dröhnung nicht Teil 1 meiner ultimativen Hass-Liste verpassen – du Bengel.

Beitragsbild: Sorry, aber ich hatte eine schwere Kindheit

Sorry, aber ich hatte eine schwere Kindheit

Ich kann nichts dafür. Ehrlich. Es liegt gewiss an meiner schweren Kindheit und wahrscheinlich auch am Wetter. Schließlich bin ich am Ende auch nur ein Opfer der miserablen Umstände. Kein normal denkender Mensch wäre so dreist, mir Vorwürfe zu machen. Das wäre schlichtweg unverschämt oder sogar bösartig. Aber fangen wir vorne an. Ich wurde Ende der 70er geboren und konnte mich nicht gegen diese furchtbaren Geschmacklosigkeiten wehren. Sie waren einfach da, wahrscheinlich sogar lange vor meiner Geburt. Tapeten, Klamotten und vor allem meine Eltern. All diese Faktoren erschwerten es mir, meinen Weg zu finden. Wie soll man sich auch als Dreijähriger entfalten, wenn man bereits vor der ZDF-Hitparade ins Bett muss?

Beitragsbild: Beef mit Petrus

Beef mit Petrus

Anfang März. Ich zerrte schlaftrunken an meiner Jalousie und schmeckte eine lange Nacht auf meiner Zunge. Frische Luft ist gut für einen zugestaubten Kopf, drum atmete ich tief ein. Herrlich. Doch meine trüben Augen hätte ich besser nicht geöffnet. Schnee. Überall Schnee! Bin ich gestern Abend falsch abgebogen und in Kärnten gelandet, oder was? Auch ein heftiges Augenreiben sowie Kneifen an empfindlichsten Stellen ließ die weißgraue Pampe nicht verschwinden. Nicht mal eine Gallone Kaffee half in meiner Not. Was blieb mir also sonst anderes übrig, als zu schimpfen? Ja, leck mich fett du verschissener Schnee! Knallfrosch, Dünnbrettbohrer, Hobbynutte! Alle meine Hemmungen sollten fallen, solange sich der Schnee schnellstens vom Acker macht. Tat er natürlich nicht, drum stapfte ich wenig später schimpfend meinen Sonntagsbrötchen entgegen. Und während sich das kalte Nass langsam aber überwältigend in mein Schuhwerk fraß, keifte ich »Arschlochschnee, du!«

Beitragsbild: 5 Dinge, die du dank Netflix verlernt hast

5 Dinge, die du dank Netflix verlernt hast

Vor kurzem gewann meine Neugier und ich startete einen Test-Monat Netflix. Es dauerte nicht lange, bis meine Wohnung zumüllte und die Nachbarn die Polizei riefen – es roch seltsam im Hausflur. Ohne es großartig zu bemerken war ich in den Fängen des Streaming-Anbieters gefangen und versackte hemmungslos vor dem Bildschirm. Stranger Things, Black Mirror und wie sie alle heißen mussten so schnell wie möglich durchgeglotzt werden. Meine Freundin steckte mich in eine Selbsthilfegruppe: anonyme Netflixer. Im Stuhlkreis konnten wir uns all die Widerlichkeiten beichten, die wir in Kauf nahmen. Mangelnde Hygiene, Insomnia und eine Plastikflasche voller Urin. Alles nur, damit wir nicht auf die nächste Folge verzichten mussten. Dabei war dem nicht immer so. Früher, als noch das normale Fernsehen über unsere Abendgestaltung herrschte, erschien alles etwas gesitteter. Die folgenden Punkte erinnern an die gute alte Zeit des Standby-Buttons.

Beitragsbild: Bunkazai Bōka

26. Januar: Bunkazai Bōka Richtig zündeln will gelernt sein. Wie man es sein lässt auch

Jeder kennt das, man muss niesen, kramt mit den Händen verzweifelt nach einem Taschentuch – zu spät. Die kribbelnde Nase hat sich bereits mit einer gewaltigen Explosion entladen. Schnell noch einmal abgewischt, bevor jemand guckt – doch was ist das? Statt eines Taschentuchs hat man versehentlich einen Fetzten aus einem Werk von Vincent van Goch in der Hand, den man während des Niesens panikartig aus dem Gemälde gerissen hat. Hoppla.

Beitragsbild: Dinge, die ich nicht verstehe: Bitcoins

Dinge, die ich nicht verstehe: Bitcoins

Eigentlich könnte dieser Text auch »Dinge, die ich nicht verstehe: cvfefe« oder »Dinge, die ich nicht verstehe: hyggelig« heißen. Diese zwei irren Buchstabenkombinationen waren Kandidaten für das Wort des Jahres 2017. Letztendlich ist es das »Jamaika-Aus« geworden. Der Eiertanz um die deutsche Regierungsbildung ist zweifelsohne preisverdächtig, doch ging mir ein anderes Thema deutlich mehr auf den Senkel: Der Hype um die Bitcoins.

Beitragsbild: Wie wären die TV-Helden unserer Jugend heute drauf?

Wie wären die TV-Helden unserer Jugend heute drauf?

Hach, die guten alten Tage der anspruchslosen TV-Unterhaltung. Erinnert sich noch wer an He-Man und Konsorten, als sie am Ende jeder Folge jungen Zuschauern wertvolle Tipps für den Alltag vermittelten? Nach dem Motto: Kids, putzt euch nach dem Essen die Zähne. Sonst seht ihr aus wie Skeletor. Heutzutage kann man solche Hinweise vergessen. In Zeiten von Netflix und Co. herrschen nur noch Schurken und zwielichtige Gestalten über die Mattscheiben und haben die Guten abgelöst. Vorbei sind die Zeiten der harmlosen Geschichten samt Happy-End, jene klassische Kämpfe im Sinne von Gut gegen Böse. Stattdessen verrohen Mafia-Bosse, Drogenmischer und machthungrige Politiker als neue zweifelhafte Idole unsere Jugend.

Beitragsbild: Auf Schwäbisch klingt alles niedlicher

Auf Schwäbisch klingt alles niedlicher

Die Welt ist schrecklich und gemein und ganz besonders die Menschen, welche in ihr Leben. Als Teilzeitpessimist möchte ich oft an all dem Furchtbaren verzweifeln. Doch ich habe die ultimative Geheimwaffe: ich bin gebürtige Schwäbin! Viele Dialekte gibt es, von der ruhrpottschen Currywurst bis zum östlichen Eiferbibsch. Aber nichts eignet sich mehr, den Dingen ihren Schrecken zu nehmen, als es auf schwäbisch zu sagen. Ihr glaubt mir nicht? Dann frog I di, ob du des noch bedrohlich findsch, wenn d’r Kim des Knöpfle drücka däd?

Beitragsbild: Spare Zeit mit dem Silvestergruß-Kettenbrief-Generator

Spare Zeit mit dem Silvestergruß-Kettenbrief-Generator

Besonders an populären Feiertagen wie Weihnachten und zu Silvester werden Kettenbriefe aus offensichtlichen Gründen von einigen Unbelehrbaren genutzt: a) endlich wieder Kontakt mit Ex-LiehaberInnen aufnehmen b) Zeit einsparen durch Copy & Paste und c) damit niemand merkt, dass man selbst für ein »Frohes Neues!« zu besoffen ist.

Beitragsbild: Dinge, die ich nicht verstehe: Bartöl

Dinge, die ich nicht verstehe: Bartöl

Letztens stand ich mehr als 30 Minuten ratlos in einer Drogerie herum und streichelte meinen Bart. Irgendwie hatte ich das Bedürfnis nach mehr Flausch. Mein Bart sollte sich sanfter anfühlen, weich und zerbrechlich wie ein kleiner Vogel. Vor mir türmten sich haufenweise Produkte, von denen ich zuvor noch nie gehört habe. Neben »Clean Brew«, »Classic Pomade« und einer Bartbürste mit Wildschweinborsten braucht der Mann von Welt für einen erfolgreichen Bart scheinbar zwingend Bartöl. Seit über einer Dekade bin ich nun Bartträger und kam bislang wunderbar ohne spezielle Pflegeprodukte aus. Wenn ich ehrlich bin, entstand mein Gesichtsgestrüpp aus einer Not heraus: Rasierklingen waren mir zu teuer, von daher strebte ich einen verwegenen Look an. Und jetzt? Ohne Zaster kein gestylter Flaum.