Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kalender

Beitragsbild: 24-april-der-tag-des-versuchstiers

24. April, der Tag des Versuchstiers Ein verspäteter Aprilscherz

Sinnlos stehen die Nashörner in der Steppe herum. Unter ihnen befindet sich wertvoller Boden, der als Ackerland für Rinder amerikanischer Fastfoodketten verwendet werden könnte. Eine Gruppe Pinguine, dicht gedrängt in der Kälte des südlichen Polarkreises. Das Eis unter ihren Füßen würde sich in kleine Würfel gehackt und mit etwas Minze hervorragend in einem Cubra Libre machen. Faul räkelt sich das Krokodil im Flussbett, dessen Wasser man stattdessen auch zum Autowaschen verwenden könnte. Was also tun mit dem dämlichen Viechern, die uns diese wichtigen Ressourcen streitig machen? Die wissenschaftliche Antwort auf diese Frage ist ganz klar: Tierversuche.

Beitragsbild: 30. Februar (in Schweden)

30. Februar (in Schweden) Ihr macht euch die Welt widdewidde wie sie euch gefällt

Bumm. Während der Pulverqualm verzieht, hält die Welt den Atem an. Alfred Nobel hat gerade die erste Stange Dynamit der Geschichte gezündet. Wir schreiben das Jahr 1867. Alfred Nobel übervorteilt seine Angestellten, die durch Zufall beim Transport von Nitroglycerin das Dynamit erfanden und lässt es auf seinen Namen patentieren.

Beitragsbild: 08. September Tollwut-Maria

08. September: Tollwut-Maria

Über Maria, die Mutter Gottes, weiß man allerhand. Sie hat ein uneheliches Kind gezeugt, ist trotz des Risikos einer Fehlgeburt hochschwanger auf einem Esel herumgeritten und an ihrem Geburtstag findet der Welt-Tollwuttag statt. Sehr toll.

Beitragsbild: 30. Juni Gitarren Gääääähn!

30. Juni: Gitarren? Gääääähn!

Eric Clapton pack deine Gitarre in den Keller oder häng sie als Vogelhäuschen in den Garten. Das gleiche gilt für Carlos Santana und Bob Dylan. Weg mit der Klampfe, die Zeiten von Woodstock sind vorbei, die letzten Hippies sitzen im Altenheim und warten auf ihr unrühmliches Ende. Es ist nicht so, dass ihr das nicht toll gemacht hättet und wir sind euch echt dankbar dafür. Es gibt auch keine Jungspunde, die euch von eurem Thron stoßen wollen oder sowas. Aber wie bereits angedeutet, es rücken keine Fans mehr nach. Die Girls und Boys stehen nicht mehr auf diesen Offline-Mist. Es gibt jetzt alles digital. Nur wer sehr exzentrisch ist, hat noch eine Daseinsberechtigung. Nasenflötenspieler zum Beispiel.

Beitragsbild: 23. Juni Tage, an denen was los ist

23. Juni: Tage, an denen was los ist

Zum Glück lassen sich manche Leute durch Fakten nicht blenden, auch wenn diese noch so deprimierend sind. Deshalb hat das internationale Weltaktionstagskomitee entschieden, einen richtig fetzigen Aktionstag zu veranstalten und ihn auf einem Regenbogen, begleitet von dem Gesang holder Jungfrauen und weißer Schwäne in die Welt zu entsenden: Den Welttag des öffentlichen Dienstes.

Beitragsbild: 9. Juni: Zur Not auch unter freiem Himmel

9. Juni: Zur Not auch unter freiem Himmel

Direkt beim ersten Date geht es los. Man plaudert etwas über Job und Hobbies, entdeckt Gemeinsamkeiten.  Es wird Eis bestellt, schließlich ist fast Sommer. Beide geben sich durch Gesten und Blicke zu verstehen, dass sie sich gegenseitig attraktiv finden (er macht dumme Witze, sie kichert und sieht zur Seite). Man will so viel wie möglich über den anderen herausfinden um den Augenblick voll und ganz auszukosten. Irgendwann fragt Sie: »Wo kommst du eigentlich her?« Darauf er: »Das weiß ich nicht so genau.«
Peinliches Schweigen.

Beitragsbild: 2 Juni Giuseppe Garibaldi, ich stöhne Deine Namen

2. Juni: Giuseppe Garibaldi, ich stöhne Deine Namen

Giuseppe Garibaldi, du italienscher Nationalheld und Freiheitskämpfer, vor 234 Jahren bist du gestorben. Genau am internationalen Hurentag. Dabei hatte doch alles so gut angefangen. Drei Kinder von einer brasilianischen Widerstandskämpferin, eine schweizer Schriftstellerin, die sich um die Bälger kümmerte, während dir eine junge italienische Marquise versuchte ein weiteres Kind unterzujubeln und zum Abschluss dann noch mal drei Kinder von einem armenischen Kindermädchen. Eine glückliche Patchworkfamilie. Serienreifer Stoff.

Beitragsbild: 26. Mai: Sorry, Gyöngyvér

26. Mai: Sorry, Gyöngyvér

Lieber Phillipe, an deinem Namenstag ist mal wieder allerhand los. Doch vorweg der Einwurf, dass du auch Gyöngyvér heißen könntest und trotzdem den gleichen Namenstag hättest. Ha, ha. Genug geplaudert, heute vor genau 188 Jahren betrat ein Kasper die Bildfläche, um dir die Show zu stehlen. Denken wir uns einmal in diese Zeit zurück. Wir befinden uns in Nürnberg – nicht um dort Bratwürste zu essen, sondern um zu beobachten, wie der Schuhmachermeister Weickmann von einem sechszehnjährigen Knaben namens Kasper Hauser angesprochen wird, der sich wichtigmachen will. Erst 1962 wird die Szene unter dem Namen »Meister Eder und sein Pumuckl« verfilmt.

Black Friday: Das Ende der Welt

Black Friday: Das Ende der Welt

Für alle Unwissenden: Der Black Friday ist die schlimmste Erfindung seit dem iGedöns der Marke Apple. Die Amerikaner zelebrieren diesen “eintägigen Shopping Event” (wie er von von Apple Deutschland genannt wurde) einen Tag nach Thanksgiving. An diesem Tage gibt es saftige Rabatte auf sämtliche Produkte und unzählige Schnäppchen und Sonderangebote. Die Leute springen drauf an und gehen sich beim Shoppen gegenseitig an die Gurgel.