Autor: Oliver Peters

Beitragsbild: Wie man gekonnt die Zeit vergeudet

Wie man gekonnt Zeit vergeudet

Vor kurzem feierten wir die Ankunft von Marty McFly, der enttäuscht das Fehlen jeglicher Hoverboards in unserem 2015 hinnehmen musste. Zeit ist generell ein spannendes Thema, seien es verfilmte Zeitreisen oder das gern genutzte Stichwort »Entschleunigung«. Wirft man einen Blick auf die Facebook-Profile und hört im Alltag seinen Freunden und Kollegen zu, kommt schnell der Gedanke auf, dass Zeitvergeudung eine Sünde ist. Jede freie Minute sollte mit Arbeit, Fitness, Seminaren, »Quality-Time« oder Seelenhygiene gefüllt sein. Schande über jene, die sich einfach so hinsetzen und Müßiggang zelebrieren! Damit niemand in die Verlegenheit kommen muss, zu viel Freizeit oder zu leere Tagesabläufe zu besitzen, gibt es einige Möglichkeiten, wertvolle Zeit zu verschwenden.

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Selbstgespräche – immer in guter Gesellschaft

Ein vollkommen normaler Dialog vor dem heimischen Spiegel könnte mit den Worten beginnen: »Du bist toll! Du kannst es einfach! Du geiler Typ, Du!«. Man stelle sich den kleinen Monolog an einer anderen Stelle vor, umzingelt von lauter Leuten. Da würde die Selbstbeweihräucherung relativ schnell zur Farce verkommen und von irgendwelchen Hottentotten viral unter dem Titel »XY hat ein Problem mit der Selbstwahrnehmung « verbreitet werden. Halten wir also direkt fest: Manches sollte man nur sich selbst flüstern. Nicht nur, dass es die Zahl der lauernden Kritiker minimiert, sondern auch die Steigerung des Erfolgs scheint gesichert – denn Selbstgespräche machen schlau und Dich zur coolsten Sau im Raum. Sofern Du alleine bist und die Tür von innen abschließt.

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Weitere Anzeichen, dass Du ein totaler Spießer bist

Der Vorgänger »40 Anzeichen, dass Du der totale Spießer bist« löste Kritik, Aggressionen und Heulkrämpfe aus. Viele LeserInnen fühlten sich denunziert und zu Unrecht verallgemeinert. Dieses Echo bestärkte in mir den Wunsch, noch einmal nachzutreten. Wie gesagt, Individuen und Persönlichkeiten finden sich immer seltener. Während im Kino Remakes, Relaunches und Reboots gang und gäbe sind, weigern sich Leute, diese Vorstellung auf unsere Gesellschaft zu übertragen. Nur weil wir gerne so wären wie unsere Vorbilder aus der Pop- und Medienwelt, bedeutet das ja nicht, dass wir keine eigenständigen Gedanken oder Ideen entwickeln können. Wirft man jedoch einen Blick auf unseren Alltag, so sind gewisse Parallelen unübersehbar. Ab ins Fitness-Studio! Selfies bei Facebook! Alles in Bio, bitte! Ich höre sie schon, die Kritik: Wir sind doch mehr als das, was wir konsumieren oder mögen! Hmm. Für alle Zweifler, die sich immer noch nicht wiedererkannt haben, gibt es die folgende Liste, ihr Überspießer.

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»Wie gehe ich Idioten aus dem Weg?«

Sie können nicht entkommen. Idioten gab es schon immer und wird es immer geben. Somit bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, die Chancen auf eine Begegnung mit solchen Gestalten zu minimieren. Augen schließen genügt leider nicht! Je öfter Sie die heimischen vier Wände verlassen, desto häufiger werden Sie in Kontakt mit Idioten kommen, die es mit wenigen Aussagen bewerkstelligen, Ihren Lebensmut zu verlieren. Solche Menschen erkennt man auch ohne großen Aufwand oder gar einschlägiger Idiotenerfahrung – kleine Signale sollten Sie zu gegebener Zeit alarmieren.

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Wie man nicht Schluss machen sollte

Höre auf, wenn es am schönsten ist. Trifft das etwa auch auf Beziehungen zu? Es scheint, als wäre Schluss machen eine Kunst für sich. Es gibt weder den richtigen Moment, noch die richtigen Worte, um zu verdeutlichen, dass man keine Lust mehr hat, den Zahnputzbecher zu teilen. Dennoch lassen sich viele baldige Singles auf lange Diskussionen ein, um beim unschönen Ende das Gesicht zu wahren. Zum Thema Trennung fällt mir direk eine Songzeile des von mir verehrten Liedermachers Tilman Rossmy ein, der es in dem Song »Blau, blau ist die Nacht« auf den Punkt brachte: »Wenn sie mich nicht mehr liebt, ist jedes Wort zu viel«.

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Schlimme Berufe: Computerspieletester

Bevor der Klimawandel das Spielen und Abhängen unter der freien Sonne unmöglich machte, waren Computerspiele und Videogames nur etwas für Nerds und Loser ohne Freunde. Heutzutage gehören Facebook-Spiele wie »Pflanz Deine Möhre« zu den meistgezockten Massenphänomenen überhaupt. Ganz gleich ob jung oder alt, die halbe Welt will die alte Highscore knacken, den nächsten Level erreichen oder mit Spieleanfragen ihre Freundeslisten wahnsinnig machen. Kein Wunder, dass sich nicht wenige eine Karriere als Computerspieletester erträumen. Ein Leben, in dem man morgens mit Mario und Yoshi um die Wette hopst, nachmittags bei GTA ein paar Nutten überfährt und abends beim Bundesligamanager unrealistische Auswärtssiege für den SV Meppen einfährt. Obwohl diese Vorstellung nur allzu verlockend klingt: Du wirst niemals mit Deinem WoW Charakter genug Geld scheffeln.

Beitragsbild: Lasst endlich das Gedankenlesen bleiben

Lasst endlich das Gedankenlesen bleiben

Für mich gehören drei Faktoren zu einer gelingenden Beziehung zwischen zwei Menschen. Vertrauen, Nähe und Kommunikation. Die erste Zutat leuchtet ein; wenn ich nicht mal kurz den Raum verlassen darf, ohne dass sie mein Handy durchforstet, kann man sich die nächsten Monate samt Trennungsschmerz schenken. Mit Nähe ist neben Gemeinsamkeiten auch die körperliche Zuneigung gemeint. Keine Ahnung, wie das diese Fernbeziehungskünstler handhaben. Ich für meinen Teil mag es einfach, wenn ich mir ab und zu einen Lapdance wünschen kann – und den auch spüre. Kommen wir zum vielleicht schwierigsten Punkt. An dieser Stelle werden ja gerne banale Klischees ausgerollt, wie zum Beispiel, dass wir Kerle eh nie zuhören würden. Dabei scheitert es schon bei den ersten Momenten des Gedankenaustauschs.

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Die schlechtesten Horrorfilme

Horrorfilme durchleben ja bekannterweise Phasen, in denen ein Trend den anderen ablöst. Ein Film steht oft Pate für eine ganze Welle von Adaptionen. »The Blair Witch Project« ließ beispielsweise unzählige miese Kopien folgen, die allesamt unter dem Label »Found Footage« zu finden sind. Ähnliches gilt für »Scream« (Slasher-Revival), die ganzen Remakes alter Horrorklassiker (»Poltergeist«, »Carrie«, »Evil Dead«) und natürlich die unendlich lange Liste an Zombie-Filmen. Die gleich folgenden Filme greifen eher seltener diese Strömungen auf, sondern widmen sich häufig dem klassischen Monster-Film. Ob die auch in absehbarer Zeit wiederbelebt werden? Hier sind die furchtbarsten Horrorfilme, die im Grunde heimliche Komödien sind.

Slutoween - Halloween-Kostüme für Mauerblümchen

Slutoween – Halloween-Kostüme für Mauerblümchen

Jahr für Jahr hagelt es die gleichen Kritiken bezüglich der Freizügigkeit bei der Auswahl des passenden Kostüms. Während die einen bei dem Kürbis-Event bereits die Nase rümpfen, steigen andere begeistert in den US-Import ein und zelebrieren Halloween. Die Argumente für halbnackte Tatsachen sind flach: »Einmal im Jahr möchte ich auch mal ein erotischer Zombie sein. Girls just want to have fun!«. Dumm nur, dass mittlerweile so viele Ladies auf diese Idee kommen, sodass beinahe von einem Slutoween die Rede sein kann. Während vor zwei Dekaden Halloween eher für die verkleideten Kleinen gedacht war, die für Süßigkeiten Angst und Schrecken durch Schellemännchen verbreiteten, scheint es heutzutage so, als hätten die heutigen Muttis die Kostüme aus ihrer Kindheit aufbewahrt, um auf aktuellen Halloween-Parties aufzutrumpfen. Kürzer, enger, geiler.