Veggie-Food 2.0: Die Omnivoren werfen den Veggies mangelnde Fantasie vor, dabei eröffnen die üblichen Verdächtigen wie Tofu und Co. ungeahnte Möglichkeiten.
Die Fragen, was man als Vegetarier/Veganer denn überhaupt noch essen dürfe, kann man standardmäßig mit »Sellerie. Nur Sellerie« beantworten. Wenn der Unterhaltungswert der verblüfften Gesichter nachlässt, hier ein paar Lebensmittel der Sparte Veggie-Food, über die man wunderbar plaudern kann. Es ist erstaunlich abwechslungsreich heutzutage Vegetarier/Veganer zu sein und hat wenig mit der Selbstgeißelung zu tun, die uns von der omnivoren Mehrheit unterstellt wird.
Die Basic-Bitch aller Fleischverweigerer. Er ist weiß, eckig und geschmacklos, was ihn zur wunderbaren Ausgangsbasis für alle kreativen Launen macht. Leute, die behaupten Tofu schmecke nicht, sind Gewürzlegastheniker. Und wenn man ehrlich ist, hat ein Stück Huhn ebenfalls nicht gerade einen unverwechselbaren Eigengeschmack. Es ist, ähnlich wie Tofu, Trägermasse. Sieh ihn als das an, was er ist: eine unbemalte Leinwand, die auf Deine Kreativität wartet.
Klingt auf den ersten Blick langweilig, allerdings lassen sich dadurch wunderbare Bratlinge herstellen, die Dir dankbar Deinen Proteinhaushalt aufsteigen lassen. Zum Leidwesen des Partner, allerdings auch nachts die Bettdecke. Ideale Belastungsprobe für frische Beziehungen.
Wer braucht Fleisch, wenn es Super-Food gibt? Aus Chia-Samen lässt sich wunderbar veganer Pudding herstellen. Man muss die kleinen Samen, die wie eine Kreuzung aus Mohn und Mini-Wachtel-Eiern aussehen, nur mit einem Fruchtsaft begießen und warten. Schon quellen sie auf und nehmen eine lustige Konsistenz an. Wer auf Götterspeise steht, die aus natürlichen Zutaten herstellt wird und irgendwie unheimlich ist, wird Chia-Samen lieben.
Das Getränk, das es von der Öko-Schiene ins Hipster-Universum geschafft hat. Man braucht keinen Vollbart und verspiegelte, bunte Sonnenbrillen tragen, denn Smoothies schmecken immer und jedem. Und seitdem es offiziell hip ist, grüne Smoothies zu mixen, darf man nun auch guten Gewissens alles im Kühlschrank, was dringend weg muss bevor es anfängt zu leben, pürieren und mit Eiswürfeln aufgegossen trinken.
Fake-Hackfleisch, Fake-Schnitzel, Fake-Steak, Fake-Gulasch… Aldi und Co. haben längst begriffen, welcher Markt hinter dem Lifestyle »fleischfrei« steckt und das oftmals gar nicht mal so schlecht umgesetzt. Hat man sich durch die Produkt-Palette des vegetarischen Gerümpels getestet und die Spreu vom Weizen getrennt, liefert dies eine wunderbare Abwechslung im Speiseplan, wenn es mal schnell gehen muss. Also immer.
photo: Celery&Onion by Anastasia R, CC 2.0
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