Autor: Oliver Peters

Weselsky! Deinetwegen ist mein Arsch nass!

Weselsky! Deinetwegen ist mein Arsch nass!

“Diesmal richtig lange!” Na klar, der Streik der Lokführer nervt nur noch. Jeder Tag kostet hunderte Millionen und viele Arbeitnehmer sehen ihr Pfingstwochenende gefährdet. Der Mann, der in dieser heiß diskutierten Ausnahmesituation als Zielscheibe herhalten muss, heißt Claus Weselsky. Er ist der Chef der GDL (Gewerkschaft Deutscher Lokführer) und ist derzeit ungefähr so beliebt wie ein Mettigel auf einem Veganer-Meeting.

Nomophobie: Die Angst, nicht erreichbar zu sein

Nomophobie: Die Angst, nicht erreichbar zu sein

Man stelle sich vor: Der Akku am Smartphone ist leer und es wird ein wichtiger Anruf erwartet. Man rutscht nervös hin und her, weil kein Ladegerät parat ist. Höchste Anspannung und Gereiztheit sind die Folgen dieses Ausnahmezustandes, den Forscher “Nomophobie” nennen. Genauer ist von einer “No–Mobile-Phone-Phobia” die Rede, was übersetzt in etwa “Kein-Handy-zur-Hand-Phobie” bedeutet. Die Briten kamen auf die wunderbare Idee für diese aktuelle Grundangst, die wohl schon extremer um sich greift, als wir vielleicht wahrhaben möchten.

Whatsapp – Wie man sich selbst terrorisiert

Whatsapp – Wie man sich selbst terrorisiert

Erinnern Sie sich noch an die gute alte SMS? Man erhielt eine 160 Zeichen lange Nachricht, in der meist nur das Nötigste genannt wurde, denn schließlich zahlt man für jede weitere drauf. Heutzutage ist der Messenger „Whatsapp“ nicht mehr aus den Smartphones und dem Alltag wegzudenken. Man schickt sich kostenfrei Schnappschüsse und Selfies, wobei die ununterbrochene Versorung des Umfeldes mit wichtigen Informationen wie „Hmm, lecker Pizza!“ zusätzlich gesichert ist. Es scheint, als würde die pure Möglichkeit des Überhäufens mit sinnfreien Nachrichten und Bildern so ein Vorgehen legitimieren. Schließlich gehört sowas heutzutage dazu. Mittendrin und immer dabei – vom Gerät aus. Gegen den Zeitgeist kann man sich nicht einmal wehren. Doch das Schlimmste kommt erst nach und nach zum Vorschein: Wie die regelmäßige Nutzung von „Whatsapp“ unsere Paranoia füttert und uns Neurosen noch und nöcher beschert.

5 Tipps für mehr Stress im Job | Miesepeters

5 Tipps für mehr Stress im Job

Die Uhr muss stehen geblieben sein. Der Blick aus dem Fenster scheint, als betrachte man ein Gemälde. Man hört den Magen vom Kollegen gegenüber knurren. Ein typisch unendlich langweiliger Tag im Büro. Kennen Sie, oder? Natürlich gibt es Berufe, die Arbeitnehmern etwas mehr Aufmerksamkeit abverlangen. Derartige Berufe wollen wir aber nicht! Sie sind zeit- und nervenraubend und extrem schlecht bezahlt. Stattdessen sehnen wir uns alle nach einem kleinen kuscheligen Bürojob samt nonstop laufender Kaffeemaschine und einem PC für Facebook und Co.

Checkliste für Muttertag | Miesepeters

Checkliste zum Muttertag

Morgen feiern wir alle Milfs weit und breit. Doch bevor wir Blumen und Pralinen überreichen, sollten wir unsere Checkliste abhaken. Alles beisammen für Muttertag?

Schwarzbrot-Bild

Schwarzbrot – das depressive Brot

Erst ein paar Basisinformationen: jeder deutsche Haushalt verbraucht jährlich bis 60kg Brot, nur um die Nutella nicht aus dem Glas naschen zu müssen. Des Weiteren soll das Grundnahrungsmittel sogar Weltkulturerbe werden. Grund dafür ist beispielsweise die schier unübersichtliche Auswahl an verschiedensten Brotsorten. Sage und schreibe 300 verschiedene Brote gibt es alleine in Deutschland. Zum Vergleich: in Indien gibt es nur eine Sorte.

10 schlimme Star Wars Momente | Miesepeters

10 schlimme Star Wars Momente

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Moment, waren das die anderen? Egal, auf jeden Fall schreiben wir nicht das Jahr 2200, sondern das Jahr, in dem die berühmteste Trilogie EVER seinen Status als Dreiteiler verliert. Natürlich werden nun einige Noobs aufschreien, dass es doch dank Jar Jar Binks und George Lucas weitere Episoden gab. Wahre Nerds ignorieren dies und warten gespannt auf “The Force awakens“. Um die Wartezeit zu verkürzen, gibt es auch dieses Jahr den internationalen Star Wars Day, an dem eigentlich alles so abläuft, wie sonst auch. Mit dem kleinen Unterschied, dass jeder Dritte total nervig wie Yoda spricht: “Arbeitszeit seien laaaaang!” Doch warum wird diese Trilogie überhaupt so verehrt? Wenn man genauer hinschaut, strotzt die Story nur so von deprimierenden und destruktiven Momenten.

8 Dinge, die man beim Bahnstreik nicht ertragen muss | Miesepeters.de

8 Dinge, die man beim Bahnstreik nicht ertragen muss

Das unendliche Kapitel zwischen GDL vs. DB, das spannender und kontroverser als jeder aktuelle Boxkampf stets um eine Runde verlängert wird, spaltet unsere Bürger. Die einen schimpfen auf die Blockade, die durch den Streik der Lokführer entsteht und die anderen verurteilen das Spiel auf der Zeit der Deutschen Bahn. Meinungen hin oder her: Die Züge werden in jedem Falle stillstehen. Der perfekte Zeitpunkt, um die folgenden Punkte abzuarbeiten. Schließlich ist Bahnfahren bei weitem kein Zuckerschlecken. Im Gegenteil, die Seele kommt zur Ruhe! Man wird nicht getaktet; verläuft quasi nicht nach (Fahr)Plan.

Die schlechtesten Xavier Naidoo Songs

Xavier Naidoo scheint nicht mehr das Deutschlands Aushängeschild in Sachen Pseudo-Soul zu sein. Stattdessen wirkt er wie durch Auftritte auf Montagsdemos wie ein medienwirksames Maskottchen, welches die Veranstalter feiern können. Doch an dieser Stelle soll nicht seine Konzerte, seine für die Charts taugliche Homophobie oder gar seine Karriere als “Prophet des rechten Glaubens” im Mittelpunkt stehen. Viel mehr sollen seine meiner Meinung nach dämlichsten Songs bzw. Lyrics aufgezählt werden. Auch wenn er versucht mit populistischen Ablenkungsmanövern Presse zu machen, seine Songs bleiben weiterhin urkomisch.

Wie Tinder mein Leben ruinierte - Reloaded

Wie Tinder mein Leben ruinierte – reloaded

Wisch, wisch, Sex? Von wegen! Vor nicht allzu langer Zeit startete ich einen Selbstversuch in Sachen Tinder, der berüchtigten Dating-App. Anfangs noch sehr skeptisch, entpuppte sich der Hype um das Tool, mit dem schneller Sexualpartner gefunden werden sollen, als total überzogen. Mittlerweile bin ich schon ein alter Hase im Geschäft und weiß genau, wie das mit dem Wischen gehandhabt wird. Was freute ich mich wie Bolle über mein erstes Match! Ich rief direkt meine Mutter an und cancelte meine Bewerbung bei „Schwiegertochter gesucht“. Außerdem postete ich beim gängigen Social Media Gedöns die gute Nachricht und änderte meinen Beziehungsstatus in „vergeben“. Während ich mich noch nach billigen Blitzhochzeiten in Vegas erkundigte, fiel mir ein, dass ich mich auch mal bei meiner Zukünftigen melden könnte. Vielleicht, so dachte ich, hätte sie bereits Vorschläge für die Flitterwochen. Doch als ich mein Smartphone raus kramte, traf mich der Schlag: Ich hatte noch ein Match. Und nun gleich zwei Frauen auf einmal? Da hatte ich den Salat.