Alle Artikel in: Ratgeber

Rat-ge-ber

Substantiv [der]

  1. ein Nachschlagewerk.
    »einen Ratgeber für gesunde Ernährung herausgeben«
  2. jmd., der jmdm. (fachliche) Empfehlungen geben kann.
    »sich einen kompetenten Ratgeber für etwas suchen«

Synonyme: Berater


Demotivation, Misserfolg, Depression – die besten Wege zum Scheitern. Das alles wird in dieser Rubrik für all jene umrissen, die unbedingt eine Lebensverschlechterung anstreben. Nachmachen auf eigene Gefahr.

Themen in dieser Rubrik

Wie werde ich ein noch schlechterer Mensch, als ich schon bin
Was muss ich beachten, damit alles noch einen Zacken mieser verläuft
War das schon alles? Und wenn ja, wo bekomme ich mein Geld zurück?

Beitragsbild: Wie man negative Gedanken vertreibt

Wie man negative Gedanken vertreibt Warum bin ich so glücklich? Sag Adieu zu Trübsal und Pessimismus!

Meist ist es gar nicht so einfach, ein durchweg positiver Mensch zu sein. Energie-Vampire und notorische Negativdenker ersticken das Aufkommen guter Laune meist schon im Keim. Wie soll man so den Optimismus eines Dalai Lamas verbreiten? Man muss sich gegen diese Scheißwelt und ihre scheiß Laune wehren! Dank einiger positiver Ansätze kann man den Alltag langfristig erträglicher gestalten, ohne sich dabei total zum Affen zu machen. Kehre Dein negatives Gedankengut in pure Heiterkeit um und meistere alle Hürden. Shit happens, ist doch klar. Aber dank der folgenden Tipps stehst Du über solchen Dingen.

Beitragsbild: Muss ich mich für Bücher schämen?

»Muss ich mich für Bücher schämen?« Die Demotivationfrage zum aussterbenden Hobby Lesen

Kafka hat mal folgenden klugen Satz gesagt: »Ich glaube, man sollte überhaupt nur Bücher lesen, die einen beißen und stechen.« Dieses Bedürfnis mag womöglich abhanden gekommen sein. Wir streben nach Komfort, genauer nach Dingen, die sich durch Knopfdruck erledigen lassen. Bloß keine Anstrengung keine Investition in Form von Zeit! Alles schön easy und vor allem unverbindlich. Unbequemes soll scheinbar – sofern es sich einrichten lässt – ohnehin komplett aus dem Blickfeld verschwinden. Anders lassen sich elektronische Geräte und Haushaltshilfen (wie zum Beispiel Amazon Echo und das iPad) kaum erklären. Wagen wir an dieser Stelle einen Vergleich zum geistig verwandten Thema Zeitung vs. Internet. Während eine Zeitung uns gewissermaßen »ermuntert«, auch die etwas unattraktiveren Artikel zu lesen, bleiben wir online nur an Schlagzeilen hängen. Diese kosten uns höchstens Zeit und nicht Geld, welches wir für die tägliche gedruckte Ration Nachrichten ausgeben würden.

Beitragsbild: Ohne Google würdest Du stinken

Ohne Google würdest Du stinken Über die häufigsten Suchanfragen zum Thema »Hygiene«

Der Themenkomplex Hygiene ist paradox. Auf der eine Seite gelten Selbstverständlichkeiten, wie das Waschen der Hände vor der Mahlzeit. Auf der anderen Seiten herrscht jedoch allgemeine Verunsicherung, die man wohlwollend als gefährliches Halbwissen betiteln kann. Anders lassen sich einige Suchanfragen kaum erklären, welche man nicht nur auf der Comedy-Seite »GuteFrage.net« nachverfolgen kann. Wie häufig sollte ich die Unterwäsche wechseln? Und die Zähne putzen? Ist Katzenwäsche gesellschaftsfähig?

Beitragsbild: Du hast eh keine Chance

Du hast eh keine Chance Die besten Artikel in der Rubrik »Ratgeber«

Die Rubrik »Ratgeber« umfasst allerhand Anleitungen und To-Do-Listen, die wahrscheinlich alle nennenswerten Bereiche des Alltags abdecken, wie zum Beispiel ob man Weihnachten mitwichteln muss. Ein Herzstück dieser Rubrik sind die Demotivationsfragen, die (wie der Name schon sagt) jegliche Motivation im Keim ersticken soll. Pessimisten aus Überzeugung kennen diesen Vorgangs des »Zerdenkens« nur zu gut. Man grübelt so lange über etwas nach, bis es absolut sinnfrei bzw. schwachsinnig erscheint – oder bis es sich von selbst erledigt. Dies und weitere Anleitungen zum Scheitern in der Rubrik Ratgeber.

Beitragsbild: Nur Monster beenden Sätze mit einem Punkt

Nur Monster beenden Sätze mit einem Punkt Warum ein simples Satzzeichen Deine Mitmenschen verunsichert

Die meisten Leute haben eine ungefähre Ahnung, wie man eine Textnachricht beendet. Entweder man setzt einen aussagekräftigen Smiley oder platziert bei einer Frage aus logischen Gründen ein Fragezeichen am Ende des Satzes. Manchmal hat man aber auch Lust auf ein Ausrufezeichen, falls es die Situation erfordert. Aber von einem Satzzeichen solltest Du unbedingt Abstand nehmen, damit man Dich nicht für einen durchgeknallten Psycho hält. Setze unter gar keinen Umständen einen Punkt. Am Ende wirst Du missverstanden und löst dabei so viel Verwirrung aus, dass ein weiterer sozialer Kontakt nahezu unmöglich erscheint.

Beitragsbild: Deshalb kriegst Du nie etwas gebacken

Deshalb kriegst du nie etwas gebacken Warum deine große Vorstellungskraft dich am Erfolg hindert

Ist mir letztens erst passiert: ich stellte mir an einem entspannten Samstagvormittag vor, wie ich den Fußboden meiner Wohnung wischte – intensiv und mit einer extra Ladung Schaum. Als ich wieder in die Realität zurückfand, war die Sonne bereits untergegangen und der Boden dreckig wie Sau. Komisch, irgendwie hatte mich meine Tagträumerei davon überzeugt, dass ich sämtliche nervige Hausarbeiten bereits hinter mich gebracht hätte. Mein Verstand hat mich ganz schön an der Nase herumgeführt.

Beitragsbild: Muss ich beim Wichteln mitmachen?

»Muss ich beim Wichteln mitmachen?« Die Demotivationsfrage zum alljährlichen Stresstest unter Kollegen

Das Wichteln als Brauch kommt ursprünglich aus Skandinavien (»Julklapp«) und wurde irgendwie fehlinterpretiert, denn ursprünglich wurden Geschenke nach lautem Klopfen unerkannt ins Zimmer (?) geworfen. Ich stelle mir das so vor, dass zum Beispiel ein paar lustige Schweden ein schön verpacktes Billy-Regal mitten ins Badezimmer und dann schnell wegrennen. Und was machen wir heutzutage? Schenken uns Banalitäten und hoffen, dass am Ende niemand die Gaben zuordnen kann.

Beitragsbild: Wie man mit Kritik umgeht

Wie man mit Kritik umgeht »Ach, halt die Fresse« und andere Abwehrmöglichkeiten gegen Besserwisser

Auf einschlägigen »Regel-dein-Leben« Seiten ist häufig von Kritik annehmen die Rede. Das hat etwas von Weihnachtsgeschenken, die man sich nie gewünscht hat. Bei denen der Kassenbon verloren ging. Die daheim vollstauben und beim Betrachten aus dem Augenwinkel ermahnen: »Du hasst mich, aber mich wegzuwerfen kannst du Oma nicht antun.« Also lebt man mit dem angeblich nett gemeinten Ratschlag, welcher Stück für Stück dein Selbstbewusstsein demontiert. Das Blöde an Kritik ist, dass es einen meist unvorbereitet trifft. Man bringt eine Mammutaufgabe hinter sich und kurz im Anschluss daran wird man auseinandergenommen. Vollkommen gleich, ob du einen reichlich bescheidenen Vormittag in einer Warteschleife am Telefon verbracht oder seit Tagen einen unangenehmen Ohrwurm hast. Um den Quacksalbern den Wind aus den Segeln zu nehmen, bietet sich diese gewiefte Strategie an.

Beitragsbild: Wie du in 23 Minuten deinen Tag ruinierst

Wie du in 23 Minuten deinen Tag ruinierst Starte verzweifelt und ohne Hoffnung in den Alltag

Oh, diese Optimisten! Wollen mir ernsthaft weismachen, dass mit einer 23-minütigen Morgenroutine meinen Alltag angenehmer gestalten könnte. Ich glauben denen kein Wort. Als ob ich mich in diesen schweren Zeiten mit solchen billigen Tricks positiv konditionieren könnte. Pah! Stattdessen glaube ich an die unerschöpfliche Macht des Negativdenkens. Zur Bestätigung brauche ich nur 30 Sekunden bei Facebook rumscrollen oder die Nachrichten einschalten. Freilich freut sich die Wellness-Industrie, wenn ich die ganze Happiness-Scheiße für voll nehme und sie mit meinen besten Möglichkeiten unterstütze – mit meiner Kohle.

Beitragsbild: Gute Gründe, um seinen Geburtstag nicht zu feiern

»Ich kann mich auch ohne Anlass betrinken …« Gute Gründe, um seinen Geburtstag nicht zu feiern

Herzlichen Glückwunsch! Der Tod rückt immer näher! Schade eigentlich, dass niemand so zum Geburtstag gratuliert. Dabei wäre das eine unbequeme Wahrheit und vor allem eine willkommene Abwechslung. Wahrscheinlich bleibt den meisten unter uns deshalb nur der Ausweg, den Jahrestag rauschhaft hinter sich zu bringen. Entweder ertragen sie das ganze Theater nicht oder sie haben ernsthafte Probleme mit den offensichtlichen Alterserscheinungen.