Alle Artikel in: Freizeit

Frei-zeit

Substantiv [die]

die Zeit, die einem außerhalb der Arbeitszeit zur freien Gestaltung verbleibt.
„In seiner Freizeit treibt er Sport.“


Die Freizeit beschreibt all die furchtbaren Dinge, die einem nach der Arbeit widerfahren können. Die Möglichkeiten scheinen hier unbegrenzt, da die Freizeitgestaltung – und somit das Unglück – für jedermann frei wählbar scheint. Selbst in den eigenen vier Wänden ist man nicht sicher.

Beispiele für Themen in dieser Rubrik:

Lebensmüde Hobbies, die nicht euch sondern auch eure Umwelt nachhaltig deprimieren
Kulturelle Ernüchterungen, von denen man sich vorher mehr versprach
Feier- und Gedenktage, die man besser schon im Kalender ignoriert hätte
Wein, Weib und Gesang – oder eher Fressen, Saufen und YouTube
Filme, Bücher, Musiken, die Dich zum Schlechten veränderten

Beitragsbild: Die Fussball EM steht vor der Tür - eine Verwandlung

Die Fussball EM steht vor der Tür – eine Verwandlung

Wenn ich am Hauptbahnhof diesen lieblichen Bierduft in die Nase bekomme und alles irgendwie bunter erscheint, weiß ich, et is Fuppes. Irgendwas mit Bundesliga, diesem oder jenem Pokal oder aber einfach Schalke gegen Dortmund. Schwerbewaffnete Polizisten wuseln durch die schalbewährten Fans und schütteln hier einen Fan oder schwenken dort heimlich eine Fahne ihres Lieblingsvereins. In solchen Fällen gelange ich nur zum Ausgang des Gebäudes, indem ich mich selbst wie ein Fußball verhalte: ich lasse mich durch gekonnte Pässe der anwesenden Schalträger gezielt Richtung Tor Tür treten. Selbstverständlich schimpfe ich in solchen Momenten erbost »Abseits!«, aber grundsätzlich mag ich diese Situationen nicht. Generell den deutschen Fußball, auf die Gefahr hin, nun gesteinigt zu werden.

Beitragsbild: Sommerhits, die wir alle hassen

Sommerhits, die wir alle hassen

Der Sommer bietet eigentlich genug Gründe, diese Jahreszeit in Grund und Boden zu hassen. Angefangen von den unerträglichen Temperaturen bis zu den Überschuss an nackter Haut, die schwabbelnd und miefend an einem vorbei geschleppt wird. Doch gibt es da noch das alljährliche Ohrmuscheldesaster namens »Sommerhit«, welches einem zu jeder unpassenden Gelegenheit vorgedudelt wird. Sei es im Aufzug, in der Warteschlange oder im Stau – ein Song pro Jahr schafft es, sich in Sachen Eintönigkeit und Idiotie über alle anderen hinwegzusetzen. Die meinungsmachenden Medien verpassen diesem Titel den passenden Stempel, damit auch jeder weiß, was er beim Eisschlecken für einen Soundtrack hören sollte. Solch ein Sommerhit markiert möglicherweise den Startschuss für den nahenden Urlaub und setzt dabei nicht unerhebliche Mengen an Endorphinen frei. Vielleicht ist das der Grund, warum wir wie von Sinnen spontan Macarena tanzen wollen. Oder die Sonne macht uns balla-balla. Wie dem auch sei, hier sind zehn einschlägige Sommerhits, die viele abgrundtief hassen. Zumindest diejenigen, die noch Monate auf ihren Urlaub warten müssen.

Beitragsbild: Die persönliche digitale Hölle

Die persönliche digitale Hölle

Vor einigen Jahren hatte ich kein Smartphone, sondern eines, bei dem der Akku 10 Tage hielt und mit dem ich im Notfall telefonieren konnte. Nun kann ich mit einem technischen Wunderwerk Sternbilder konkret benennen und egal wo ich mich befinde, recherchieren wie viel Kalorien der Snack hat, den ich mir einverleiben möchte. Weder das eine noch das andere will man wirklich wissen. Leider sind die kleinen Biester auch anfällig für diverse Krankheiten. So dachte sich mein Smartphone eines Tages in einem Anfall von Sinnkrise: »Ich bin kein Smartphone! Ich bin ein Taschenwärmer!« und strahlte voller Euphorie Hitze in meine Handtasche ab. Das Glück währte nur kurz, denn dann war der Akku leer.

Beitragsbild: Brettspiele - Unterschätzte Gefahr für Körper und Geist

Brettspiele – Unterschätzte Gefahr für Körper und Geist

Der Mensch hat einen angeborenen Spieltrieb, den er gerne bedient. Das belegen schon die unzähligen, über den ganzen Globus verteilten Spielemessen. Besonders beliebt sind hierbei Brettspiele. Habt ihr nicht auch diese wunderbaren Menschen in eurem Freundeskreis, die gerne mal zu einem Spieleabend mit Crackern, Bier und Fleischwunden einladen? Moment, hat sie Fleischwunden gesagt?!
Allerdings, denn lasst euch warnen: Brettspiele und Co. stellen eine ernsthafte Gefahr für Leib und Leben dar. Würfelt schnell und flieht, ihr Narren, solange ihr könnt. Oder wollt ihr trockene Cracker in der Hirnrinde stecken haben?

Beitragsbild: Warum ich Smalltalk hasse

Warum ich Smalltalk hasse

Wir alle kennen diesen unmögliche Moment. Man steckt mit einer Person in einer Situation, aus der man nicht ohne weiteres flüchten kann und wird zum Gespräch genötigt, dem sogenannten Smalltalk. Dabei ist es völlig irrelevant, ob man nervös mit dem Augenlid zuckt oder krampfhaft auf das Smartphone-Display starrt. Ein Entkommen scheint schier unmöglich. Wie geht es Dir? Was macht der Job? Die Liebe? Ist das nicht ein Sauwetter? Bald ist Weihnachten. Außerdem habe ich seit drei Tagen Durchfall. Lauter Dinge, die man nie erfahren oder besprechen wollte, nur um eine spontan aufkommende Langeweile zu überbrücken. Furchtbar! Reine Zeitverschwendung und mit der unangenehmen Nebenwirkung, dass man das Gesagte unter Umständen nicht so schnell vergisst. Schnell findet man sich in einer Situation wieder, in der das Gehörte verarbeitet werden muss. So kam es nicht selten vor, dass ich mich sagen hörte: »Hast Du gehört? Dings hat schon wieder Durchfall«.

Beitragsbild: Die Wahrheit über deutsche Vereinsmeierei

Die Wahrheit über deutsche Vereinsmeierei

Vereine gehören in Deutschland dazu, wie Pünktlichkeit, Bier und Sauerkraut. Sobald sich mehr als 4 Personen der gleichen Interessengruppe zusammenfinden, gründen sie einen Verein. Was von außen recht putzig wirkt, ist in Wahrheit eine diktatorische Institution für Gelegenheitsalkoholiker und solche die es werden wollen, sowie für Menschen die sich gerne zur Sahnetortensklavin unterwerfen lassen.

Beitragsbild: Mode und Style für Klamotten-Kasper

Mode und Style für Klamotten-Kasper

Unlängst passierte mir ein Missgeschick: ich schaute TV. Das hat in der Regel zur Folge, dass man unweigerlich auch der Werbung ausgesetzt ist.
Es war spät und ich müde und somit ich nicht schnell genug am Kühlschrank im Bad. Und somit hafteten die ersten Noppen des Tentakels der Kommerz-Krake an mir. Hierbei nun fiel mir etwas auf, was es wie ich finde früher nicht so gab.
Es werden nicht mehr einzelne Marken oder Modehäuser beworben, die dir sagen, dass du dich geil anziehen sollst um das andere Geschlecht oder Muddi zu beeindrucken. Es werden Online-Shops präsentiert, welche dir dein komplettes Outfit zusammenstellen. Das lies mich stutzen und ich stellte mir die Frage: sind wir mittlerweile so doof geworden, dass wir uns den Schlüpper über den Kopf ziehen? Brauchen wir einen Anzieh-Assistenten?

Beitragsbild: Noch mehr missverstandene Songtexte

Noch mehr missverstandene Songtexte

Wer zuletzt auf der Suche nach einem lässigen Radiosender an der zeitgenössischen Musik verzweifelte, muss sich nicht wegen seines Alters schämen. Eine Analyse aktueller Musik behauptet, dass die Songtexte der größten Charts-Erfolge auf Grundschul-Niveau angesiedelt sind. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum immer mehr Liedtexte falsch interpretiert oder gar nicht erst verstanden werden. Falls Du also keinen blassen Schimmer hast, warum Rihanna immer »I won’t chew the steak« statt »I want you to stay« nuschelt, bist Du in bester Gesellschaft. Ich präsentierte an dieser Stelle bereits die Top 10 der missverstandenen Liedtexte, die quasi nach einer Fortsetzung schreiten. Wie zuvor möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich warnen. Keiner der hier genannten Songs wird von Euch jemals wieder so gehört werden wie bisher.

Beitragsbild: Skandal! Ich nehme keine Drogen

Skandal! Ich nehme keine Drogen

All die Jahre belastete mich dies dunkle Geheimnis und ich bin froh, dass es nun endlich raus ist: ich hab nie verbotene Substanzen nach dem Betäubungsmittelgesetz genommen. Und das gerade (oder wegen?) meiner Vita: alternativste familiäre Einflüsse seit frühester Kindheit, Partizipation subversiver Gruppierungen in der Teenie-Zeit und nicht zuletzt ein (ok, abgeschlossenes) Studium. Skandalös! Ich hatte sogar mal Dreadlocks, während dieser Zeit pendelte ich jeden Tag beruflich zwischen Deutschland und Holland. Ich kannte irgendwann jeden Polizisten beim Namen und ich unterstelle bis heute, dass die Herren Drogenfahnder sich einen Volkssport daraus machten, mich nahezu täglich zu kontrollieren. »So wie die aussieht…das kann doch nicht sein, dass wir ihr Dope nicht finden?!«

Beitragsbild: Wie mein Marmeladenbrot das Internet sprengte

Wie mein Marmeladenbrot das Internet sprengte

Neulich ist mir etwas sehr Dummes passiert. Mir ist aus Versehen ein Marmeladenbrot auf den Boden gefallen. Davon abgesehen, dass mein Frühstück nun mit Wollmäusen angereichert wurde, hatte der Vorfall schwerwiegende Folgen, die ich nicht kommen sah. Das Unglück nahm seinen Lauf, als ich während meines Frühstücks den Rechner einschaltete, um das allgemeine Geschehen auf Facebook und Co. zu verfolgen. Was ich dort las, konnte ich anfangs gar nicht glauben. In dicken fetten Lettern hatte eine mir unbekannte Trulla folgende Frage in der lokalen Gruppe gestellt: »Habt ihr gerade auch den Knall gehört?« Meinte die etwas mich? War mein Brot mit so einem Rums zu Boden gekracht, dass die Nachbarschaft erschüttert wurde?