Gesundheit
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Warum Du keinen Sport treiben solltest

Beitragsbild: Warum Du keinen Sport treiben solltest

Sport soll gesund sein? Absoluter Blödsinn. Es drohen nicht nur eingegipste Extremitäten, sondern auch heftige Folgen für gehetzte Gemüt.

Jajaja, Sport ist ja soooo wichtig und gesund. Es kommt mir aus den Ohren raus. Wobei der Gesundheitsfaktor bei vielen Sportlern möglicherweise nur zweitrangig ist. Vordergründig geht es ja um die Optik und mehr Matches bei Tinder und Co. Um sich vollständig gegen den Fitness-Hype zu wehren und sich an das klassische Motto »Sport ist Mord« zu halten, lohnt sich ein Blick auf die (angeblichen) positiven Aspekte regelmäßiger Bewegung.

Sport und die negativen Folgen

Dein Hirn bekommt mehr Sauerstoff. Sportliche Betätigungen sollen angeblich unser Gedächtnis auf Trab bringen. Mehr Sauerstoff und massig Energie für unsere grauen Zellen, nur weil wir vor einer wichtigen Prüfung 200 Push-Ups machen? Lächerlich! Das vermeintliche Genie in Jogginghosen möchte ich erleben, welches mir schwitzend und nach Luft ringend die Separabilität in Quantennetzwerken erklärt. Außerdem: wer möchte sich schon an jedes Detail erinnern? Manche trinken sogar exzessiv damit sie sich am nächsten Morgen nicht mehr an jede Kleinigkeit erinnern müssen – wie zum Beispiel Namen.

Deine Haltung wird besser. Schon mal auf Deinen Rücken geachtet, während Du hier auf diese Seite herum lümmelst? Angeblich ist unsere Haltung bzw. unsere Rückenmuskulatur durch ständige Smartphone-Nutzung (Stichwort Handynacken) und zu viel Sitzen gefährdet. Bestimmte Rückenübungen sollen vorbeugend wirken, doch sind die negativen Folgen absehbar: man verpasst dutzende neue Kurznachrichten und Facebook-Updates.

Dein Selbstvertrauen steigt. Durch viel Sport kann nicht nur die Optik aufgehübscht werden, sondern parallel das Selbstvertrauen. Aber mal ehrlich: wer möchte schon als eingebildeter Schnösel gelten, der ständig mit seinen Fitness-Studio-Selfies prahlt? Niemand. Bleibt lieber daheim und fotografiert euer Abendessen. Darüber hat noch niemand gelacht!

Weniger Stress. Während Deines Trainings sollen angeblich massenweise Endorphine ausgeschüttet werden, die als Gegenmittel gegen Stress benannt werden. Dass man sich zuvor zusätzliche Stressmomente zumutet, nur weil man pünktlich im Studio sein will oder vor der Arbeit noch eine Runde Laufen will, wird gerne unter den Teppich gekehrt. Demzufolge erscheint es logisch, dass sich Glücksgefühle breit machen, wenn man den Kram endlich hinter sich hat.

Trainiere Dich krankenhausreif

Du schläfst besser. Wer sich beim Sport schon einmal so richtig ausgepowert hat, wird unter Umständen schlafen wie ein Baby. Jedoch spielt da der richtige Zeitpunkt die entscheidende Rolle. Wer meint, kurz vor der Bettruhe noch einmal 300 Squats abliefern zu müssen, kann direkt durchmachen. Ob Sport gängigen Schlaftabletten vorzuziehen ist, muss letztendlich der Terminplan entscheiden.

Mehr Stehvermögen. Männer, die regelmäßig trainieren, bringen laut eines Forscherteams aus Wiener (lol!) Urologen das Blut in Wallung. Wenn man nun den vorherigen Punkt in Betracht zieht, wirkt dieser angebliche Vorteil widersprüchlich. Besser schlafen oder Rambazamba zwischen den Laken? Entscheidet euch mal!

Dein Immunsystem wirkt gestärkt. Irgendwelche findigen Forscher sollen herausgefunden haben, dass bei regelmäßigen Sporteinheiten das Risiko einer Erkältung deutlich reduziert wird. Was sie jedoch verschweigen: mit jedem unnötig hastigen Schritt steigt das Risiko eines Beinbruchs.

Du bist einfach besser drauf. Extremsportler kennen diesen Zustand: das sogenannte Runner’s High (zu deutsch »Läuferhoch«) bricht aus, wenn der Sportler einen schmerzfreien und euphorischen Gemütszustand erlebt. Dieser lässt ihn jegliche körperliche Anstrengung vergessen und gaukelt ihm das Gefühl vor, ewig weiterlaufen zu können. Man muss sich das mal vorstellen. Du musst x Kilometer angestrengt laufen, nur damit Du es irgendwann nicht mehr spürst. Das soll Glück sein?


Letzte Bearbeitung war am 31.05.2017

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