Autor: Oliver Peters

Beitragsbild: Phubbing - Wenn das Smartphone interessanter als der Partner ist

Phubbing – Wenn das Smartphone interessanter als der Partner ist

Streng genommen waren meine Eltern bereits Phubbing-Opfer. Für alle, die mit dem Begriff nichts anfangen können, ist hier eine schnelle Erklärung: Phubbing setzt sich aus den Begriffen »phone« (Telefon) und »snubbing« (von to snub, grob übersetzt »brüskieren«) zusammen und wurde für eine Kampagne eines australischen Wörterbuchverlages kreiert. Solltest du somit lieber auf dein Smartphone starren, anstatt mit deinem Partner zu interagieren, betreibst du besagtes Phubbing. Selbstverständlich kenne ich solche Momente, nur hätte ich nie gedacht, dass sich irgendwer einen seltsam klingenden Begriff dazu ausdenkt. Klingt fast so dämlich wie Cuddling, Breadcrumbing oder Ghosting.

Beitragsbild: Dinge, die ich nicht verstehe: Bitcoins

Dinge, die ich nicht verstehe: Bitcoins

Eigentlich könnte dieser Text auch »Dinge, die ich nicht verstehe: cvfefe« oder »Dinge, die ich nicht verstehe: hyggelig« heißen. Diese zwei irren Buchstabenkombinationen waren Kandidaten für das Wort des Jahres 2017. Letztendlich ist es das »Jamaika-Aus« geworden. Der Eiertanz um die deutsche Regierungsbildung ist zweifelsohne preisverdächtig, doch ging mir ein anderes Thema deutlich mehr auf den Senkel: Der Hype um die Bitcoins.

Beitragsbild: Wie begrüßt man sich ohne Blamage?

Wie begrüßt man sich ohne Blamage?

Wer kennt das nicht? Man ist zu einer Feier eingeladen, auf der man höchstens den Gastgeber kennt und muss unendlich viele Hände schütteln. Oder ist das schon der verkehrte Ansatz? Sollte man lieber direkt saftige Bussis verteilen oder wenigstens lässig die Ghetto-Faust hinhalten? Begrüßungsrituale sind ein empfindliches Thema, der erste Eindruck muss sitzen. Aufgrund unterschiedlicher Benimmregeln, die unter anderem vom Alter, Kulturkreis oder Vertrautheit abhängig sind, scheint die Verwirrung groß. Umso wichtiger ist es, sich eine kleine Strategie zurechtzulegen, damit niemand hinter vorgehaltener Hand tuschelt, wie seltsam du bist.

Beitragsbild: Wie wären die TV-Helden unserer Jugend heute drauf?

Wie wären die TV-Helden unserer Jugend heute drauf?

Hach, die guten alten Tage der anspruchslosen TV-Unterhaltung. Erinnert sich noch wer an He-Man und Konsorten, als sie am Ende jeder Folge jungen Zuschauern wertvolle Tipps für den Alltag vermittelten? Nach dem Motto: Kids, putzt euch nach dem Essen die Zähne. Sonst seht ihr aus wie Skeletor. Heutzutage kann man solche Hinweise vergessen. In Zeiten von Netflix und Co. herrschen nur noch Schurken und zwielichtige Gestalten über die Mattscheiben und haben die Guten abgelöst. Vorbei sind die Zeiten der harmlosen Geschichten samt Happy-End, jene klassische Kämpfe im Sinne von Gut gegen Böse. Stattdessen verrohen Mafia-Bosse, Drogenmischer und machthungrige Politiker als neue zweifelhafte Idole unsere Jugend.

Beitragsbild: Spare Zeit mit dem Silvestergruß-Kettenbrief-Generator

Spare Zeit mit dem Silvestergruß-Kettenbrief-Generator

Besonders an populären Feiertagen wie Weihnachten und zu Silvester werden Kettenbriefe aus offensichtlichen Gründen von einigen Unbelehrbaren genutzt: a) endlich wieder Kontakt mit Ex-LiehaberInnen aufnehmen b) Zeit einsparen durch Copy & Paste und c) damit niemand merkt, dass man selbst für ein »Frohes Neues!« zu besoffen ist.

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A Last Christmas Carol

Bryan Morrison war tot, so viel stand fest. Zu Lebzeiten war er Manager des Duos WHAM!, die seit 1984 mit »Last Christmas« für ordentliche Weihnachtsstimmung sorgen. Die nun folgende Geschichte fand laut der Überlieferung in der Nacht zu Heiligabend im Jahr 1985 statt. Last Christmas hatte längst die Charts gestürmt und der Schweizer Wintersportort Saas Fee war beliebt wie nie. George Michael saß in einer Kabine einer öffentlichen Toilette und ließ sich die Vorteile einer Solo-Karriere durch den Kopf gehen. Sein musikalischer Partner, Andrew Ridgeley, ahnte nichts von Michaels Trennnungsabsichten und verbrachte seine Zeit lieber daheim in seinem Rentier-Kostüm. Plötzlich fegte ein unerwartet frostiger Wind durch die Stube, der George Michaels Frisur durcheinander brachte. Er hörte ein lautes Räuspern und fragte kleinlaut: »Ist das wer?« Da niemand antwortete, verließ er aufgeregt die Kabine und schaute sich um. Was er dort sah, ließ seinen Atem stocken. Bryan Morrison schwebte ungefähr 5 cm über dem Boden und wirkte verwahrlost wie ein Kandidat des Dschungelcamps.

Beitragsbild: Weihnachtskekse gehen mir auf den Keks

Weihnachtskekse gehen mir auf den Keks

Weihnachten, das Fest der Liebe und Pfunde. Für konstant enger werdende Hosen sind bei weitem nicht nur Lindt-Schokolade, Glühwein und Kartoffelsalat verantwortlich. Die eigentliche Gefahr krümelt leise vor sich hin … in Form von Weihnachtskeksen. Eine werte Kollegin liebt es scheinbar, stundenlang in der Küche zu stehen und eben solche Kekse zu backen. Das wäre ja kein Problem, wenn sie diese nicht täglich in übertriebenen Mengen mit zur Arbeit bringen würde. »Ich habe Kekse dabei!« ruft sie mit einem sadistisch anmutenden Singsang den Kollegen zu. Unsere Blicke sprechen Bände. Schon wieder? Dabei stecken wir noch mitten in der Verdauung. Wer wird sich dieses Mal opfern und den ersten Keks probieren?

Beitragsbild: Glücklich dank Lebensabschnittsgefährte-Goals

Glücklich dank Lebensabschnittsgefährte-Goals

Glückliche Pärchen sind unerträglich. Besonders Singles verachten die stolz präsentierte Zufriedenheit und Harmonie, die Paare hemmungslos verbal und online zur Schau stellen. Damit vor Glückshormonen überschäumende Selfies und gemeinsame Facebook-Postings glaubwürdiger erscheinen, werden gerne diffuse Hashtags wie #happycouple oder #relationshipgoals verwendet. Letzteres ist an Frechheit kaum noch zu überbieten: irgendwelche rosa glotzende Paare geben Normalsterblichen vor, wie eine optimale Beziehung zu führen ist. Typische Relationship-Goals wären zum Beispiel eine tägliche Kissenschlacht vor dem Petting, Ugly-Sweater im Partnerlook oder ein Wunderkind namens Thorsten-Finn.

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Wichteln im Büro? Dann doch lieber kündigen

Michael zog Gundula. Ausgerechnet Gundula! Mit ihr wurde er nie warm, er konnte sich nie mit ihrer feuchten Aussprache anfreunden. Nun soll er unbedingt seiner unliebsten Kollegin ein Geschenk zwecks Wichteln besorgen – unter 5 Euro. Das macht diese Mammutaufgabe nicht leichter, im Gegenteil. Finde mal etwas zu diesem Preis, was nicht totaler Rotz ist. Am Ende entscheidet man sich eh für eine mäßig lustige bedruckte Tasse. Gundula zog übrigens Harry, dem sie mal auf einer vergangenen Weihnachtsfeier einen runtergeholt hat. Das wird ihr gewiss leichter fallen.

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Dinge, die ich nicht verstehe: Bartöl

Letztens stand ich mehr als 30 Minuten ratlos in einer Drogerie herum und streichelte meinen Bart. Irgendwie hatte ich das Bedürfnis nach mehr Flausch. Mein Bart sollte sich sanfter anfühlen, weich und zerbrechlich wie ein kleiner Vogel. Vor mir türmten sich haufenweise Produkte, von denen ich zuvor noch nie gehört habe. Neben »Clean Brew«, »Classic Pomade« und einer Bartbürste mit Wildschweinborsten braucht der Mann von Welt für einen erfolgreichen Bart scheinbar zwingend Bartöl. Seit über einer Dekade bin ich nun Bartträger und kam bislang wunderbar ohne spezielle Pflegeprodukte aus. Wenn ich ehrlich bin, entstand mein Gesichtsgestrüpp aus einer Not heraus: Rasierklingen waren mir zu teuer, von daher strebte ich einen verwegenen Look an. Und jetzt? Ohne Zaster kein gestylter Flaum.