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7 Anzeichen, warum Du zu smart für Deinen Job bist Wenn Du Dich während der Arbeit nur mit drei Gallonen Kaffee wach halten kannst

Beitragsbild: 7 Anzeichen, warum Du zu smart für Deinen Job bist

Dein Job langweilt Dich? Vielleicht bist Du nicht stinkfaul, sondern überqualifiziert. Finde mit diesen Anzeichen heraus, ob Du eine Beförderung brauchst.

Niemand mag das Gefühl permanent Zeit zu verschwenden. Noch blöder ist es, wenn sich zusätzlich der Eindruck erhärtet, dass zusätzlich jede Menge Potential verschenkt wird. Laut einer Umfrage, die ich mir in diesem Moment ausdachte, nehmen 45% aller Schulabgänger extrem anspruchslose Jobs an, für die man nicht einmal einen Flug- oder Angelschein benötigt. Das bedeutet freilich nicht, dass Leute ohne Abitur per se weniger auf dem Kasten haben als die typischen Turbo-Abi Kandidaten. Jeder kann zu smart für seinen Job sein – überqualifiziert oder einfach nur schlecht vom Jobcenter beraten. Hier sind einige deutliche Anzeichen, dass Du zu viel Hirnmasse für deine Stelle besitzt.

Bezahlte innere Leere

Du bist gelangweilt. Drei Becher starker Kaffee sind das Minimum, um überhaupt bis zur Mittagspause durchzuhalten. Langeweile am Arbeitsplatz muss kein Ausdruck von exzessiver Faulheit sein, es kann auch für Unterforderung stehen. Deshalb wenden sich halb eingeschlafene Mitarbeiter lieber akuten Problemen wie Papierstau oder Aktualisierungen von Software zu, als durch Protestgegähne ihrer Monotonie Ausdruck zu verleihen.

Du musst dich nicht anstrengen. Die To-Do Liste ist abgearbeitet, doch es fehlt an neuen Aufgaben? Klingt zwar nach mehr Zeit für eine Runde Solitär, doch geht dieser Dauerzustand einem überqualifizierten Mitarbeiter ganz schön auf die Nerven. Es müssen nun keine Mammutprojekte sein, aber ein wenig mehr Verantwortung durch anspruchsvollere Arbeitsabläufe könnte nicht schaden. Um Dich selbst herauszufordern, arbeitest Du mit verbundenen Augen und speicherst absichtlich NICHT.

Deine Kollegen verstehen dich nicht. »Hey, Günther. Lass uns das nächste Projekt doch einfach auf Huddle machen!« »Aber, ich liebe meinen Notizblock. Und besonders dieses purpune Lesezeichenbändchen.« »Okay, dann mach wenigstens ein Update von deinem Windows.« »Nein, ich möchte bei meinem bewährten Windows 98 bleiben.« … dieser Dialog ist bezeichnend für ein häufiges Problem der Unterforderung am Arbeitsplatz. Mit anderen Worten: das wäre genau so, als wenn Du selbst 2017 Castle Wolfenstein 3D auf der Schwierigkeitsstufe Can I play, Daddy? zocken würdest.

Dein Chef versteht dich auch nicht. Ein großartiger Boss wäre eine Person voller Visionen; ein Mensch, von dem man sich eine Scheibe abschneiden kann. Wenn er oder sie Dich jedoch massiv an David Brent oder Stromberg erinnert, dann bist Du fehl am Platz.

Pink oder Beförderung

Du lernst nichts dazu. Dein Job ist die reinste Qual? Vielleicht gibt er Dir nicht genügend intellektuelles Feedback, sodass Du während kleiner Auszeiten lieber Schwedisch lernst, Dir Häkel-Tutorials reinziehst und Deine Bookmarks ohnehin Dein Interesse an der Pudel-Zucht offenbaren. Wenn Du in Deinem jetzigen Job das Ende der Fahnenstange erahnst, wird es Zeit für einen Wechsel.

Du meldest dich mehr nicht zu Wort. Resignierend nimmst Du jede Supervision hin und wehrst Dich auch nicht mehr, wenn Dein Boss plötzlich pinke Berufskleidung vorschlägt. Hinzu kommt das unangenehme Gefühl, dass jede Wortmeldung von Dir besserwisserisch und aufmerksamkeitsgeil rüber kommt, nur weil Du überhaupt etwas beizutragen hast. Man wird in manchen Berufszweigen selten für das Denken bezahlt.

Eigentlich schmeißt du den Laden. Und wenn wir ganz ehrlich sind: keiner Deiner Kollegen hat auch nur einen blassen Schimmer, wie sehr Du den Schuppen vor dem Bankrott gerettet hast. Dein Chef erst recht nicht! Solltest Du nach Feierabend heimlich auf den Chefsessel Platz nehmen und mit herrischer Stimme Befehle ins Nichts erteilen, ist eine Beförderung mehr als überfällig.

Photo: Bored – Feline DaCat. CC 2.0


Letzte Bearbeitung war am 23.03.2017

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