Alle Artikel mit dem Schlagwort: Sozialverhalten

Beitragsbild: Teste deine Empörung

Teste deine Empörung

Aufkommende Empörung lässt sich wunderbar nutzen, um sich selbst ins rechte Licht zu rücken. Außenstehende kreiden mit Getöse offensichtliche Fehler an und sichern sich somit ihren Platz auf der imaginären Liste der coolen Leute. Früher nannte man solche Besserwisser schlicht und einfach Klugscheißer oder Korinthenkacker, aber die Zeiten sind vorbei. Politische Korrektheit ist ein Muss und jede Person, die sich nicht an die ungeschriebenen Spielregeln hält, muss mit der vollen Ladung Empörung rechnen.

Beitragsbild: Werde der beliebteste Mitarbeiter dank Spiegeltechnik

Spiegel deinen Nächsten Werde der beliebteste Mitarbeiter dank Spiegeltechnik

Herr Zitzel hört gespannt zu, als Kollege Burbach von seinem gestrigen Abend berichtet. Burbach hatte es sich daheim gemütlich gemacht, indem er sich eine Pizza Calzone gönnte und dabei sämtliche Katy Perry Videos ansah. Am Höhepunkt seiner Schilderung vollführt er gar einige Tanzschritte, die er begeistert mit »Schwisch Schwisch!« kommentiert. Herr Zitzel zögert nicht lange und äfft die recht eigensinnige Burbach’sche Choreographie nach. Alles richtig gemacht, Zitzel! Was im ersten Moment wie ein selbst verschuldeter Rufmord erscheint, ist auf dem zweiten Blick der erste Schritt zur Beförderung. Er nutzte den sogenannten Chamäleon-Effekt, auch bekannt als Spiegeltechnik. So werden Imitationshandlungen genannt, in denen man beispielsweise Kollegen spiegelt, um Sympathien aufzubauen.

Beitragsbild: So wirst du zum Sympathieträger

So wirst du zum Sympathieträger

Mittlerweile dürfte ja bekannt sein, dass manchen Menschen nichts für ihr Auftreten können. Anderen fällt es hingegen übertrieben leicht, schnell zum Sympathieträger zu werden. Sie brauchen nur den Raum zu betreten zu irgendwas Dämliches wie »Heeeeeeeey Leute« auszusprechen: die Meute liegt ihnen zu Füßen. Im Arbeitsalltag kann das schwerwiegende Probleme bringen. Ein unsympathisches Auftreten bedeutet Isolation in der Kantine und eine miese Ausbeute beim Wichteln. Doch das muss nicht so bleiben! Es gibt einige Mittel und Wege, um zum MVP des Büros zu werden. Hier sind einige davon.

Beitragsbild: Woran du erkennst, dass du ein Arschloch bist

Test: Woran du erkennst, dass du ein Arschloch bist

Selbsterkenntnis ist nicht jedermanns Sache. Einfacher ist es, wenn man es jemand direkt und offen ins Gesicht brüllt. Notorische Streithähne kennen das. Kurz nachdem sie als Arschloch beschimpft werden, weichen sie einem fliegenden Gegenstand aus. Anstatt sich mit dem Vorwurf auseinander zu setzen, sehen sie zu, dass einen der Flachbildfernseher nicht zwischen die Augen trifft. So werden sie es nie kapieren! Aus diesem Grund gibt es hier die Möglichkeit, sich selbst einem Persönlichkeitstest der besonderen Art zu unterziehen. Teste Dich selbst, ob Du ein Arschloch bist! Möglicherweise werden schlimmste Befürchtungen wahr und du musst deinen Ex’en Recht geben. Aber es besteht auch die Chance, dass du total töffte bist und demnächst die Welt retten wirst.

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Noch mehr unpopuläre Meinungen Weitere Einstellungen, die dich an den Rand der Gesellschaft drängen

Das immer häufiger verwendete Hashtag #unpopularopinions legt den Verdacht nahe, dass kontroverse Meinungen im Trend seien. Anstatt beim Kennenlernen auf das sichere Pferd zu setzen, wird hemmungslos verkündet, dass Nutella nur etwas für Perverse sei. Autsch! Pure Schadenfreude und ein leichter Hang zum Sadismus – anders kann ich mir die Beweggründe für solche unpopuläre Meinungen kaum erklären. Bislang sammelte ich bereits einige kontroverse Thesen, falls einem jegliche Gesellschaft zuwider ist und man Freiräume schaffen möchte.

Beitragsbild: Unpopuläre Meinungen, mit denen du alle vergraulst

Unpopuläre Meinungen, mit denen du alle vergraulst

Meinungen sind überbewertet. Sie werden in der Regel dazu genutzt, um sich selbst zu beschreiben, fernab aller Realität. Umso lässiger wäre es, wenn man sich dazu zwingt, unpopuläre Meinungen in den nächsten Plausch zu verkünden. Man kann sich so quasi neu erfinden und dabei zusehen, wie der verstörende Einwurf die Zuhörer anschaulich verwirrt. Wozu all dieser alltägliche Bullshit, wenn man endlich einmal ein interessantes und bewegendes Gespräch führen kann?
Höchstwahrscheinlich möchte man eh den meisten Unterhaltungen aus dem Weg gehen. Sie bringen einen einfach nicht weiter und füllen den Denkapparat nur mit lauter Überflüssigem, das man nur schwerlich wieder los wird. Aus diesem Grund ist es umso empfehlenswerter, wenn man sich die eine oder andere Meinungen zulegt, mit dessen Hilfe man allzu aufdringliche Quälgeister mit ihren unerschöpflichen Kommunikationsdrang in die Wüste jagen kann. Die folgenden Denkansätze sollen die ersten möglichen Inspirationen darstellen.

Wie man spurlos verschwindet | Miesepeters.de

Und Tschüss – Wie man spurlos verschwindet

Die Gründe, wie vom Erdboden verschluckt verschwinden zu wollen, können vielfältig sein. Die Tretmühle namens Job , das leere Girokonto, die Ehefessel am Ringfinger oder der Weltschmerz – verursacht durch die Meldungen des Tages. Wer hat nicht schon einmal den Gedanken durchgespielt wie es wäre, wenn das Umfeld ohne einen zurecht kommen müsste. Vielleicht ist dieser Wunsch nach dem Verschwinden schon im Kindesalter ausgeprägt; man erinnere sich nur an die vielen Male, in denen man “Verstecken” spielte. Der Reiz, den anderen auf die Suche zu schicken wird eventuell durch den Wunsch gestärkt, dass man sich nach einer Art Bestätigung sehnt. Nach dem Motto: Wenn jemand schon nach mir sucht, so muss ich doch der Person doch etwas bedeuten, oder? Es sei denn, ich schulde ihr einfach noch Geld.

Misanthrop - wie werde ich einer?

15 Tipps, wie Du ein Misanthrop wirst

Menschen sind schlichtweg anstrengend. Sie sind laut, stehen im Weg und duften nach Balea. Wenn sie nicht irgendwelche Personen in ihrer Nähe zutexten, brüllen sie in ihre tragbaren Telefone. Ihr Gespräch über Sonne am Mittag und Nudeln am Abend dringt so sehr in Deine Privatsphäre ein, dass Du Dich diesen Fremden zugehörig fühlst. Dabei bemerken sie nicht einmal, dass Du überhaupt existierst. Weil Dir die meisten Leute zu anstrengend sind, wirst Du häufig als Misanthrop geschimpft. Doch bist Du einer?

Warum Du mehr alleine unternehmen solltest

Warum Du mehr alleine unternehmen solltest

Es soll ja Leute geben, die wie bestellt und nicht abgeholt dort verweilen, wo sie der letzte menschliche Kontakt absetzte. Diese Leute sind nicht nur extrem anstrengend, sondern quatschen auch in jeder spannenden Filmszene rein. Berichten mit vollem Mund über ihre verhasste Ex-Partnerschaft. Und hinterlassen auf Deiner Hausparty neben stapelweise Müll auch noch Erbrochenes auf Deinem WC, nachdem Du sie dreimal nach Hause geschickt hattest. Dabei könnte alles so simpel sein, zugleich so viel schöner. Du könntest schlicht und einfach alleine los ziehen; sehen, wohin der Wind Dich weht. Wäre da nicht die ewige Angst. Die Angst, dass Dich alle anderen für den totalen Freak halten.

"Muss ich beim Anstoßen dem Gegenüber in die Augen starren?"

Muss ich beim Anstoßen dem Gegenüber in die Augen starren?

Wie sagt der Volksmund? Wer trinken kann, kann auch arbeiten. Natürlich bedeuten soziale Kontakte jede Menge Arbeit, drum packen Sie es an. Der einfachste Weg, das bescherte Umfeld aus Freundeskreis, Verwandschaft oder Kollegium zu besänftigen, ist die konsequente Nachahmung aller präsentierten Marotten. Da bietet sich ein Weg oder gar eine Abkürzung über Alkohol geradezu an – ohne diesen garantierten Eisbrecher würde eventuell gar keiner ein Gespräch anfangen.