Alle Artikel in: Freizeit

Frei-zeit

Substantiv [die]

die Zeit, die einem außerhalb der Arbeitszeit zur freien Gestaltung verbleibt.
„In seiner Freizeit treibt er Sport.“


Die Freizeit beschreibt all die furchtbaren Dinge, die einem nach der Arbeit widerfahren können. Die Möglichkeiten scheinen hier unbegrenzt, da die Freizeitgestaltung – und somit das Unglück – für jedermann frei wählbar scheint. Selbst in den eigenen vier Wänden ist man nicht sicher.

Beispiele für Themen in dieser Rubrik:

Lebensmüde Hobbies, die nicht euch sondern auch eure Umwelt nachhaltig deprimieren
Kulturelle Ernüchterungen, von denen man sich vorher mehr versprach
Feier- und Gedenktage, die man besser schon im Kalender ignoriert hätte
Wein, Weib und Gesang – oder eher Fressen, Saufen und YouTube
Filme, Bücher, Musiken, die Dich zum Schlechten veränderten

Wie man Tequila nicht trinkt

Lecken, Schlucken, Beißen: Wie man Tequila nicht trinkt

Lecken, Schlucken, Beißen. Um noch einmal den genauen Ablauf für Unwissende zu schildern: Man bestellt in einer Runde voller lebensmüder Saufkumpanen eine Runde Tequila und erhält minderwertigen Agaven-Brand in einem Shot-Glas. Dazu wird ein Salzstreuer und jede Menge lapprige Zitronenscheiben gereicht. Zunächst schnappt man sich so eine Scheibe und rubbelt diese hektisch über eine Stelle seiner Hand, die man schon immer ablecken wollte. Im Anschluß streut man mit dem Streuer Salz drüber, wobei perfide darauf zu achten ist, dass auch jeder aus der Runde mitmacht. Hat sich jeder besudelt, wird lauthals der Trinkspruch verkündet. Nach einem “PROST IHR LUSCHEN” leckt man die zuvor zitronig gesalzene Stelle auf der Hand ab und schüttet den ungenießbaren Tequila möglichst schnell die Kehle hinunter.

Zefix: Dirndl sind nicht sexy

Zefix: Dirndl sind nicht sexy

Die Bayern überzeugten mich noch nie mit deren seltsamen Gehabe. Zum einen verscherbeln sie überteuertes Bier zum Oktoberfest und zum anderen tragen sie voller Stolz ihre spießige Tracht. Diese Allgegenwärtigkeit von Lederhosen und Dirndl erinnern mich sehr stark an diverse Horrorabende meiner Kindheit, als meine Eltern vor dem TV zum Musikantenstadl schunkelten. Nun kam es in der vergangenen Dekade zur unerklärlichen Popularität des Dirndls außerhalb Bayerns; bis tief in den Westen schickte sich die traditionelle Tracht an, die dortigen Schützenfeste und Dorfdiscotheken zu entwerten. Nicht, dass ich den als »Schützenvereinen« getarnten Sauf- und Ballerclubs etwas abgewinnen könnte, aber Dirndl mussten es nun wirklich nicht sein.

Nervende Katzen wie Grumpy Cat

Katzen: Nichts weiter als flauschige Quälgeister

Der Hund, der beste Freund des Menschen. Ein wachsamer Gefährte, der aus Freude mit dem Schwanz wedelt, wenn man nur den Mund aufmacht. Wenn er mal nicht auf Schafe und Erblindete aufpasst, sucht er geschmuggelte Drogen. Er beschützt nicht nur uns und unsere Unterkünfte, sondern holt sogar auch Gegenstände zurück, die wir wegwerfen. Das Bellen eines Hundes ist ein zaghafter Versuch, sich uns mitzuteilen. Denn er liebt den Menschen und kann ohne uns nicht sein – wie wir von Hachikō gelernt haben.
Eine Katze hingegen pfeift oder, pardon, schnurrt auf unsere Bedürfnisse. Weder holt sie weggeworfene Stöckchen zurück, noch findet sie ein gut deponiertes Kilo Heroin. Katzen eignen sich auch kaum für den Wachposten, denn dafür sind sie schlichtweg zu faul. Lieber pennen sie den ganzen Tag, als uns ihre Freundschaft zu zeigen.

ESC 2015: Vorurteile über teilnehmende Länder

ESC 2015: Vorurteile über teilnehmende Länder

Deutschland hat ein seltsames Verhältnis zur heimischen Musik. Es scheint fast so, als müsse stets ein weibliches Aushängeschild als Opium fürs Volk fungieren. Nicole, Nena, Lena, Helene, No Angels, Angela. Sie alle sind dafür da, um uns zu unterhalten und zu repräsentieren. 2015 soll es nun Ann Sophie sein, die uns Schlagerfreunde beim ESC 2015 vertritt. Zwar trägt sie keinen Wurst’schen Bart, ist aber dafür in London geboren. Durch den Rückzieher von Andreas Kümmert wird sie für Deutschland “Black Smoke” trällern. 12 Points? Gesangsmäßig erinnert es stark an Lena, musikalisch eher an Aserbaidschan. Wer nun in den YouTube-Kommentaren des Videos stöbert, liest dort jede Menge Zuspruch zum deutschen Beitrag. Natürlich ist das alles nur Gelaber. Stattdessen beherrscht immer noch massives Schubladendenken die ESC-Fans. Hier sind die üblichen Vorurteile über die teilnehmenden Länder des Eurovision Song Contests 2015.

Whatsapp – Wie man sich selbst terrorisiert

Whatsapp – Wie man sich selbst terrorisiert

Erinnern Sie sich noch an die gute alte SMS? Man erhielt eine 160 Zeichen lange Nachricht, in der meist nur das Nötigste genannt wurde, denn schließlich zahlt man für jede weitere drauf. Heutzutage ist der Messenger „Whatsapp“ nicht mehr aus den Smartphones und dem Alltag wegzudenken. Man schickt sich kostenfrei Schnappschüsse und Selfies, wobei die ununterbrochene Versorung des Umfeldes mit wichtigen Informationen wie „Hmm, lecker Pizza!“ zusätzlich gesichert ist. Es scheint, als würde die pure Möglichkeit des Überhäufens mit sinnfreien Nachrichten und Bildern so ein Vorgehen legitimieren. Schließlich gehört sowas heutzutage dazu. Mittendrin und immer dabei – vom Gerät aus. Gegen den Zeitgeist kann man sich nicht einmal wehren. Doch das Schlimmste kommt erst nach und nach zum Vorschein: Wie die regelmäßige Nutzung von „Whatsapp“ unsere Paranoia füttert und uns Neurosen noch und nöcher beschert.

10 schlimme Star Wars Momente | Miesepeters

10 schlimme Star Wars Momente

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Moment, waren das die anderen? Egal, auf jeden Fall schreiben wir nicht das Jahr 2200, sondern das Jahr, in dem die berühmteste Trilogie EVER seinen Status als Dreiteiler verliert. Natürlich werden nun einige Noobs aufschreien, dass es doch dank Jar Jar Binks und George Lucas weitere Episoden gab. Wahre Nerds ignorieren dies und warten gespannt auf “The Force awakens“. Um die Wartezeit zu verkürzen, gibt es auch dieses Jahr den internationalen Star Wars Day, an dem eigentlich alles so abläuft, wie sonst auch. Mit dem kleinen Unterschied, dass jeder Dritte total nervig wie Yoda spricht: “Arbeitszeit seien laaaaang!” Doch warum wird diese Trilogie überhaupt so verehrt? Wenn man genauer hinschaut, strotzt die Story nur so von deprimierenden und destruktiven Momenten.

Die schlechtesten Xavier Naidoo Songs

Xavier Naidoo scheint nicht mehr das Deutschlands Aushängeschild in Sachen Pseudo-Soul zu sein. Stattdessen wirkt er wie durch Auftritte auf Montagsdemos wie ein medienwirksames Maskottchen, welches die Veranstalter feiern können. Doch an dieser Stelle soll nicht seine Konzerte, seine für die Charts taugliche Homophobie oder gar seine Karriere als “Prophet des rechten Glaubens” im Mittelpunkt stehen. Viel mehr sollen seine meiner Meinung nach dämlichsten Songs bzw. Lyrics aufgezählt werden. Auch wenn er versucht mit populistischen Ablenkungsmanövern Presse zu machen, seine Songs bleiben weiterhin urkomisch.

Jürgen Domian hört auf

Domian hört auf – und nun?

Jürgen Domian gehört für viele nicht nur zum Alltag, sondern auch gewissermaßen zur Familie. Oft ist es seine Stimme, die einen in den Schlaf säuselt. Umgeben von Themen wie Drogenentzug und Parkplatzsex bietet er gerade den Menschen ein Ohr (und Sendezeit), die schon alle Psychologen in ihrer Gegend durchgeklappert haben. Die Fangemeinde scheint unendlich. Dank Twitter und Facebook tauschen sich die Domian-Jünger in Echtzeit in einer Art und Weise aus, die sonst nur mit dem Tatort vergleichbar ist. Nun wird eine der wenigen Sendungen, für die sich die GEZ-Gebühr noch einigermaßen lohnt, ein Ende finden. Jürgen Domian hat nach 20 Jahren Talkradio genug Fetische und Abnormitäten gesammelt, um unzählige Sexualratgeber zu füllen. Außerdem möchte er mehr schlafen und “mal wieder häufiger die Morgensonne sehen“. Eine Schocknachricht für alle Trucker und Nachtschwestern

Die schlechtesten Kostüme aller Zeiten

Die schlechtesten Kostüme aller Zeiten

Manchmal fragt man sich, ob Mut mit Leichtsinn verwechselt wird. Hier sind die schlechtesten Kostüme aller Zeiten, die weit über Cowboys und Piraten hinausgehen.

Gewöllmäuse - Mehr als nur Türstopper

Gewöllmäuse – Mehr als nur Türstopper

Wollmäuse sind die Haustiere der Nation, wobei sie natürlich einen deutlich schlechteren Ruf genießen als beispielsweise Hunde, die sich jederzeit die eigenen Genitalien säubern können. Wollmäuse sind nicht selbstreinigend und wollen in den ungünstigsten Momenten Fangspiele durchsetzen, wenn man z.B. gerade mit einem Swiffer oder Staubsauger durch die Wohnung tigert.