Autor: Oliver Peters

Ruhrgebiet - Tief im Westen, Heimat der Depression

Ruhrgebiet – Heimat der Gescheiterten

Tief im Westen geht ja bekanntlich die Sonne unter. Fraglich ist jedoch, ob sie je im Ruhrgebiet zu sehen war. In keinem anderen Gebiet Deutschlands liegt die Zahl der an Depression erkrankten Bürger höher als im Pott. Grau, schmutzig und überfüllt ist das inoffizielle 17. Bundesland, welches in nicht allzu ferner Zukunft vielleicht per Solidaritätszuschlag auch mit italienischem Marmor gepflastert wird. Der Hort der ewigen Sitzenbleiber und Trauerklöße. Das längst leergeräumte Grubenloch. Die stets gescheiterte Konkurrenz zu Berlin, die sogar in Sachen Currywurst nicht mit der Hauptstadt mithalten kann. Wo der Schmerz noch zählt. Willkommen im Ruhrgebiet.

Dirty Talk - Geile Rhetorik

Dirty Talk – Wie man sexy beleidigt

Die größten Feinde jeder Libido sind Hemmungen und Ängste. Gerade beim Thema Dirty Talk sind die Sorgen besonders groß, sich bis auf die Knochen zu blamieren. Zugeben – Dirty Talking ist insbesondere für Außenstehende von großem Unterhaltungswert. Vielleicht bremst viele dieser Gedanke ab; nach dem Motto: »Was ist, wenn das jemand mitbekommt? Was sollen nur die Nachbarn denken?«

WIe man nicht beim Lügen ertappt wird

Wie man beim Lügen nicht ertappt wird

Verlogene Studien behaupten, dass ein Mensch durchschnittlich 200 mal am Tag lügt. Mumpitz! Alternative Studien besagen dagegen, dass die Zahl der täglichen Lügen deutlich geringer ausfällt. Das mag zum einen daran liegen, dass sehr viele erfahrene Lügner unterwegs sind, die trotz massiver Schwindelei unentdeckt bleiben. Gerade im zwischenmenschlichen Bereich, genauer in der Kennenlernphase, ist Lügen eine Selbstverständlichkeit, weil sich niemand die Blöße geben will. Der gute Eindruck muss erhalten bleiben, auch wenn geflunkert wird, dass sich die Balken biegen.

Berufe, die keiner ausüben will: Fotograf

Schlimme Berufe: Fotograf

Bitte lächeln! Sowas hörte zuletzt vor etlichen Jahren, als es noch so etwas wie Fotografen gab. Heutzutage ist dieser Beruf nahezu überflüssig geworden. Stattdessen lichtet sich jeder lieber selbst ab, indem per Smartphone Selfies noch und nöcher angefertigt werden. Die hohe Kunst der Fotografie war gestern, heute regieren die Filter. Während damals noch pingelig auf Bildkomposition, Lichtführung und den richtigen Moment geachtet wurde, genügt heute ein Instagram-Filter und ein wenig Photoshop. Erster Vertreter der neuen Reihe „Schlimme Berufe“ ist demnach der Fotograf.

Wespenplage: Endlich mehr saufen und rauchen

Wespenplage: Endlich mehr saufen und rauchen

Die Medien sprechen bereits vom „Superjahr“ der Wespen. Die Wespenplage 2015 greift um sich; die Menschen trauen sich gar nicht mehr aus den eigenen vier Wänden und dichten ihre Fenster ab. In diesem Jahr bieten sich optimale Bedingungen für die nervigen Quälgeister, deren Stich diesen Sommer gerade für Allergiker zum Albtraum werden lässt. Während draußen die Sonne gnadenlos brutzelt, verschanzen sich besonders Ängstliche daheim und haben stets Bierdeckel zur Hand, um ihre Getränke abzudecken. Die Angst, vor einer Wespe gestochen zu werden, schimpft sich Akarophobie, wobei das auch Bienen und anderes Getier mit einschließt. Um diese Angst ein für alle Mal zu besiegen, gibt es allerhand Tipps im Netz, die sich auf klassische Hausmittelchen berufen. Doch die wahren Killer gegen die umgreifende Wespenplage sind ganz anderer Natur.

Anleitung für Kerle - Wie werde ich ein richtiger Mann

Anleitung für Kerle – Wie werde ich ein richtiger Mann

Nein, das wird kein weiterer Text, in dem ein Mann über die Rolle eines Mannes jammert. Kein Wort über die schwierige Mission, die das vermeintlich starke Geschlecht tagtäglich zu bewältigen hat. Schließlich besteht dazu kein Grund, denn wir Kerle haben eh schon massive Imageschäden davon getragen, wenn wir nun schon mit Klamauk wie dem berüchtigten Männerschnupfen aufzogen werden. Was macht heutzutage einen echten Kerl aus? Wie wird man ein richtiger Mann? Eins steht fest: Die Ansprüche wachsen. Während früher noch ein Maßanzug und ein Glas Scotch in der Hand genügt haben, um aus einem Jungen einen Gentleman zu machen, braucht man heute fast ein Männer-Diplom.

Demotivationsfrage: Muss ich die Pommes mit anderen teilen?

»Muss ich meine Pommes mit anderen teilen?«

Wahre Liebe geht durch den Magen. Da Sie bei Ihren Mahlzeiten jedoch niemals satt zu werden scheinen, kann von wahrer Liebe keine Rede sein. Dank Ihres knurrenden Magens werden Sie nie vergessen, wie devot Sie sein können. Doch warum wehren Sie sich überhaupt dagegen? Schließlich machen Pommes Frites eh fett.

Typisch deutsche Klischees

Typisch deutsch: Von Schlappen und Kartoffeln

Laut des »World Happiness Report 2015« rangiert Deutschland nur auf Platz 26 der glücklichsten Länder. Was verdirbt den Leuten im Land der Dichter und Denker stets die Laune? Was haben die Spitzenreiter, die Schweizer, was wir nicht haben – abgesehen von Geld und Käse? Vielleicht liegt es am Merkeln oder am . Doch wenn wir ehrlich zu uns sind, erahnen wir, warum wir Deutschen stets so schlecht drauf sind. Unsere eigenen Klischees sind daran schuld. Sei es die obligatorische Wurst oder der Dauerklatscher Musikantenstadl. Unsere angeborenen »typisch deutschen« Marotten machen aus uns Jammerlappen und #notjustsad Twitterer.

Wie man Frauen richtig anschreibt

»Hey Du« – Wie man Frauen richtig anschreibt

Es gibt sage und schreibe zehn unterschiedliche Arten und Weisen, wie ein typischer Kerl Frauen anschreibt. Eventuell sind das sogar mehr, als Männern in dieser Hinsicht zugetraut wird. Egal, ob bei Facebook, Whatsapp, Tinder oder sonstigen Plattformen – meist geht es nicht über drei bis vier Wörter hinaus. Jedoch gibt es weitaus mehr Möglichkeiten als das abgenutzte »Hey Du«, welches neben »Wie gehts?« meist den Startschuss für einen vermeintlich kreativen Fragenkatalog markiert.

Facebook-Depression: Wenn Facebook depressiv macht

Facebook-Depression: Vergleiche Dich krank

Du loggst Dich bei Facebook ein und scrollst die Chronik durch. Deine Freunde scheinen dauerbeschäftigt zu sein und ein aufregendes Leben zu führen – nebenbei finden sie sogar die Zeit, einen Großteil ihrer Erlebnisse hochzuladen. Ganze Fotoalben vollgestopft mit Urlaubseindrücken, niedlichen Schnappschüssen ihrer Haustiere und stolzen Momenten des Nachwuchses. Wow! Dazu garnieren sie ihren geteilten endgeilen Alltag mit lauter aberwitzigen Momenten, wie beispielsweise deren letztes Halloween-Kostüm als „Human Centipede“. Du dagegen sitzt im abgedunkelten stillen Kämmerlein und bist nicht auf Malle. Du hast auch keine Windeln zum Container zu bringen oder irgendwelche Katzenkotze wegzuwischen. Stattdessen bist Du allein mit Facebook. Das ist der Beginn Deiner ganz persönlichen Facebook-Depression.