Alle Artikel mit dem Schlagwort: Facebook

Beitragsbild: Wie man Spoiler vermeidet

Wie man Spoiler vermeidet Game of Spoilers: Wenn das Internet Dir Deine Serien ruiniert

Endlich Winter! Die Fans freuen sich über den Start der siebten Staffel von Game of Thrones und sind ab sofort offline. Anders kann man die Spoiler kaum umgehen, da jeder Vollidiot und jedes Online-Portal Unfug wie »OMG! ED SHEERAN!« verbreitet. Seit dem zweiten Frühling der US-Serien haben wir das Problem, dass wir zu viele Informationen über zukünftige Episoden erhalten. Damals, als Klassiker wie MacGyver, das A-Team und Airwolf das Maß aller Dinge waren, waren wir ohne Weiteres bereit, eine ganze Woche auf die nächste Folge zu warten. Die Schurken von Netflix, HBO und Co. haben das Suchtpotential von uns Serienjunkies erkannt und produzierten fortan nur noch Shows mit sogenannten »Cliffhangern«.

Beitragsbild: Facebook und die angebliche Meinungsfreiheit

Facebook und die angebliche Meinungsfreiheit Nein, Facebook muss Deinen Kommentaren keinen Raum bieten

Erst heute verbreitete Facebook einen Hinweis in Sachen »Fake-News« mit dem Titel »Tipps zum Erkennen von Falschmeldungen«. Die meistgenutzte Social-Media-Plattform rät unter anderem, die »Überschriften kritisch zu lesen«. Erstaunlich! Aufgrund des politischen Drucks sieht sich Facebook verpflichtet, den Nutzern das besonnene Lesen beizubringen. Ob dank dieser Checkliste eine Verbesserung der angezeigten Chronik ermöglicht wird, bleibt zunächst abzuwarten. Es gibt leider haufenweise fragwürdige Blogs, Portale und News-Seiten, denen man bei der Nutzung der sozialen Medien über den Weg klicken kann. Dass man wirre Meldungen wie »Ungesundes Essen und Junkfood lassen das Gehirn schrumpfen« auch nur eine Sekunde ernst nehmen könnte, stimmt mich irgendwie traurig.

Noch trauriger stimmen mich nur noch die Kommentare, die unter diverse Veröffentlichungen dieser unseriösen Seiten verbreitet werden. Wird ein Artikel oder gar ein Kommentar durch Facebook entfernt, ist das Geschrei in der Regel groß. Häufig ist dann direkt von »Zensur« oder einer Einschränkung der Meinungsfreiheit die Rede. Warum? Das will mir nicht in den Kopf. Wie kommen einige Nutzer von Facebook auf die schräge Idee, dass sie ein Recht darauf haben, ihren Meinung dort zu präsentieren?

Beitragsbild: Projekt Einhorn: ein Social Media Experiment

Projekt 1Horn: ein Social Media Experiment Wie ich mit Einhörnern meine Filterblase ruinierte

I believe in unicorns! Für mein Projekt 1Horn postete ich für eine Woche ausschließlich nur Themen und Dinge, die sich mit Einhörnern beschäftigen. Hashtag Einhorn. Für insgesamt sieben Tage waren meine Social-Media-Aktivitäten auf Einhörner ausgerichtet. Der Ursprung dieses Experiments ist schnell erklärt: ich fragte mich, warum mir gewisse Inhalte bei Facebook angezeigt werden und ob ich fähig bin, dies zu beeinflussen. Gerade in Hinsicht auf die Diskussion bezüglich Trumps Präsidentschaft und mögliche zukünftige Wahlen war es mein Anliegen, die Existenz der Filterblase zu beweisen. Zu diesem Zweck nutzte ich #Einhornpower, um die sozialen Medien auf die Probe zu stellen. Mein kleines Experiment taufte ich auf den Namen »Projekt 1Horn«. In diesem Beitrag möchte ich über meine Ergebnisse und Erfahrungen berichten. Was wollte ich mit Projekt 1Horn bezwecken? Ziel des Projekts 1Horn war es, meine sogenannte Filterblase zu durchbrechen. Eine Filterblase entsteht laut eines Artikels der FAZ wenn »Nutzer nur noch mit Nachrichten versorgt werden, die ihren bereits vorhandenen Präferenzen entsprechen«. Das bedeutet, dass durch den Gebrauch von Big Data die User im Internet zunehmend nur …

Beitragsbild: Finde Deine Rolle bei Facebook

Finde deine Rolle auf Facebook Wie man in Online-Diskussionen die passende Stellung bezieht

Ich kann es nicht lassen. Jeden Tag logge ich mich in diese absurde Gruppe bei Facebook ein, um den neuesten Tratsch zu lesen. Man unterstellt mir deshalb schon eine beunruhigende Neigung zum Masochismus, weil ich mit dem Geblubber dort kaum was anfangen kann, mich aber zu gerne darüber aufrege. Zum Verständnis: Diese Gruppe stellt eine Art lokale Diskussionsrunde meiner Heimatstadt dar, ein Sammelsurium aus kitschigen Bilderstrecken/verlorenen Schlüsselbunden, kommerziellen Veranstaltungshinweisen und Hinweise, wann und wo geblitzt wird. Manchmal wird es auch besonders albern, wenn es mal wieder irgendwo geknallt hat.

Beitragsbild: Die drei Phasen der Empörung

Die drei Phasen der Empörung

Facebook ohne Empörung funktioniert nicht und macht irgendwie auch keinen Spaß. Aufreger wie Präsident Trump zeigen augenscheinlich, wie sich eine Welle der Auffuhr breit macht, die aber meist innerhalb von 24 abebbt. Angefixt von den Medien und diversen Postings fühlen wir uns in der Pflicht, unseren Senf dazuzugeben. Als ob uns jemand nach unserer Meinung gefragt hätte.

Beitragsbild: Schlimme Berufe Aussortierer bei Facebook

Schlimme Berufe: Aussortierer bei Facebook

Letztens fand die Veranstaltung »Die Müllabfuhr im Internet« statt. Die Heinrich-Böll-Stiftung beschäftigte sich mit dem Berufszweig »Kommerzielle Inhaltsmoderation« (Commercial Content Moderation) bei Unternehmen wie Facebook und Co. Kurz gesagt: Damit sind jene hartgesottene Leute gemeint, welche die unschönen Dinge aus den sozialen Netzwerken entfernen, ehe sie auf uns verwöhntes Pack losgelassen werden. Damit sind nicht nur unangemessene Bilder/Videos gemeint, sondern auch das neunundvierzig­tausenddreihundert­vierundachtzigste Foto vom Kantinenessen.

Beitragsbild: Wir waren glücklich, dann kam Facebook

Wir waren glücklich, doch dann kam Facebook

Versetzen wir uns kurz zurück in das Jahr 1996 und betrachten das fiktive Pärchen Nicole und Stefan. Eurodance, Klonschaf Dolly und Helmut Kohl waren angesagt, man starrte während der Zugfahrt nicht auf das Smartphone, sondern aus dem Fenster. Nicole hampelt voll herum, weil Stefan gerne mit seinen Kumpels einen trinken gehen möchte. Sie ist von Natur aus eifersüchtig und geht davon aus, dass Stefan mit jeder in die Kiste springt, die ihn zu »Rhythm Is A Dancer« antanzt – selbst mit der Klofrau.

Beitragsbild: Wie mein Marmeladenbrot das Internet sprengte

Wie mein Marmeladenbrot das Internet sprengte

Neulich ist mir etwas sehr Dummes passiert. Mir ist aus Versehen ein Marmeladenbrot auf den Boden gefallen. Davon abgesehen, dass mein Frühstück nun mit Wollmäusen angereichert wurde, hatte der Vorfall schwerwiegende Folgen, die ich nicht kommen sah. Das Unglück nahm seinen Lauf, als ich während meines Frühstücks den Rechner einschaltete, um das allgemeine Geschehen auf Facebook und Co. zu verfolgen. Was ich dort las, konnte ich anfangs gar nicht glauben. In dicken fetten Lettern hatte eine mir unbekannte Trulla folgende Frage in der lokalen Gruppe gestellt: »Habt ihr gerade auch den Knall gehört?« Meinte die etwas mich? War mein Brot mit so einem Rums zu Boden gekracht, dass die Nachbarschaft erschüttert wurde?

Warum das Internet Beziehungen ruiniert

Warum das Internet Beziehungen ruiniert

Kurz nach dem Aufwachen erfolgt automatisch der Griff zum Smartphone. Ohne die alltägliche Kontrolle kannst Du nicht in den Tag starten. Jahrelang genügten Kaffee und Nutella, doch nun liegt das Handy vorne. Du gehst Deinen Tagesplan durch; all die Erledigungen, Meetings und Deadlines vor Augen. Doch natürlich schreibst Du auch Deinem Herzblatt. Auf dem Weg ins Badezimmer tippst und wischst Du hastig ein »Guten Morgen Hasi! Hab einen wunderschönen Tag!«. Du weißt zu dem Zeitpunkt, dass diese Nachricht erst in ca. 30 Minuten gelesen wird, da euch eure Tagesabläufe jeweils bekannt sind. Und Du weißt, was Du mit Deinem Gruß signalisieren wolltest. Der oder die Partner/in ist die absolute Priorität. Du denkst zuerst an ihn oder sie, egal wie stressig der Tag werden wird. Eine schöne Vorstellung, aber leider keine Realität. In Wirklichkeit hat das Internet Deine Beziehung schon längst ruiniert.

Wie man Frauen richtig anschreibt

»Hey Du« – Wie man Frauen richtig anschreibt

Es gibt sage und schreibe zehn unterschiedliche Arten und Weisen, wie ein typischer Kerl Frauen anschreibt. Eventuell sind das sogar mehr, als Männern in dieser Hinsicht zugetraut wird. Egal, ob bei Facebook, Whatsapp, Tinder oder sonstigen Plattformen – meist geht es nicht über drei bis vier Wörter hinaus. Jedoch gibt es weitaus mehr Möglichkeiten als das abgenutzte »Hey Du«, welches neben »Wie gehts?« meist den Startschuss für einen vermeintlich kreativen Fragenkatalog markiert.