Alle Artikel mit dem Schlagwort: Demotivationsfragen

Beitragsbild: »Muss ich mit dem Partner den Netflix-Account teilen?«

»Muss ich mit dem Partner den Netflix-Account teilen?«

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Nur weil Sie womöglich ein Bett mit Ihrem Liebsten teilen, bedeutet das noch lange nicht, dass er die tiefe Meta-Ebene der Gilmore Girls je begreifen will bzw. wird. Das heißt im Klartext: einer hat immer das Nachsehen, es sei denn, es werden zusätzliche Bildschirme bemüht, um parallel miteinander getrennt vor flimmernden Bildern abzuschalten.

Beitragsbild: Muss ich auf Facebook zum Geburtstag gratulieren?

»Muss ich auf Facebook zum Geburtstag gratulieren?«

Haben Sie morgen schon was? Planen Sie besser jede Menge Zeit für ein paar Geburtstagsgrüße ein. Natürlich ist die Größe Ihrer Freundschaftsliste tonangebend. Aber Spaß beiseite, niemand hat Sie – abgesehen von Facebook selbst – je dazu aufgefordert, einen freundlichen Spruch oder gar ein wahnwitziges GIF zu hinterlassen. Apropos: kennen Sie das mit Hund, der die Torte zu Boden wirft? Nein? Nachholen.

Beitragsbild: »War früher alles besser?«

»War früher alles besser?«

Älter werden ist nicht leicht. Die Forscher behaupten gar, dass unsere Emotionen mit den Jahren abstumpfen, sodass kindliche oder gar jugendliche Freude kaum noch nachempfunden werden kann. Hätten Sie zum Beispiel als Kind auf der Straße einen 10 Euro Schein gefunden, so wäre die Freude groß gewesen. Heute würden Sie nur schimpfen, wie man die Straßen so verunreinigen kann und das man sich für die geringe Menge nicht einmal bücken sollte.

Beitragsbild: Muss ich wählen gehen?

»Muss ich wählen gehen?« Die Demotivationsfrage zur nächsten Was-auch-immer-Wahl

Eine solche Verweigerung steht nicht für Protest, sondern für mangelnde Verantwortung. Außerdem fällt Ihre Stimme unter den Tisch und die von Ihnen ungeliebten Politiker bekommen unter Umständen noch mehr Sitze! Trauen Sie sich was – und vor allem trauen Sie sich was zu. Sie können ruhig mal danebenliegen, das tun die gewählten Politiker ja auch oft genug. Aber erst gar nicht das Kreuzchen zu machen, ist ungefähr so, als würde man eine astrein ausgestattete Küche sein Eigen nennen, aber den ganzen Tag nur Kartoffelchips in sich rein stopfen.

Beitragsbild: Muss ich mich für Bücher schämen?

»Muss ich mich für Bücher schämen?« Die Demotivationfrage zum aussterbenden Hobby Lesen

Kafka hat mal folgenden klugen Satz gesagt: »Ich glaube, man sollte überhaupt nur Bücher lesen, die einen beißen und stechen.« Dieses Bedürfnis mag womöglich abhanden gekommen sein. Wir streben nach Komfort, genauer nach Dingen, die sich durch Knopfdruck erledigen lassen. Bloß keine Anstrengung keine Investition in Form von Zeit! Alles schön easy und vor allem unverbindlich. Unbequemes soll scheinbar – sofern es sich einrichten lässt – ohnehin komplett aus dem Blickfeld verschwinden. Anders lassen sich elektronische Geräte und Haushaltshilfen (wie zum Beispiel Amazon Echo und das iPad) kaum erklären. Wagen wir an dieser Stelle einen Vergleich zum geistig verwandten Thema Zeitung vs. Internet. Während eine Zeitung uns gewissermaßen »ermuntert«, auch die etwas unattraktiveren Artikel zu lesen, bleiben wir online nur an Schlagzeilen hängen. Diese kosten uns höchstens Zeit und nicht Geld, welches wir für die tägliche gedruckte Ration Nachrichten ausgeben würden.

Beitragsbild: Muss ich beim Wichteln mitmachen?

»Muss ich beim Wichteln mitmachen?« Die Demotivationsfrage zum alljährlichen Stresstest unter Kollegen

Das Wichteln als Brauch kommt ursprünglich aus Skandinavien (»Julklapp«) und wurde irgendwie fehlinterpretiert, denn ursprünglich wurden Geschenke nach lautem Klopfen unerkannt ins Zimmer (?) geworfen. Ich stelle mir das so vor, dass zum Beispiel ein paar lustige Schweden ein schön verpacktes Billy-Regal mitten ins Badezimmer und dann schnell wegrennen. Und was machen wir heutzutage? Schenken uns Banalitäten und hoffen, dass am Ende niemand die Gaben zuordnen kann.

Beitragsbild: »Wollen Männer nur das Eine«

»Wollen Männer nur das Eine?«

Eine Demotivationsfrage: Möglicherweise hatte ich bisher nicht immer das richtige Händchen bei der Partnerwahl, aber es muss doch mal einer dabei sein, der es bis zum Frühstück mit mir aushält oder wenigstens wartet, bis ich keine Lust mehr habe. Ist mir sowieso schleierhaft, warum so viele Männer von mir nur das Eine wollen. Als feste Partnerin wäre ich total super! Ich trinke sogar an und zu ein Bier (Veltins V+ Curuba) und würde für einen Abend vor der Playstation auf Pilates verzichten. Oder sind in der Hinsicht Hopfen und Malz verloren? Haben Männer von Haus aus Bindungsängste und verzichten lieber auf Zweisamkeit, um sich möglichst oft die Hörner abzustoßen?

Beitragsbild: Warum Männer bei Whatsapp nicht zurückschreiben

»Warum schreibt er nicht zurück?«

Die zwischenmenschliche Kommunikation könnte komplizierter kaum sein. Auch wenn manche behaupten, dass man nicht nicht kommunizieren kann, ist es nicht gegeben, dass das Gegenüber auch verstanden wird. Noch schwieriger gestaltet sich die Kommunikation über Whatsapp, Mail und Co. Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie sich klar ausgedrückt haben, könnte der andere nur Bahnhof lesen. Um direkt auf Ihre Problematik einzugehen, möchte ich Ihnen folgende Möglichkeiten aufzählen, die in Betracht kommen.

Beitragsbild: »Lebe Deinen Traum - Alles nur bla bla«

»Lebe Deinen Traum – Alles nur bla bla?«

Eigentlich liebe ich meine Eltern. Sie schenkten mir meinen Führerschein, mein erstes Auto, mein Studium, die ersten 36 Mieten, mein zweites Auto, meine kleine Weltreise, erste Drogenversuche, den halben Inhalt meines Kleiderschranks und jede Menge Aufmerksamkeit. Andererseits könnte ich stundenlang auf sie einprügeln, weil sie mich nicht auf die hässliche Realität vorbereitet haben. Sie flüsterten mir immer »Lebe Deinen Traum« zu, solange ich denken kann. Es spielte keine Rolle, ob ich vollgekotzt und halbnackt viel zu spät nach Hause kam oder den schlechtesten Notendurchschnitt in der Geschichte der weiterführenden Schulen vorlegte. Stets bauten sie mich auf, indem sie sagten, dass ich alles schaffen kann – wenn ich nur fest daran glaube und auch was dafür tun würde.

Beitragsbild: Sind Drogen eine Lösung

»Sind Drogen eine Lösung?«

Drogen genießen einen zwiespältigen Ruf. Für kreative Geister ist es ein Pool der Ideen und für die erwähnten Politiker das beste Argument, den Job zu wechseln – zum Beispiel in die Wirtschaft. Wobei da bereits einige verweilen, also in der Wirtschaft, um dort ihren gewohnten Pegel zu ersaufen. Für Otto Normalbürger wie uns waren Drogen schon immer abschreckend, da wir ungern an Bahnhöfen rumlungern und ohnehin Angst vor Spritzen haben.