Alle Artikel mit dem Schlagwort: Tinder

Beitragsbild: Das Problem sind immer die Anderen

Das Problem sind immer die Anderen Die besten Artikel in der Rubrik »Miteinander«

Miesepeters stellt sich selbst vor: die Rubrik »Miteinander« umfasst alle Themen die irgendwie mit Menschen, Beziehungen, Freundschaften, Familie und Sexualität zusammenhängen. Hier finden sich allerhand Anleitungen zum Unglücklichsein, wie es Watzlawick ausdrücken würde, wobei die meisten Leser gleichwertige oder ähnliche Erlebnisse bereits verbucht haben werden. Neben der anschaulichen Erklärung komplexer Beziehungsstrukturen und Warnungen vor Fallstricken, die bei einem »Miteinander« unvermeidlich scheinen, erfülle ich meinen Aufklärungsauftrag und berichte über Benching, Sapiosexualität und den Butterstampfer.

Beitragsbild: Pokémon Go vs. Tinder - Hoch lebe der Sammeltrieb

Pokémon Go vs. Tinder – Hoch lebe der Sammeltrieb

Seit nicht einmal einer Woche werde ich von Meldungen über Pokémon Go terrorisiert. Es fing harmlos an. Sonntag morgens entdeckte ich mitten in meiner Facebook-Chronik einen Beitrag über Überfälle, die bei der Nutzung der App geschahen. Das tat ich noch als Skurrilität ab und widmete mich wieder dämlichen Werbeanzeigen, weil irgendein Troll meiner Freundesliste »Hornbach« mit »Gefällt mir« markierte. Am nächsten Tag nahmen die Meldungen über Pokémon Go zu. Noch mehr Überfälle und schwindelerregende Zahlen über die rasante Verbreitung der App. Es dauerte nur weitere 24 Stunden, da lief mir ein Typ in meinem Alter höchst auffällig über den Weg. Starrte auf sein Handy und schien gleichzeitig etwas zu suchen. Keine Frage – ein weiteres Pokémon Go Opfer. Mittlerweile sind nicht nur meine Chronik, sondern auch die ersten Google-News Seiten vollgestopft mit dem Pokémon Hype.

Beitragsbild: Warum ich mich bei Tinder löschte

Warum ich mich bei Tinder löschte

Sechs Monate. Als ich mich damals bei Tinder anmeldete, nahm ich mir vor, nicht allzu lange zu bleiben. Nach einem halben Jahr wollte ich sämtliche Höhen und Tiefen kennengelernt haben. Entweder endet dieses Abenteuer in einem Fiasko voller ernüchterner Erfahrungen oder gar in einer glücklichen Partnerschaft. Beides sollte mir recht sein, da ich eh nichts Besseres vorhatte. Ich sammelte in der Zeit um die 200 Matches, aber entschied mich jedoch nur zu wenigen Treffen, da ich Dating per se nicht ausstehen kann.

Tinder - Wie Männer und Frauen die Dating-App nutzen

Wisch und weg – Männer und Frauen bei Tinder

Scheinbar scheint der Rummel um die Dating-App Tinder nicht verstummen zu wollen. Innerhalb dieses Blogs ist der Artikel »Wie Tinder mein Leben ruinierte« mitsamt seinen Fortsetzungen zum Dauerbrenner mutiert. Auch wenn ich bislang kein persönliches Tinder-Tagebuch führte, kann ich jedoch einige meiner Erfahrungen an dieser Stelle teilen – sofern ich es nicht bereits tat. Es ist nun einige Monate her, seit dem ich diese App auf meinem Smartphone installierte und mir beim Wischen fast den Daumen brach.

Wie Tinder mein Leben ruinierte

Wie Tinder mein Leben ruinierte – Forever

Sie spielt an ihren Haaren, während sie meinem Gestammel zuhört. Hat gewiss was zu bedeuten. Sie könnte sich fragen, wie ich wohl küsse. Oder ob sie über das Toilettenfenster flüchten kann. Jedenfalls wünschte ich in derartigen Augenblicken, dass ich Gedanken lesen könnte. Dieses Spiel namens “Dating” fand ich bereits vor Tinder anstrengend genug, doch was ich mir mit Hilfe dieser App eingebrockt habe, grenzt an Masochismus. Doch reden wir erst einmal über die Vorbereitungsphase.

Wie Tinder mein Leben ruinierte - Reloaded

Wie Tinder mein Leben ruinierte – reloaded

Wisch, wisch, Sex? Von wegen! Vor nicht allzu langer Zeit startete ich einen Selbstversuch in Sachen Tinder, der berüchtigten Dating-App. Anfangs noch sehr skeptisch, entpuppte sich der Hype um das Tool, mit dem schneller Sexualpartner gefunden werden sollen, als total überzogen. Mittlerweile bin ich schon ein alter Hase im Geschäft und weiß genau, wie das mit dem Wischen gehandhabt wird. Was freute ich mich wie Bolle über mein erstes Match! Ich rief direkt meine Mutter an und cancelte meine Bewerbung bei “Schwiegertochter gesucht”. Außerdem postete ich beim gängigen Social Media Gedöns die gute Nachricht und änderte meinen Beziehungsstatus in “vergeben”. Während ich mich noch nach billigen Blitzhochzeiten in Vegas erkundigte, fiel mir ein, dass ich mich auch mal bei meiner Zukünftigen melden könnte. Vielleicht, so dachte ich, hätte sie bereits Vorschläge für die Flitterwochen. Doch als ich mein Smartphone raus kramte, traf mich der Schlag: Ich hatte noch ein Match. Und nun gleich zwei Frauen auf einmal? Da hatte ich den Salat.

Wie Tinder mein Leben ruinierte

Wie Tinder mein Leben ruinierte

Zur Funktionsweise kann man sagen, dass es nahezu idiotensicher funktioniert. Man meldet sich via Facebook-Account an, damit man auch seine tatsächliche Visage zur Verfügung stellt und nicht irgendwelche Ergebnisse der Google-Bildersuche. Ein paar grundlegende Einstellungen (wie Namensvergabe, Fetische) weiter, kann das wilde Abchecken schon losgehen. Der Lüsterne bekommt Profile möglicher Partner und Partnerinnen präsentiert, die man schnell mittels Wisch ein- oder aussortieren kann. Wisch nach links bedeutet “Nein, danke” (Die Amerikaner sagen in dem Fall “Neeeeeeext”), während ein Wisch nach rechts signalisiert: Ich will Dich.