Autor: Oliver Peters

“Muss ich jeden Dreck sehen, der im TV läuft? | Miesepeters

Muss ich jeden Dreck sehen, der im TV läuft?

Geteiltes Leid ist halbes Leid, sagt der Volksmund. Betrachten Sie sich nicht unbedingt als Märtyrer im Dienste der Fernsehunterhaltung, sondern als ein Opfer. Schließlich sind Sie nur einer von vielen, die tagtäglich unter den Unzumutbarkeiten der Fernsehmacher zu leiden haben. Sie wissen zwar dank der Lachspur ganz genau, wann sie bei dieser maßlos überbewerteten US-Sitcom zu lachen haben. Was Sie jedoch nicht wissen: Das Gelächter gilt Ihnen.

Dinslaken Bahnhof

Dinslaken, mon amour!

Dinslaken – geliebte Heimat! Abgesehen von Salafisten und dem Wendler gibt es noch weitere Sehenswürdigkeiten in der “Perle des Niederrheins”. Idealerweise bietet sich da ein eigens erstellter Bilderblog an, den ich mit allerhand Bildmaterial füllte. Betrachtet das als den kurzweiligsten Dia-Vortrag aller Zeiten.

Frühlingsdepression - Wenn der Lenz entmutigt

Frühlingsdepression – Wenn der Lenz entmutigt

Ständiges Gähnen, anhaltende Gereiztheit und innere Unruhe. Häufig fühlen sich Durchschnittsmenschen von der Anforderung des aufkommenden Frühlings total überfordert, von hier auf jetzt gut gelaunt zu sein. Schließlich ist man immer noch übermüdet vom Job und dem Familienleben. Wäre ja auch kurios, wenn im Frühling auf einmal weniger gearbeitet werden müsste. Hinzu kommt, dass die Kinder im Frühling zwar nicht so oft daheim rumhängen, aber dennoch durchgefüttert werden wollen.

Wie Tinder mein Leben ruinierte

Wie Tinder mein Leben ruinierte

Zur Funktionsweise kann man sagen, dass es nahezu idiotensicher funktioniert. Man meldet sich via Facebook-Account an, damit man auch seine tatsächliche Visage zur Verfügung stellt und nicht irgendwelche Ergebnisse der Google-Bildersuche. Ein paar grundlegende Einstellungen (wie Namensvergabe, Fetische) weiter, kann das wilde Abchecken schon losgehen. Der Lüsterne bekommt Profile möglicher Partner und Partnerinnen präsentiert, die man schnell mittels Wisch ein- oder aussortieren kann. Wisch nach links bedeutet „Nein, danke“ (Die Amerikaner sagen in dem Fall „Neeeeeeext“), während ein Wisch nach rechts signalisiert: Ich will Dich.

Jürgen Domian hört auf

Domian hört auf – und nun?

Jürgen Domian gehört für viele nicht nur zum Alltag, sondern auch gewissermaßen zur Familie. Oft ist es seine Stimme, die einen in den Schlaf säuselt. Umgeben von Themen wie Drogenentzug und Parkplatzsex bietet er gerade den Menschen ein Ohr (und Sendezeit), die schon alle Psychologen in ihrer Gegend durchgeklappert haben. Die Fangemeinde scheint unendlich. Dank Twitter und Facebook tauschen sich die Domian-Jünger in Echtzeit in einer Art und Weise aus, die sonst nur mit dem Tatort vergleichbar ist. Nun wird eine der wenigen Sendungen, für die sich die GEZ-Gebühr noch einigermaßen lohnt, ein Ende finden. Jürgen Domian hat nach 20 Jahren Talkradio genug Fetische und Abnormitäten gesammelt, um unzählige Sexualratgeber zu füllen. Außerdem möchte er mehr schlafen und “mal wieder häufiger die Morgensonne sehen“. Eine Schocknachricht für alle Trucker und Nachtschwestern

Weltfrauentag: Wo alle Schönheit unscharf wird

Weltfrauentag: Wo alle Schönheit unscharf wird Eine Betrachtung typischer Artikel auf bekannten Männer- und Frauenportalen

Um als Mann einen realistischen Einblick in die Welt der Frauen zu erlangen, bleibt oft nur der Weg über ein Fachmagazin. Schließlich muss in einer Zeitschrift, welche eigens für die Weiblichkeit in Person geschaffen wurde, die Wahrheit zwischen den Zeilen geschrieben sein. All die Antworten auf die unerschöpflichen Fragen, die Männer seit jeher beschäftigen. Wie beispielsweise: Vergrault man die Dame, wenn man “zu nett” ist?

Sitzen ist das neue Rauchen

Sitzen ist das neue Rauchen

Das wäre mal ein bizarrer Suizidversuch: einfach aussitzen. Da spielt es keine Rolle, was genau die Seele wurmt. Total lebensmüde Zeitgenossen zünden sich dabei noch eine Zigarette an und warten einfach ab. Wobei das Rauchen vergleichsweise noch harmlos ist. Aktuelle Studien verkünden, dass zu langes Sitzen zu Muskelverspannungen, Rückenproblemen usw. führt. Ferner heißt es, dass durch übertriebenes Sitzen Gesundheitsrisiken wie Bluthochdruck, Thrombosen und einige Krebsarten begünstigt werden. Da kann der olle Glimmstengel bei weitem nicht mithalten.

"Muss ich beim Anstoßen dem Gegenüber in die Augen starren?"

Muss ich beim Anstoßen dem Gegenüber in die Augen starren?

Wie sagt der Volksmund? Wer trinken kann, kann auch arbeiten. Natürlich bedeuten soziale Kontakte jede Menge Arbeit, drum packen Sie es an. Der einfachste Weg, das bescherte Umfeld aus Freundeskreis, Verwandschaft oder Kollegium zu besänftigen, ist die konsequente Nachahmung aller präsentierten Marotten. Da bietet sich ein Weg oder gar eine Abkürzung über Alkohol geradezu an – ohne diesen garantierten Eisbrecher würde eventuell gar keiner ein Gespräch anfangen.

Der Nocebo-Effekt

Der Nocebo-Effekt

Heute saß ich im Wartezimmer und zog im Minutentakt die Nase hoch. Ekelhaft, keine Frage. Um das dabei entstehende Geräusch zu überbrücken, nahm ich mir eine veraltete Zeitschrift und blätterte im passenden Moment. Dadurch zog ich leider noch mehr Aufmerksamkeit auf mich. Bildete ich mir zumindest ein. Denn in Wirklichkeit waren alle wartenden Anwesenden damit beschäftigt, ihre Nasengeräusche zu übertönen. Der eine wechselte stets seine Sitzhaltung und knautschte dabei übertrieben mit seiner Lederjacke. Die andere ging zum Nasehochziehen immer aus dem Zimmer und fragte, ob sie schon dran sei.

Testosteron | Miesepeters

Mysterium Frau – oder wie man Pflaumenfasching feiert

Frauen. Manchmal reicht das Wort an sich. Man braucht gar keine ellenlangen Erklärungen suchen, muss sich nichts aus den Fingern saugen. Manchmal genügt einfach ein in den Raum geworfenes oder leise genuscheltes „Frauen“. So was kann nur von einem Mann kommen. Genau wie dieser Text. Das Dumme am Thema ist nur: Ich habe gar keine Ahnung von Frauen.