Autor: Nadine Goutrié

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Beziehungstipps für Pflanzen Wie ich lernte, die Orchidee zu lieben (und zu hassen)

Es ist nun Mal so, dass wir Beziehungsmenschen sind. Zumindest in den meisten Fällen, Soziopathen und Serienkiller schließe ich politisch nicht korrekt mal aus. Ich bin ebenfalls ein solcher (also Beziehungsmensch, nicht Serienkiller) und hab es das eine oder andere Mal versucht. Aber die innigste Beziehung ever hatte ich nicht zu Menschen, sondern zu Pflanzen. Ich würde fast soweit gehen, es Hassliebe zu nennen. All meine grünen Freunde hier in meiner Bude bereichern mich, aber nehmen viel von mir. Vor allem nehmen! Unser Verhältnis ist ein kompliziertes, aber ist es nicht immer so bei tiefen Gefühlen? Und hey, sie geben wenigstens keine Widerworte!

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Intellekt macht einsam Wie ich mit O-Ton meine Freunde verlor

Wir alle, die wir abgehetzt durch das Leben rennen, gejagt vom Job, der Freundin/dem Freund, anderweitigen Verpflichtungen und dem nicht ausgenutztem McFIT-Abo, lechzen feierabends nach Entspannung. Man könnte ja ein eloquentes Buch lesen, aber die Angst vor dem nächsten Schnitt im Finger ist zu groß. Also bleibt nur die Glotze!
Nun ist es aber so, dass du zwar gerne über den letzten Kandidaten des Dschungelcamps im Büro mitreden möchtest (und vor allem auch könntest!), dir aber seit Jahren mühsam ein intellektuelles Image aufgebaut hast. Nur aus diesem Grund hast du auch die ARTE App, damit du immer Bescheid weißt, wann in Cannes das nächste Kurzfilmfestival ist oder welcher vergessene, jedoch wegweisende Streifen eines hinter-timbuktanischen Gemüsebauern läuft (OT).

Beitragsbild: Moderne Zeiten oder wie meine Eltern sich ein Smartphone kauften

Ein Leben ohne Handy ist auch ganz schön Moderne Zeiten oder wie meine Eltern sich ein Smartphone kauften

Bis heute bin ich mir nicht so ganz sicher, ob die moderne Technik nun Segen oder Fluch ist. Versteht mich nicht falsch, ich gehöre zu den Kiddies, bei denen die Eltern noch das nächtlich-heimliche Online-Junkietum anhand der Telefonrechnung bemerkten – inklusive des entsprechenden Ärgers. Kennt ihr das noch? Einwählen per Modem? Nein? Egal, ihr habt alle Mütter und Väter und darum geht es eigentlich. Denn genau dieser Menschenkreis hat ganze 20 Jahre gewartet (bis Mr. Jobs das Zeitliche segnete), um laut beim nächsten Familientreffen in euer Ohr zu tirillieren: ICH WILL SO EIN I-SMART-DINGS!!!

Beitragsbild: Hochzeiten - der kleidertechnische Albtraum aller Frauen

Hochzeiten – der kleidertechnische Albtraum aller Frauen

Ich bin nun in einem Alter, in welchem ich nicht nur gefühlt zu 20 Hochzeiten pro Monat von meinen Geburtsjahrgenossen eingeladen werde, sondern auch schon zu den Scheidungspartys. Bleiben wir aber erst einmal beim vermeintlich schönen Teil, dem Schritt Nummer 1 aller Ja-Sager. Prinzipiell mag ich Hochzeiten. Man kann sich mal in einen schicken Fummel werfen, der im Büro nur stummes Kopfschütteln hervorrufen würde und sowohl das Futter als auch das Gesöff sind umsonst (Profi-Tipp: vermeidet Hochzeiten, bei denen man der Braut Kohle ans Kleid tackern muss).

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Stress auf der Arbeit? Da geht noch was!

Alle machen Yoga, doch der König unter den schuftenden Angestellten sucht sein Heil in Stress. Sei kein Hängematten-Tester, sondern werde Bombenentschärfer. Die Welt, in der wir leben, ist eine flotte. Um nicht zu sagen eine sehr, sehr Zügige. Okay, sie rast – und zwar mit einer irren Geschwindigkeit. Das gilt vor allem für den Bereich der Arbeit und unserer Karrieren (kann übrigens auch abwärts rasen). Wir haben alles besser, schneller und perfekter zu erledigen. Keiner wagt es auch nur ansatzweise über Burnout zu klagen, denn dann geht die nächste Beförderung an den Kollegen, der genug Kröten für Aufputschmittel hat. Aber ehrlich Leute, solange ihr nicht diese lustige, weiße Jacke mit den überlangen Ärmeln tragt, geht da doch noch mehr! Hier also ein paar hilfreiche Tipps und Berufe, die einen endgültig in den Wahnsinn treiben. Arbeitsstress um 6.00 Uhr früh Arbeitet in einer großen Firma, optimalerweise als allerkleinstes Rädchen im Getriebe. Um auch nur halbwegs die nächste Sprosse der Karriereleiter zu erklimmen (Kaffee kochen für die Abteilung), steht ihr nachts um vier Uhr auf, um noch …

Beitragsbild: Die Fussball EM steht vor der Tür - eine Verwandlung

Die Fussball EM steht vor der Tür – eine Verwandlung

Wenn ich am Hauptbahnhof diesen lieblichen Bierduft in die Nase bekomme und alles irgendwie bunter erscheint, weiß ich, et is Fuppes. Irgendwas mit Bundesliga, diesem oder jenem Pokal oder aber einfach Schalke gegen Dortmund. Schwerbewaffnete Polizisten wuseln durch die schalbewährten Fans und schütteln hier einen Fan oder schwenken dort heimlich eine Fahne ihres Lieblingsvereins. In solchen Fällen gelange ich nur zum Ausgang des Gebäudes, indem ich mich selbst wie ein Fußball verhalte: ich lasse mich durch gekonnte Pässe der anwesenden Schalträger gezielt Richtung Tor Tür treten. Selbstverständlich schimpfe ich in solchen Momenten erbost »Abseits!«, aber grundsätzlich mag ich diese Situationen nicht. Generell den deutschen Fußball, auf die Gefahr hin, nun gesteinigt zu werden.

Beitragsbild: Brettspiele - Unterschätzte Gefahr für Körper und Geist

Brettspiele – Unterschätzte Gefahr für Körper und Geist

Der Mensch hat einen angeborenen Spieltrieb, den er gerne bedient. Das belegen schon die unzähligen, über den ganzen Globus verteilten Spielemessen. Besonders beliebt sind hierbei Brettspiele. Habt ihr nicht auch diese wunderbaren Menschen in eurem Freundeskreis, die gerne mal zu einem Spieleabend mit Crackern, Bier und Fleischwunden einladen? Moment, hat sie Fleischwunden gesagt?!
Allerdings, denn lasst euch warnen: Brettspiele und Co. stellen eine ernsthafte Gefahr für Leib und Leben dar. Würfelt schnell und flieht, ihr Narren, solange ihr könnt. Oder wollt ihr trockene Cracker in der Hirnrinde stecken haben?

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Mode und Style für Klamotten-Kasper

Unlängst passierte mir ein Missgeschick: ich schaute TV. Das hat in der Regel zur Folge, dass man unweigerlich auch der Werbung ausgesetzt ist.
Es war spät und ich müde und somit ich nicht schnell genug am Kühlschrank im Bad. Und somit hafteten die ersten Noppen des Tentakels der Kommerz-Krake an mir. Hierbei nun fiel mir etwas auf, was es wie ich finde früher nicht so gab.
Es werden nicht mehr einzelne Marken oder Modehäuser beworben, die dir sagen, dass du dich geil anziehen sollst um das andere Geschlecht oder Muddi zu beeindrucken. Es werden Online-Shops präsentiert, welche dir dein komplettes Outfit zusammenstellen. Das lies mich stutzen und ich stellte mir die Frage: sind wir mittlerweile so doof geworden, dass wir uns den Schlüpper über den Kopf ziehen? Brauchen wir einen Anzieh-Assistenten?

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Skandal! Ich nehme keine Drogen

All die Jahre belastete mich dies dunkle Geheimnis und ich bin froh, dass es nun endlich raus ist: ich hab nie verbotene Substanzen nach dem Betäubungsmittelgesetz genommen. Und das gerade (oder wegen?) meiner Vita: alternativste familiäre Einflüsse seit frühester Kindheit, Partizipation subversiver Gruppierungen in der Teenie-Zeit und nicht zuletzt ein (ok, abgeschlossenes) Studium. Skandalös! Ich hatte sogar mal Dreadlocks, während dieser Zeit pendelte ich jeden Tag beruflich zwischen Deutschland und Holland. Ich kannte irgendwann jeden Polizisten beim Namen und ich unterstelle bis heute, dass die Herren Drogenfahnder sich einen Volkssport daraus machten, mich nahezu täglich zu kontrollieren. »So wie die aussieht…das kann doch nicht sein, dass wir ihr Dope nicht finden?!«

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Physik für Experimentier­freudige

Angeblich fiel Sir Isaac Newton bei der Entdeckung der Schwerkraft ein Apfel auf die Omme. Die meisten Menschen haben da einen eher gallischen Ansatz und es ist direkt der ganze Himmel. Fakt ist nun aber, dass alle Dinge gen Boden streben. Wäre andersrum ja auch doof, stellt euch nur die ganzen Marmeladentoasts an der Decke vor.