Autor: Benjamin Baeder

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Every Day Carry – Das EDC-Paket für Anfänger Vorsorge für jeden Tag

Jeder kennt das, man hat sich ausgesperrt und muss jetzt alleine in der Wildnis überleben. Oder die Schwiegereltern kommen zu Besuch und man zieht es vor lieber einige Wochen im Stadtpark zu verbringen. Vielleicht ist man aber auch am Oberhausener Bahnhof gestrandet und muss nun einige Stunden warten, bis ein außerplanmäßiger Zug eintrifft und einen in die Zivilisation zurückholt.

Beitragsbild: Die besten Waffen für die bevorstehende Zombieapokalypse

The Day After Die besten Waffen für die bevorstehende Zombieapokalypse

Jeder weiß es. Das Ende ist nah. Wie die Erde untergeht ist Interpretationssache. Christen glauben, dass einige Engel auf ihrer Posaune blasen und dann die Apokalyptischen Reiter durch das Land rasen und alles vernichten. Die Wikinger und Neopaganisten befürchten, dass die Erde in Flammen aufgeht, die durch die Bewohner von einem nach Müsli klingenden Ort stammen: Muspelheim. Faschisten sind der Ansicht, dass eine Invasion von Russen bevorsteht, oder von Chinesen, oder von Islamisten (es kommt ganz darauf an wenn man fragt und was vorher im TV lief). Wissenschaftler vermuten, dass die Sonne in einer Supernova aufgeht oder der Mond auf die Erde kracht, oder eine KI die Herrschaft auf der Erde übernimmt. Sicher ist: eine Katastrophe steht bevor. Deshalb müssen wir gewappnet sein.

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26. Januar: Bunkazai Bōka Richtig zündeln will gelernt sein. Wie man es sein lässt auch

Jeder kennt das, man muss niesen, kramt mit den Händen verzweifelt nach einem Taschentuch – zu spät. Die kribbelnde Nase hat sich bereits mit einer gewaltigen Explosion entladen. Schnell noch einmal abgewischt, bevor jemand guckt – doch was ist das? Statt eines Taschentuchs hat man versehentlich einen Fetzten aus einem Werk von Vincent van Goch in der Hand, den man während des Niesens panikartig aus dem Gemälde gerissen hat. Hoppla.

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25. November, der Tag des Hutes Unangenehm auffallen – mit Stil

Hüte sind völlig out. Man ruiniert sich im schlimmsten Fall die Frisur, wenn man einen trägt. Im Mittelalter bis in die frühe Neuzeit – ja, da waren Hüte angebracht. Wenn man auf Reisen ging und bei Wind und Wetter auf dem Kutschbock saß, gab es nichts Besseres als einen Hut. Aber heute? Es gibt kaum Gründe überhaupt vor die Tür zu gehen. Und wozu sollte man einen Hut tragen, wenn man Zuhause sitzt und im Internet surft …

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20. Juli, der Tag der Weltraumforschung

Wie alles begann: Im Hippie-Jahr 1969 entdeckte der der Wissenschaftler Neil Armstrong das Weltall. Vorher dachte man, um die Erde herum wabere eine Äther genannte Flüssigkeit oder es handle sich um eine Art Zelt, das man da oben als Himmel ausmachte. Zugegeben, eigentlich wurde das Weltall bereits viel früher durch den sowjetischen Hund Laika entdeckt, aber da dieser nicht darüber sprechen konnte, beziehungsweise nur mit einem One-Way-Ticket ausgestattet war, hat sich das im kollektiven Bewusstsein der Menschheit einfach nicht so recht verankern können.

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24. April, der Tag des Versuchstiers Ein verspäteter Aprilscherz

Sinnlos stehen die Nashörner in der Steppe herum. Unter ihnen befindet sich wertvoller Boden, der als Ackerland für Rinder amerikanischer Fastfoodketten verwendet werden könnte. Eine Gruppe Pinguine, dicht gedrängt in der Kälte des südlichen Polarkreises. Das Eis unter ihren Füßen würde sich in kleine Würfel gehackt und mit etwas Minze hervorragend in einem Cubra Libre machen. Faul räkelt sich das Krokodil im Flussbett, dessen Wasser man stattdessen auch zum Autowaschen verwenden könnte. Was also tun mit dem dämlichen Viechern, die uns diese wichtigen Ressourcen streitig machen? Die wissenschaftliche Antwort auf diese Frage ist ganz klar: Tierversuche.

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30. Februar (in Schweden) Ihr macht euch die Welt widdewidde wie sie euch gefällt

Bumm. Während der Pulverqualm verzieht, hält die Welt den Atem an. Alfred Nobel hat gerade die erste Stange Dynamit der Geschichte gezündet. Wir schreiben das Jahr 1867. Alfred Nobel übervorteilt seine Angestellten, die durch Zufall beim Transport von Nitroglycerin das Dynamit erfanden und lässt es auf seinen Namen patentieren.

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Fischmonat Oktober Langsamer Sterben mit Slow Food

Da einige Leute Plastik nicht mögen, hat sich die Slow-Food-Bewegung gegründet. Für alle die nicht wissen was Slow Food ist, es ist das Gegenteil von dem was Ronald McDonald, der Erfinder der Psychoclowns feilbietet und hat auch nichts mit diesen Leuten zu tun, die sich brüsten Könige in frikadellenform zu verkaufen. Slow Food kann man nicht im Drive-in erwerben. Slow Food ist langsam, meistens grün manchmal aber auch mit harter Schale. Leckerer Salat zum Beispiel. Schnecken aber auch. Slow Food ist gewissermaßen ein Downgrade von normaler Nahrung.

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29. September: Welt-Tollwut-Tag Wenn die Wut kalendarisch überschäumt

Die meisten Leute wissen weder genau was Tollwut ist, noch haben sie je ein tollwütiges Tier gesehen. Um auf diese Diskrepanz hinzuweisen kann man am Welt-Tollwut-Tag seinen Fuchs, seinen Hund oder einen Mungo nehmen und dessen Maul mit Rasierschaum einschmieren. Das derartig präparierte Tier kann dann an einem vielbelebten Ort wie einem Einkaufszentrum, im Kino oder während eines Konzerts der Wildecker Herzbuben frei gelassen werden. (Für alle Tierschützer, die diese Idee gar nicht lustig finden: Natürlich könnt ihr anstelle des Rasierschaums auch Schlagsahne nehmen. Aber dann müsst ihr euch beeilen, sonst schlabbert das Tier alles weg und das ist sicherlich nicht im Sinne des Welt-Tollwut-Tages.)

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08. September: Tollwut-Maria

Über Maria, die Mutter Gottes, weiß man allerhand. Sie hat ein uneheliches Kind gezeugt, ist trotz des Risikos einer Fehlgeburt hochschwanger auf einem Esel herumgeritten und an ihrem Geburtstag findet der Welt-Tollwuttag statt. Sehr toll.