Autor: Oliver Peters

Beitragsbild: Lebensmodell mit Verfallsdatum

Lebensmodell mit Verfallsdatum

Ein Werbespot für eine Bank im Jahr 2016 würde wohl in etwa so aussehen: zwei bärtige Hipster der Generation Y laufen sich nach langer Zeit in einem Veggie-Burger-Café über den Weg, um direkt einen metaphorischen Penisvergleich zu starten. Aber anstatt wie in den 90ern »Mein Haus, mein Auto, mein Boot« zu brüllen, würden sie heutzutage wohl »Meine Selfies, meine Follower, mein Therapeut« sagen. Der Plan für ein gelungenes Lebensmodell ist heutzutage nicht mehr so einfach umsetzbar. Wer das nicht glauben mag, ist entweder unter 30 oder glaubt noch an den Weihnachtsmann.

Beitragsbild: Worüber Frauen reden, wenn sie unter sich sind

Worüber Frauen reden, wenn sie unter sich sind

Es gibt da dieses Klischee, demzufolge Frauen nicht alleine auf die Toilette gehen wollen. Angeblich müssen sie selbst private Momente ausnutzen, um über Gott und die Welt zu reden. Totaler Nonsens. Jeder weiß, dass Frauen völlig andere Themen mit ihren Geschlechtsgenossinnen bereden. Sie reden über die wichtigen Dinge, für die Kerle kein Gehör haben. Dennoch macht die Geheimniskrämerei neugierig. Männer malen sich ja die verrücktesten Dinge aus, worüber Frauen reden, wenn sie unter sich sind. Dabei ist die Realität noch viel viel schlimmer.

Beitragsbild: Wie Du Dich gegen Kälte abhärtest

Wie Du Dich gegen Kälte abhärtest

Leute, die vergnügt im Schnee abspacken, waren mir schon immer suspekt. Diese nervigen Flocken, die zwei unangenehme Eigenschaften in sich vereinen – Kälte und Nässe – begeistern nur Lebewesen mit eingeschränkten Wahrnehmungsvermögen. Kinder, Hunde und Wintersportler. Ernsthaft: wer fährt denn freiwillig nach Kärnten, um sich die Knochen zu brechen? Habe ich nie verstanden.

Beitragsbild: Schlafen macht krank und depressiv

Schlafen macht krank und depressiv

Irgendwelche Forscher von einer mir gerade entfallenen Universität haben die schlimmste Annahme bestätigen können. Zu viel Schlaf fördert Depressionen. Es leuchtet ja auch direkt ein, da man während des Schlafens nicht aktiv am Leben teilnimmt. Stattdessen träumt man sinnentleert vor sich dahin, wobei man sich nach dem Aufwachen nicht einmal an die Träume erinnern kann! Nur im Wachzustand ist man voll dabei und kann auch die erforderlichen Glückshormone ausschütten. Schlafen verhindert zudem andere lebensverlängernde Aktivitäten, wie zum Beispiel Essen und Trinken. Nicht nur, dass man durch das ewige Gepenne seine Interaktionen mit dem sozialen Umfeld einschränkt, man kann zudem dabei verhungern.

Beitragsbild: Anleitung für schlechten Sex

Anleitung für schlechten Sex

Es gibt schlechte Filme, schlechten Geschmack und natürlich auch schlechten Sex. Blöd nur, dass Letzteres gerne stillschweigend unter den Teppich gekehrt beziehungsweise als belanglose Erfahrung (»Ich war besoffen!«) abgespeichert wird. Dabei mussten die meisten von uns mit diesem Thema auseinandersetzen, da nur wenige zum Pornostar geboren werden.

Schlechter Sex zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass mindestens einer der Beteiligten insgesamt sechs Phasen durchstehen muss. Der Andere ist meist damit beschäftigt, sich selbst total toll zu finden. Stufenweise steigert sich die Verzweiflung, bis man sich fragt, warum man nicht einfach daheim geblieben ist … irgendeine Serie gucken … die Katze bürsten … Steuererklärung … solche Dinge halt.

Beitragsbild: »Muss ich eine Meinung haben oder sie gar äußern«

»Muss ich eine Meinung haben oder sie gar äußern?«

Erinnern Sie sich noch an jene Zeiten, in denen man noch aufwändig Leserbriefe schreiben musste, damit man in den Medien überhaupt eine Lesermeinung mitbekam? Herrlich war das! Frei nach dem Motto »Viele Köche verderben den Brei« werden aus Diskussionen schnell absurde Klick-Festivals, die das Schlechteste der Bürger ans Tageslicht bringen – gerade in der Anonymität des Internets. Während bei Streitgesprächen, die offline stattfinden, immer noch Lautstärke oder bestenfalls Argumentation die Gesprächsführung bestimmen, geht es online nur darum, wer am schnellsten und am meisten tippt.

Beitragsbild: Wie Du Silvester überlebst

Wie Du Silvester überlebst

Du hast es geschafft. 2015 ist nahezu vorüber und Du kannst Dich mit Hilfe von gut gemeinten Vorsätzen ein wenig wie neugeboren fühlen. Meistens klappt es nicht, da Du Dich bereits zu Silvester derart blamierst, dass man noch Monate später von Deinen legendären Eskapaden spricht. Damit Dir das bei diesem Jahreswechsel nicht erneut passiert, solltest Du Dir eine kleine Checkliste machen. Ein Punkt, der nicht fehlen sollte: Grabe nicht alle anwesenden Frauen an – vor allem nicht gleichzeitig.

Beitragsbild: Die schlechtesten Filme 2015

Die schlechtesten Filme 2015

Das Jahr 2015 wurde immer noch schonungslos von Remakes, Fortsetzungen und Popliteraturverfilmungen heimgesucht. Das machte es einfach, eine Liste der schlechten Filme des Jahres zusammen zu stellen. Nicht in der Aufzählung zu finden sind sämtliche Superhelden-Filme, da sie mittlerweile kaum noch auseinander zu halten sind. Nächstes Jahr werden gar erneut Batman und Spiderman im neuen Look auf die Kinogänger losgelassen, wer soll da noch den Überblick behalten? Aber bleiben wir erst einmal bei den aktuellen cineastischen Gräueltaten. Die Nerds dieser Welt mussten sich mit allerhand anfreunden: Tom Hardy statt Mel Gibson, BB-8 statt R2D2, Jamie Dornan statt Ryan Gosling und vor allem Ben Afflek. Dennoch ist die Begeisterung ungebrochen, sodass man sich fragen könnte, ob Hollywood mittlerweile Narrenfreiheit hat. Muss erst wieder Jar Jar Binks kommen, damit die Fans revoltieren? Bis dahin werfen wir einen Blick auf die miesesten Filme des Jahres 2015.

Beitragsbild: Momente, die Du nur zu Weihnachten erlebst

Momente, die Du nur Weihnachten erlebst

Das rauschhafte Familienfest bringt Deine Verwandten auf die dumme Idee, unrealistische Vergleiche anzustellen. Mit Blick auf die eigene unkontrollierbare Fruchtbarkeit wirst Du mit Fragen gelöchert, ohne dabei auf Deinen Beziehungsstand oder gar Deine Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen. Warum bist Du noch Single? Wann machst Du endlich den Antrag? Werde ich nächstes Jahr Onkel? Je höher der Alkoholpegel, desto öfter musst Du Deine Ausreden wiederholen.

Beitragsbild: Winterdepression - Dein Gemüt im Winterschlaf

Winterdepression – Dein Gemüt im Winterschlaf

Der Winter steht in den Startlöchern. Die Hochsaison für Verstimmungen bietet mannigfaltig Gründe, einfach im Bett zu bleiben. Neben der frostigen Temperaturen sind es die fehlenden Sonnenstrahlen samt der ganzen Weihnachtsscheiße, die den Nährboden für eine aufkeimende Winterdepression sichern. Spätestens, wenn das einzige Highlight am Tag der routinierte Kaffeebecher ist, steckt man bereits mittendrin. Der dunklen Jahreszeit total ausgeliefert, wird man von Kummerspeck und gebrochenen Vorsätze bis ins Frühjahr hinein begleitet. Die Nerds unter uns wissen es schon länger: Winter is coming.