Alle Artikel in: Gesundheit

Ge-sund-heit

Substantiv [die]

der Zustand des körperlichen und geistigen Wohlbefindens, in dem alle Teile und Organe des Körpers intakt sind und funktionieren.
»Er ist bei bester Gesundheit.«


Unter Gesundheit versteht man in diesem Zusammenhang alles, was den Endorphinspiegel senkt. Ob neue Cyberkrankheiten oder Urängste vor Enten. Hier wird noch jeder zum Hypochonder.

Beispiele für die Themen in dieser Rubrik

Facebook, Whatsapp und all deren Auswirkungen auf unsere geistige Verfassung
Drogen und die Folgen von dem Versuch, die Realität zu umgehen
Dinge, die krank machen, aber von denen man noch nie etwas gehört hat

Beitragsbild: Fang endlich an zu rauchen

Fang endlich an zu rauchen! Raucher sind lange genug herumgeschupst worden. Es reicht!

Rauchen macht Spaß, aber Nichtraucherschutzgesetze (auch bekannt als fiese »Anti-Raucher-Gesetze«) machen der Tabakindustrie und angehenden Rauchern das Leben schwer. Konnte man früher noch an jedem Automaten Kippen kaufen, egal wie alt man war, wird heutzutage selbst Werbung nur noch eingeschränkt gezeigt.

Beitragsbild: Nicht ohne meine Avocado

Nicht ohne meine Avocado

Zugegeben: es war nicht Liebe auf den ersten Blick. Im Gegenteil, Wikipedia musste mich erst über ihre Vorzüge aufklären. Über die absurden Benefits, obwohl sie fettig und hässlich ohne Gleichen ist. Du bis zur Unkenntlichkeit verschrumpelte Kartoffel. Meine geliebte Avocado! Vollgestopft mit ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen – dieses ganze Gesundheitsblablah, was ich sonst nur aus der Werbung kannte. Eine Avocadofrucht ist Superfood und kann demzufolge Welten retten. Ganz im Gegensatz zu anderen Fruchtzwergen, die laut nicht mehr zeitgemäßen Slogans »wichtig wie ein kleines Steak« sein wollen.

Beitragsbild: Grippewelle 2018 - ich war dabei!

Grippewelle 2018 – ich war dabei!

Neben mir tropfte es. Lautlos, aber ohne Unterbrechung. Genau genommen tropfte es aus der Nase des fremden Mannes zwei Stühle weiter. Ein weiteres Opfer der Grippewelle, alles andere scheint ausgeschlossen. Ich wollte mich am liebsten auf seinen Schoß setzen und mich mindestens dreizehn Minuten anschnaufen lassen. Nicht zu nahe kommen, das wäre einfach nur weird. Aber anstecken sollte er mich. Verstopfe meine Nebenhöhlen und lasse mich gelben Rotz spucken, Fremder! Auf das ich endlich dazu gehöre und mich nicht mehr wie ein Fremdkörper in diesem verseuchten Wartezimmer fühle.

Beitragsbild: Sprich oder stirb - Warum ich Telefonate hasse

Sprich oder stirb – Warum ich Telefonate hasse

Denke ich ans Telefonieren, so kommt mir direkt der Titel eines Hitchcock-Film in den Sinn: »Bei Anruf Mord«. Ans Telefon zu gehen ist für mich mit Qualen verbunden. Erst recht, wenn ich die angezeigte Nummer nicht zuordnen kann. Spontan fallen mir viele Gründe dafür ein, doch möchte ich behaupten, dass nur besonders fiese Halunken hemmungslos anrufen. Schließlich werde schlechte Nachrichten nahezu ausschließlich telefonisch mitgeteilt.

Beitragsbild: Spontane Genese im Wartezimmer

Spontane Genese im Wartezimmer

Es war wie im Film. Ich schloss meine Augen und mein Leben wurde im Zeitraffer abgespult. Die zuvor getätigte Googlediagnose war ebenfalls eindeutig: ich muss sterben. Einige Spötter hätten mir Hysterie vorgeworfen, doch meine tropfende Nase und meine verstopften Ohren konnten nur das Schlimmste bedeuten. Eine gnadenlose Grippe hatte mich fest im Griff. Dämliche Kommentare wie »Ist eh nur eine Männergrippe, du Lappen« wollte (und konnte ich auch kaum!) hören. Die letzte Stunde hatte geschlagen.

Beitragsbild: Weihnachtskekse gehen mir auf den Keks

Weihnachtskekse gehen mir auf den Keks

Weihnachten, das Fest der Liebe und Pfunde. Für konstant enger werdende Hosen sind bei weitem nicht nur Lindt-Schokolade, Glühwein und Kartoffelsalat verantwortlich. Die eigentliche Gefahr krümelt leise vor sich hin … in Form von Weihnachtskeksen. Eine werte Kollegin liebt es scheinbar, stundenlang in der Küche zu stehen und eben solche Kekse zu backen. Das wäre ja kein Problem, wenn sie diese nicht täglich in übertriebenen Mengen mit zur Arbeit bringen würde. »Ich habe Kekse dabei!« ruft sie mit einem sadistisch anmutenden Singsang den Kollegen zu. Unsere Blicke sprechen Bände. Schon wieder? Dabei stecken wir noch mitten in der Verdauung. Wer wird sich dieses Mal opfern und den ersten Keks probieren?

Beitragsbild: Warum Du auf der Arbeit mehr schlafen solltest

Warum du auf der Arbeit mehr schlafen solltest

Herr Nagel ist Sadist. Anstatt sich seine verdiente Portion Schlaf zu gönnen, trinkt er Kaffee. Viel Kaffee. Dabei sollte er auf solche Aufputschmittel während der Arbeit verzichten und stattdessen ein Kopfkissen zücken. Er stellt ein Paradebeispiel von unzähligen Mitarbeiter dieser Welt dar, einer Arbeitswelt, die Auszeiten nicht kennt. Die Bosse dieser Welt mögen es nicht so sehen, aber Schlafmangel ist hochgefährlich für Angestellte. Eine Studie der DAK-Gesundheit besagt, dass 80 Prozent der befragten Erwerbstätigen ab und zu »Schlafprobleme« hätten. Kein Wunder, wenn sie ständig vom Boss gestört werden.

Beitragsbild: Hilfe, ich bin Pendler und leide an Hikikomori

Hilfe, ich bin Pendler und leide an Hikikomori

Es ist anderthalb Jahre her, da befreite mich eine gerissene Oberleitung zwischen Herne und dem Nirgendwo aus meinem Albtraum. »Es war, als hätte man uns aus einer Geiselnahme befreit«, berichten Leidensgenossen, die das Geschehen miterlebten mussten. Meine Mutter versuchte mich mindestens vier Geburtstage hintereinander via Smartphone zu erreichen, doch keine Chance. Mein Akku war schon viel zu lange zur Neige gegangen. Ohnehin ist das Leben sprichwörtliches an mir vorbeigezogen.

Beitragsbild: 10 verstörende Fakten über Kaffee

10 verstörende Fakten über Kaffee

Auf diese Schlagzeile warte ich noch: Mann rastet aus, weil ihn jemand vor seiner täglichen Tasse Kaffee ansprach. Fällt euch ein Getränk ein, was ähnlich unverzichtbar ist? Abgesehen von Bier auf dem Oktoberfest? Die meisten schütten die ersten Liter bereits in den frühen Morgenstunden in sich hinein, ohne darüber nachzudenken. Auch ich wusste bislang recht wenig über die notwendige Bohne am Morgen, bestelle meist übermüdet einen überteuerten Cappuchino und klammere mich an den heißen Pappbecher, bis ich einigermaßen ansprechbar bin. Wahrscheinlich sind wir alle Kaffeejunkies und sollten bei den Anonymen Koffeinsüchtigen im Stuhlkreis unseren Konsum in Litern beichten, anstatt sich über falsch geschriebene Vornamen aufzuregen.

Beitragsbild: 48 Stunden ohne Alkohol

48 Stunden ohne Alkohol Plötzlich nüchtern: die Folgen für Körper, Geist und Seele

Jeder Deutsche trinkt (zu gewissen Gelegenheiten) durchschnittlich mehrere Liter Bier pro Stunde – die Folge sind brutale Orientierungsprobleme, Gedächtnisschwund und Einschränkungen der Motorik. Auf dem ersten Blick überwiegen die Nachteile beim Genuss von Alkohol: er ist nicht so wertvoll wie ein kleines Steak und motiviert zu Schabernack mit Folgen – macht darüber hinaus krank und abhängig. Seine überschaubaren Vorteile: er ist bei sozialen Interaktionen verdammt hilfreich und steigert unter Umständen das musikalische Können. Alkohol scheint für viele Veranstaltungen lebensnotwendig, doch man braucht sich nicht alle Gelegenheiten schön saufen! Unser Körper benötigt keine solchen Beschleuniger – unsere körpereigenen Drogen sind schon verheerend genug.