Alle Artikel in: Freizeit

Frei-zeit

Substantiv [die]

die Zeit, die einem außerhalb der Arbeitszeit zur freien Gestaltung verbleibt.
„In seiner Freizeit treibt er Sport.“


Die Freizeit beschreibt all die furchtbaren Dinge, die einem nach der Arbeit widerfahren können. Die Möglichkeiten scheinen hier unbegrenzt, da die Freizeitgestaltung – und somit das Unglück – für jedermann frei wählbar scheint. Selbst in den eigenen vier Wänden ist man nicht sicher.

Beispiele für Themen in dieser Rubrik:

Lebensmüde Hobbies, die nicht euch sondern auch eure Umwelt nachhaltig deprimieren
Kulturelle Ernüchterungen, von denen man sich vorher mehr versprach
Feier- und Gedenktage, die man besser schon im Kalender ignoriert hätte
Wein, Weib und Gesang – oder eher Fressen, Saufen und YouTube
Filme, Bücher, Musiken, die Dich zum Schlechten veränderten

Beitragsbild: Entschuldigung, können wir kurz über den Tod reden

Entschuldigung, können wir kurz über den Tod reden?

Es gibt Dinge, die einem in der Schule beigebracht werden sollten. Es scheint nur manchmal so, dass es eine Art unausgesprochenen Kodex bei den Erstellern der Lehrpläne gibt. Lebensnahe und praktische Dinge dürfen auf keinen Fall gelehrt werden. So etwas wie Patientenverfügungen oder Testamente fallen offensichtlich in diese Kategorie.

Beitragsbild: Warum wir uns gerne Horrorfilme anschauen

Warum wir uns gerne Horrorfilme anschauen

Eine illustre Gruppe Teenager biegt auf ihrem Trip falsch ab und landet irgendwo im Nirgendwo, wo jene Freaks wohnen, die statt Messer und Gabel lieber Kettensägen benutzen. Begeistert fiebern wir mit, wie die Teenies der Reihe nach abgeschlachtet werden. Sei es von Serienkillern, Geistern, Zombies, Monstern oder verrückt gewordenen Bibern. Was macht die Faszination von Horrorfilmen aus? Warum bekommen wir nicht genug, obwohl die Filme meist nach Schema F ablaufen?

Beitragsbild: Wie ich mein Totemtier fand

Wie ich mein Totemtier fand

Es ist schon verrückt, wie unterschiedlich Meinungen bezüglich des Selbstbildes ausfallen können. Ich umschrieb meine Person gerne stark wie ein Bär, fleißig wie eine Biene, schlau wie ein Fuchs und potent wie ein Hengst. Frage ich jedoch in meine vertraute Runde, welches Tier meine Eigenschaften am besten umschreibt, höre ich wie aus der Pistole geschossen: Schwein.

Beitragsbild: Physik für Experimentierfreudige

Physik für Experimentier­freudige

Angeblich fiel Sir Isaac Newton bei der Entdeckung der Schwerkraft ein Apfel auf die Omme. Die meisten Menschen haben da einen eher gallischen Ansatz und es ist direkt der ganze Himmel. Fakt ist nun aber, dass alle Dinge gen Boden streben. Wäre andersrum ja auch doof, stellt euch nur die ganzen Marmeladentoasts an der Decke vor.

Beitragsbild: Hitler geht immer

Hitler geht immer

Ist in der Medienlandschaft Langeweile angesagt, wird über Hitler berichtet. Warum diese Taktik nicht auch im Alltag anwenden? Lasst uns über Hitler reden.

Beitragsbild: Nur Idioten halten Tiere für wichtiger als Menschen

Nicht ohne meine Tiere

Es ist zum Mäusemelken. Menschen sind ein Störfaktor, doch alle Vierbeiner müssen unbedingt gerettet werden. Wahrscheinlich liegt es daran, weil Haustiere uns nicht unsere Jobs, Frauen und Fernbedienungen wegnehmen, sondern höchstens mal Sehnenscheidenentzündungen durch übertriebene Streicheleinheiten auslösen. Während gerade der Social-Media-Schutzwall die Großmäuler und den kryptischen Faschismus bestärkt, wird im selben Atemzug die Werbetrommel für mehr Tierschutz gerührt.

Beitragsbild: Karneval - Diese Kostüme sind zu gewagt

Karneval – Diese Kostüme sind zu gewagt

Kölle, am Arsch! Pünktlich zum Karneval hängen die Deutschen ihre Manieren und Moralvorstellungen an den Kleiderhaken, um in eine fremde Haut vom KiK zu schlüpfen. Verkleidet als Zombiewurst, Gummipuppe oder Coulrophobie-Auslöser besaufen sie sich hemmungslos, nur um Ausreden für wahlloses Kopulieren zu haben. Da sich aktuell die German Angst wieder in den Medien breitmacht, rät laut einigen Berichten die Polizei von Dauerbrenner-Kostümierungen wie Cowboy, Pirat und Terrorist ab. Selbst den Star-Was Hype sollte man nicht ausleben, da beim Zücken eines Lichtschwerts mehr Panik ausbrechen könnte als durch einen gezielten Wurf von steinalten Kamellen. Dabei gibt es noch zig weitere Kostüme, die zu Karneval tabu sein sollten. Hier die provokantesten Verkleidungen, die nur Lebensmüde überstreifen sollten.

Beitragsbild: Der Karneval ist da und ich bin weg

Der Karneval ist da und ich bin weg

Am 11.11. wird ja bekanntlich der Startschuss gegeben. Für die Jecken zum feucht-fröhlichen Schunkeln; für mich, massig Konserven und allerlei andere haltbare Lebensmittel zu bunkern. Von meinem Freund trennte ich mich bereits letzten November. Er dachte, es sei total witzig, um 11.11 Uhr besagten Tages mit einer Papier-Tröte von hinten in mein Ohr zu tuten und mich mit Konfetti zu bewerfen. Muss ich schon weniger Vorräte kaufen, ist eigentlich ganz praktisch, und Cowboy und Indianer spiele ich auch nicht gerne.

Beitragsbild: Lebensmodell mit Verfallsdatum

Lebensmodell mit Verfallsdatum

Ein Werbespot für eine Bank im Jahr 2016 würde wohl in etwa so aussehen: zwei bärtige Hipster der Generation Y laufen sich nach langer Zeit in einem Veggie-Burger-Café über den Weg, um direkt einen metaphorischen Penisvergleich zu starten. Aber anstatt wie in den 90ern »Mein Haus, mein Auto, mein Boot« zu brüllen, würden sie heutzutage wohl »Meine Selfies, meine Follower, mein Therapeut« sagen. Der Plan für ein gelungenes Lebensmodell ist heutzutage nicht mehr so einfach umsetzbar. Wer das nicht glauben mag, ist entweder unter 30 oder glaubt noch an den Weihnachtsmann.

Beitragsbild: Veggie-Food 2.0

Veggie-Food 2.0

Die Fragen, was man als Vegetarier/Veganer denn überhaupt noch essen dürfe, kann man standardmäßig mit »Sellerie. Nur Sellerie« beantworten. Wenn der Unterhaltungswert der verblüfften Gesichter nachlässt, hier ein paar Lebensmittel der Sparte Veggie-Food, über die man wunderbar plaudern kann. Es ist erstaunlich abwechslungsreich heutzutage Vegetarier/Veganer zu sein und hat wenig mit der Selbstgeißelung zu tun, die uns von der omnivoren Mehrheit unterstellt wird.