Senf
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Think negative! Die Kunst der Schwarzmalerei Worum geht es auf Miesepeters?

Beitragsbild: Think negative: Die Kunst der Schwarzmalerei

Willkommen auf Miesepeters. Ein Blog für Schwarzmaler, Pessimisten und sämtliche Freunde der Ironie. Eine kurze und bündige Zusammenfassung des Inhalts.

Es war an einem regnerischen Herbsttag vor etlichen Jahren, als mich ein Fremder ansprach: »Meine Güte, was schauen Sie denn so böse?« Ich hetzte zu diesem Zeitpunkt von einem Gleis zum anderen, um einen Zug zu erwischen. Dieser überraschend dreiste Kommentar hatte mir gerade noch gefehlt, aber ließ mich auf der Heimfahrt nicht los. Meine angeblich grummelige Visage beschäftigte mich sogar so arg, dass ich die Szene später Freunden und Bekannten erzählte. Schaue ich echt so mies aus der Wäsche? Die Reaktion war eigentlich zu erwarten: »Recht hat er!« … begleitet von spöttischem Gelächter.

»Optimisten haben gar keine Ahnung von den freudigen Überraschungen, die Pessimisten erleben.« – Peter Bamm, Schriftsteller

Der Miesepeter ist Programm

Der äußere Schein trügt nicht. Jederzeit kauft man mir ohne Bedenkzeit ein (schwarzes!) T-Shirt mit dem Aufdruck »Think negative!« ab. Diese leicht pessimistische Haltung habe ich bewahrt und zu einer Art Markenzeichen, sprich diesem Blog, aufgebaut. Meine Miesepetrigkeit schlicht und einfach zum Programm machen. Hat den kleinen Vorteil, dass ich mit scharfen Pointen und witzigen Texten jederzeit überraschen kann. Dies demonstriere ich durch zahlreiche Texte, die in den Rubriken »Arbeit«, »Freizeit«, »Miteinander«, »Gesundheit« und »Ratgeber« unterteilt sind. Also grob zusammengefasste Bereiche, die viele Alltagssituationen ansprechen. Unterstützt wurde ich da von großartigen Co-Autoren wie unter anderem Nadine Goutrié, Melanie Messinger und Benjamin Bäder. Seit einiger Zeit gibt es zusätzlich die Rubrik »Senf«, in der auch mal aktuelle Themen zur Sprache kommen, die uns auf der Seele brennen.

»Ein Pessimist ist ein Optimist, der gut informiert ist.« – Antonio Mingote, Schriftsteller

Wir alle sehen gerne mal schwarz

Hand aufs kühle Herz: wem ist es schon gegönnt, nur die Sonnenseite des Lebens zu kennen? Wir alle sehen mal schwarz, finden mal etwas scheiße und ärgern uns ewig lang über Situationen und Personen. Anders lassen sich Facebook-Diskussionen, Hate-Mails und durchzechte Nächte kaum erklären. Es holt jeden von uns ein, nur gleicht es einer Kunst, das Beste aus der Lage zu machen. Als motivierende Grundlage sind die Artikel auf Miesepeters zu verstehen. Zwar wird augenscheinlich ausgeteilt, doch hat jeder einzelne Text eine Art Lichtblick, denen nicht nur Leute mit dem Verständnis von Ironie und Sarkasmus etwas abgewinnen können. Somit ist dieser Blog und der dazu verbreitete Humor vielleicht nicht jedermanns Sache, aber das ist okay. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Stöbern und lachen oder sogar schwarz ärgern.


Letzte Bearbeitung war am 07.03.2017

2 Kommentare

  1. Jochen sagt

    “Wir alle sehen gerne mal schwarz”

    Mal ist der Anfang meines Namens, aber schwarz ist nicht dessen Ende.

    Übrigens, mal ist eigentlich schon schwarz, so daß “mal schwarz” doppeltgemoppelt ist, siehe hier: “… ahd. mal; germ. mæla– „Zeichen“ geht auf idg. *mel– zurück, einer Farbwurzel, die sich noch in griech. mélas „schwarz“ und litau. mélynas „blau“ bezeugen lässt …” (Quelle: http://www.wissen.de/wortherkunft/mal).

    Übrigens, am Ende bin ich griechisch Omega. Bedeutet, am Schluß wird es immer wieder hell.

    P.S. Schöner, interessanter Blog, ich komme sicher mal wieder vorbei.

  2. Ulli sagt

    Hallo,
    ich mag deinen Blog! Hab ihn erst heute entdeckt, aber das ist mal wirklich ein Lichtblick 🙂
    Freu mich schon auf weitere Artikel!

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